Your time is now : Die Boys von YOUTHKILLS mit neuer Single im Interview!

19.11.2012
Fraugoldklee
Music

James und Andy Taylor – aka. Youthkills haben es getan , ihre Zeit ist JETZT!

Die Boys aus London tragen nicht nur zufällig den gleichen Nachnamen – nein, dieses Duo verbindet vor allem eines  – ihre Liebe zur Musik. Am Freitag wurde die Premiere des Videos ihrer Single „Time is Now“ gefeiert. Der Track läuft bei mir seit Freitag auf Dauerschleife – Im Gegensatz zu ihrem Bandnamen, wird im energiegeladenen Clip die Lebendigkeit der Jugend in vollen Zügen zelebriert. Das Ding wurde in kompletter Eigenregie gedreht und zaubert dir einfach ein Lächeln auf’s Gesicht. Alles lieben,alles leben und nichts bereuen! Jung bleiben, Frei sein und jeden Tag leben als wäre es der Letzte – Was für eine tiefgründige Message! Nachdem die beiden Musiker aus England bereits mit namenhaften Produzenten wie Xenomania (u.a. Franz Ferdinand, Pet Shop Boys) und Flood (Depeche Mode, U2, The Killers) zusammen gearbeitet haben, stehen YOUTHKILLS nun vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums in 2013.

Was sind das eigentlich für Typen, die uns da so zuckersüße Worte im Drum- und Synthiesoundgewandt um die Ohren hauen? Wir haben da mal nachgehakt…

So Jungs, dann mal raus mit der Sprache: Was steckt eigentlich hinter „Youthkills“. Wann habt ihr angefangen Musik zu machen?

Es war einmal in London…Wir kennen uns schon ewig und machen seit wir 6 sind zusammen Musik. Vor unserem gemeinsamen Projekt spielten wir in vielen verschiedenen Bands. Die ganzen unterschiedlichen Erfahrungen nutzten wir natürlich für unsere Arbeit und versuchten diese musikalisch zu vereinen – so entstand „Youthkills“.

Stand für euch der Musikerwunsch schon immer fest – oder gab’s da doch andere Kindheitsträume, wie zB. cooler Feuerwehrmann oder Astronaut?

Andy:  Ich liebe Essen und konnte mich schon immer dafür begeistern! Dann bekam ich mit 14 mein erstes Schlagzeug und das drummen schoss an die Spitze meiner Toplist.
James:
Ich wollte immer Archäologe werden – tja, auch das änderte sich nachdem ich die Musik für mich entdeckt hatte.

Gibt es bestimmte Musiker oder Idole die euch persönlich und den Style eurer Musik beeinflusst haben?

Andy:Ich bin mit Nirvana, Oasis und den Nine Inch Nails aufgewachsen. Das sind einfach meine Lieblingsalben schlecht hin, echte alltimefavs. Ich würde sagen, die Art wie ich mich mit diesen Platten beschäftigt habe, hat mein heutiges Arbeiten echt geformt.

James:
Ich liebe Bands wie The Strokes, Joy Division, The Clash und The Cure. Auch die Musik von Nirvana nahm einen großen Part in meiner Jugend ein. Beim Gitarre spielen merke ich oft wie viel Einfluss das alles auf mich hatte.

Wie muss ein Song sein , das er für eure Edits in Frage kommt? Habt ihr da ein bestimmes Muster?

Es muss einfach ein super Song sein, mit dem man gut arbeiten kann. Das ist eigentlich der härteste Part – etwas zu finden mit dem man sich identifizieren kann. Danach konzentriert man sich auf die Produktion um etwas zu kreieren das dich einfach umhaut! Wir gehen die Tracks oft tausendmal durch um den einen Sound oder die eine Idee zu finden. Einfach etwas was dem ganzen Remix das gewisse Etwas verleiht. Egal ob es ein Hauptriff ist, bestimmte Vocals oder vielleicht versteckte Klänge die man normal nicht rausgehört hätte – Man wird immer fündig!

Wenn ihr euch einen Ort auf der Welt aussuchen könntet – welcher wäre es?

Andy :Ich hab es geliebt, in den letzten 12 Monaten eingeschlossen im Studio zu verbringen. Aber jetzt wo unsere Platte fertig ist, bin ich total heiß drauf auf Reise zu gehen – ich würde am liebsten überall sein.

James: Ich fand es toll in den letzten Jahren immer mal wieder Zeit in Deutschland zu verbringen. Es hat Spaß gemacht die ganzen großen Städte zu sehen – war ein echtes Highlight!

Zuletzt: Euer favourite Song zur Zeit?

Andy: ‚keep it together‘ von how to destroy angels , ich liebe es!

James: Bei mir läuft schon seit 2 Wochen  ‚All i wanna do‘ von der Band Splashh nonstop auf repeat.

Das beste zum Schluss: hier der grandiose Song „Time is now“.

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

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