Mr. Little Jeans – „There were four black cats called Missy, and some neighbors who killed a man, but otherwise it was all Nancy Drew, dancing through the trees, and singing to mum’s records.“

15.2.2013
Fraugoldklee
Music

48260029 copy

Seit meinem Trip nach Oslo im November letzten Jahres ,habe ich mich ja schon so ein bisschen in die Norweger verliebt. Umso mehr freue ich mich, euch heute ein wahnsinnig süßes und talentiertes Nordlicht vorstellen zu dürfen: Ladies and Gentelman – Mr. Little Jeans. Der Name mag anfangs eine falsche Erwartungshaltung vermitteln, in der Tat handelt es sich hier nicht um einen jungen Burschen mit Size Zero- Jeansgröße. Nein, hinter diesem Synonym steckt die kleine Monica Birkenes und macht Musik die euch ins Taumeln bringen wird! Ihr Pop tanzt abseits der Mitte, ein eigenwilliges Gebräu das zu gleichen Teilen aus organischer Magie und rauschendem Elektro besteht.
Monica wuchs mitten im Wald im Küstenstädtchen Grimstad auf.  Das Cash war knapp und trotzdem schafften die Eltern es, ihrer Tochter jahrelang Klavier- und Gesangs-Stunden zu ermöglichen, die Monica in den übergroßen Outfits ihrer Mom besuchte. Monica sang einfach immer und überall, wo sich ihr die Möglichkeit bot: Shoppingmalls, Theater, Nachbarhäuser, sogar ein, zwei Male im lokalen Fernsehsender. Mit 10 folgte dann die erste Platte – vollgepackt mit Kinderliedern, die es primär an Tankstellen zu erwerben gab.
,,6 Jahre später war Monica in London auf sich allein gestellt. Das College hatte sie abgebrochen und meldete sich auf jede Anzeige der “Wanted” – Seite des NME. Hauptsächlich legte sie eine lange Zeit als schlechte Kellnerin hin. Nach einem Erkundungstrip nach L.A. folgten weitere Jahre als Couch-surfende Country-hopperin, die ihre Kreditkartenschulden auftürmte, während sie mit verschiedenen Produzenten schrieb – Peter Moren (Peter Bjorn & John), John Hill (Santigold) – und ihren Sound in jenen unnachahmlichen Mr. Little Jeans Sound formte, den wir heute kennen.“

Das Debutalbum von Mister Little Jeans steht bereits in den Startlöchern und ihr Song „Oh Sailor“ dröhnt zur Zeit durch die deutschen Kinosäle, denn selbst Til Schweiger hat dieses süßes Nordlicht schon musikalisch für sich entdeckt…Hier ein paar Fragen von dem Drlima-Team an Monica…

[soundcloud url=“http://api.soundcloud.com/tracks/16058385″ params=““ width=“ 100%“ height=“166″ iframe=“true“ /]
Deine Story ist irgendwie total strange, aber ich musste herzlich lachen. Musik war also schon immer deine Bestimmung?

Naja, als ich 5 war träumte ich davon, meinen eigenen Lebensmittelladen zu leiten. Diesen Wunsch habe mir dann mit 16 erfüllt. Davon abgesehen war es immer Musik, die mich begleitet hat und genau das lebe ich gerade aus.

In deiner Bio heißt es : „There were four black cats called Missy, and some neighbors who killed a man“ – Bist du abergläubisch?

Oh ja! Aber damit meine ich nicht dieses typische Klischee, Unglück zu haben, wenn man unter einer Leiter durchgeht oder einen Spiegel zerbricht, sondern einfach das Scheiße nun mal passiert! Und zwar auch vielen Menschen, die gutes tun. Karma ist also totaler Schwachsinn!

 Du hast das gemacht, wovon viele Teens jeden Tag träumen- Das worauf du Bock hast! Ein Trip nach Los Angeles , daran wurden ein paar Jahre Couchsurfing gehängt, deine  Kreditkarte hast du leergeräumt und arbeitetest nebenbei mit den verschiedensten Producern an deinen Song – Wieso hast du den,,sicheren“ Weg verlassen und dich einfach ins Abenteuer gestürzt? Denkst du es war wichitg, um herauszufinden wer du eigentlich bist?

Aus musikalischer Sicht, war es eindeutig wichtig herauszufinden wer ich eigentlich wirklich bin und was mich beschäftigt. Ich habe einfach angefangen Songs zu schreiben  um herauszufinden was funktioniert und was nicht. Vielleicht war es nicht die beste oder vernünftigte Idee von allen aber es war einfach eine Erfahrung, die ich erleben musste!

Selbst Till Schweiger ist ein großer Fan. Dein Song Sailor hat es sogar in den neuen Streifen Koowääh geschafft – stehst du auf Liebesfilme?

Klar, jeder steht auf Lovestories. Was ich gar nicht mag sind Sci-Fi, Western und total brutale Filme…

Der beste Out-of-bed-Song ?

Break My Stride von Matthew Wilder

…und zum einschlafen?

Tears In The Typing Pool von Broadcast

RUNAWAY from Mr Little Jeans on Vimeo.

 

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

Send this to a friend