Im Test: HP Envy 14 Spectre Ultrabook

12.7.2012
Willy
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Ich wurde damit beauftragt, ein Ultrabook von HP zu testen. Nur habe ich jahrelang nicht mehr mit Windows gearbeitet und wollte dies eigentlich auch nicht mehr tun. Bis das HP Envy Spectre kam. Ein Gerät, das an Eleganz und schönheit kaum zu überbieten war, vielleicht auch, weil es vom Design her stark an das MacBook erinnerte, aber dennoch seine eigene Note hatte. Klavierlack auf der oberen Seite, BEATS-Kompatibel mit Logoeingravierung und ein elegantes, sexy und flaches Design. So könnte man groß das schöne äußere des Ultrabooks beschreiben. Dazu kommt das allseits bekannte Gorilla Glass, mit dem man ebenfalls den Kunden beeindrucken möchte, was in meinem Fall auch gelingt.

Das Ultrabook misst ganze 20 mm und ist im Vergleich zu anderen Geräten etwas dicker, was man auch im Handling merkt. Das Attribut des Ultrabooks kommt aber letztendlich dadurch,  da sich beim HP Envy 14  ein 14 Zoll Bildschirm im Körper eines 13,3 Zoll Notebooks verbirgt.

Aber: Lohnt sich der Kauf diese schicken Ultrabooks wirklich? Ich habe das mal anhand einzelner Bereiche ermittelt:

Sound

Da ich ja leidenschaftlicher und bekennender Fan von BEATS Audio bin, ist dieses System hier am HP Envy 14 natürlich das reinste Schlaraffenland für mich. Der Sound ist danke des Beats Audiosystems glaskar und basslastig ohne Ende. Genau so wie ich es mag und tausendmal besser, als bei vergleichbaren Geräten. Kopfhörer auf und man fühlt sich wie in einer anderen Welt, danke an HP und Dr. Dre für dieses tolle System. Vor allem mit dem Beats Kopfhöreren kommt die Qualität am besten zur Geltung, weil man das dort mit dem Equalizer perfekt abstimmen kann. Was auch zu erwähnen ist, ist die HP Wireless Audio Technologie, die es dem HP Envy Spectre ermöglicht, an bis zu vier externe Geräte oder direkt an jedes KleerNet kompatible Produkt Musik zu streamen. Tolle Idee.

Bedienung

Was Reaktion und Erkennung angeht, sind die Tasten sowie das Pad spitzenmäßig. Man kann perfekt über die Oberflächen gleiten und die Reakton ist verböüffend. Auch die Steuerung der Gesten  (Bildlauf, Blättern mit 3 Fingern, Zoom und Drehen) funktioniert perfekt und erleichtert so das Arbeiten ungemein.

Leistung laut Hersteller:

  • Prozessor: Intel Core i5 (2467M 2 x 1,60 GHz)
  • RAM: 4 GB DDR3 , 1333 MHz
  • Display: 14″ 1600 x 900 WXGA++, glänzend, LED Backlight
  • Grafik: Intel HD 3000
  • Festplatte: 128 GB SSD
  • Anschlüsse & Schnittstellen: 1x HDMI 1.4a, 1x Mini Display Port, 1 x USB 2.0, 1 x USB 3.0, LAN ( Gigabit) WLAN (a/g/n – also 300 MBit), kombinierter Mikrofon-Eingang bzw. Kopfhörer-Ausgang
  • HP TrueVision HD Webcam ﴾1280 x 800﴿
  • Keyboard: beleuchtet
  • Audio: Beats Audio mit zwei Stereolautsprechern; HP Wireless Audio
  • System: Windows 7 Home Premium, 64 Bit
  • Gewicht: 1,8 kg

Da ich eher ein Laie in Sachen Hardware von Laptops oder Computern bin, würde ich mal grob sagen, dass die Leistung meinem 2010’er MacBook Pro gleichkommt, also wirklich flott unterwegs ist und schnell reagiert, sowie geringe Ladezeiten hat.

Natürlich kann man die Leistung auch so mal auf den Prüfstand stellen, z.b. mit einem Browser-Tab Belastungstest, den ich gemacht habe. 10 Tabs auf einmal aufgemacht und schwupp, alles super. Schnell geladen, so wie die Inhalte der Seiten sofort zur Verfügung gestellt. So geht schnelles surfen. Der Speicher beläuft sich auf 128 GB, was finde ich für so ein Gerät Durschnitt ist, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. Für mich persönlich reicht es, weil ich paralell immer noch mit anderen PC’s arbeite.

 

Auch über das Display gibt es absolut nix zu meckern, bringt es doch ganze 1600 x 900 Bildpunkte Auflösung mit und ist klar wie Klosbrühe. Hierbei ist zu bemerken, dass man vorallem HD-Videos, in meinem Fall oft Musikvideos in einwandfreier Qualität schauen kann. Das ist schon sehr bemerkenswert.

Weiterhin ist eine SSD Festplatte, die uns ermöglicht, das Ding aus der kalten superschnell in 14 Sekunden voll hochfahren zu lassen. Ich hasse es ja, wenn das beim starten so lange dauert, also kann ich mich hiermit vollends anfreunden.

Die angegebene Akkuzeit beträgt 9 Stunden, mag vielleicht hinkommen, wenn man nur auf das Ultrabook schaut und nix macht, aber so kann ich mir das kaum vorstellen, zumal man auch mal größere Sachen bearbeitet und damit auch einen höheren Leistungsaufwand hat. Aufjedenfall hält der Akku sehr lang, ob so lang keine Ahnung, aufjedenfall ausreichend für ein Ultrabook. Ausreichend ist das passende Stichwort für die 1.8 k Gewicht, die schon sehr hoch sind für diese Produkart. Ist aber nicht weiter schlimm, denn das Ding ist trotzdem noch leicht wie ne Feder und kann überall einfachst befördert werden.

Ein letztes Gimmick möchte ich noch bemerken: Ich habe mich ganz besonders über diese eingebaute Touch to Share Funktion gefreut, die dank NFC-Chip von statten geht. Was das betriftt, ist das Spectre allen anderen vorraus. Die Funktion ermöglicht den Austausch von Websites zwischen Smartphone mit NFC-Chip und Computer. Wobei Smartphones mit dieser Funktion momentan noch rar gesäht sind.

 

Preis

Natürlich ist es nicht so, dass man dieses Gerät hier geschenkt bekommt. Aktuell muss man schon z.B. bei Amazon knapp 1400 Euro auf den Tisch legen, bekommt aber wirklich gute Qualität und ein spitzen Design dafür garantiert. Und in Zeiten, wo das neue MacBook Pro irgendwo bei 2000 Euro losgeht, ist das hier natürlich eine gelungene Alternative. Ich selber würde es mir nicht kaufen, nicht weil ich es nicht gut finde, nein, ganz im Gegenteil, nur weil ich mit keinem anderen System als Apple mehr arbeiten möchte.

Fazit

Wie oben schon erwähnt. Qualität, Sound, Design, Funktionen, Leistung und Technologien sind top am Envy Spectre. Der Preis ist passabel aber für den Standard gerechtfertigt. Eine Kaufempfehlung kann ich aufjedenfall abgeben. Danke auch nochmal an HP Deutschland, dass ich dieses Gerät testen durfte.

 

 

 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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