Archive for Februar, 2013

Mach deinen eigenen Film

28.2.2013
Willy
Stuff

Hyundai - Live Brilliant

Sponsored by Hundai

Das Ninja-Zimmer

28.2.2013
wolfenwax
Video, Web

ninja

 

So ein Zimmer hätte ich auch gerne in meiner kommenden WG, da kann man sich den Weg ins Fitnessstudio und die nächste Kletterhalle sparen. – Achja, und man kann natürlich an seinen Ninja-Skills arbeiten… Hier weiterlesen!

Taylor Swift – I Knew You Were Trouble (Handtuchspender Edition)

28.2.2013
Willy
Music, Video

Bildschirmfoto 2013-02-28 um 14.13.24

Nachdem wir bereits die grandiose Ziegenremixe diverser Künstler, u.a. auch Taylor Swift hören durften, ist jetzt der Handtuchspender-Remix an der Reihe. Eine Version, die ich auch sehr, sehr doll schätze. Hier weiterlesen!

Ein Paintball-Duell zwischen zwei Audi RS 4

28.2.2013
Willy
Video, Web

Bildschirmfoto 2013-02-28 um 13.26.19

Die Leute heutzutage haben tatsächlich immer wieder neue & verrückte Ideen, wenn es um Werbung geht. Für den neuen Audi RS 4 Avant wurden auf jeweils 2 Auto’s Paintballwaffen installiert, mit diesen sich die Kombi’s dann ein Duell in einer Halle geliefert haben. Geile Aktion.

Und der Soundtrack dazu toppt alles nochmal.

Audi released a video that shows two 2013 RS 4 Avants with bonnet mounted paintball guns take over a military aircraft hangar and go head to head in the ultimate paintball duel.

Hier weiterlesen!

Woodkid im Interview – „Einfach mal die Augen schließen und den Bildern in deinem Kopf folgen“

28.2.2013
Fraugoldklee
Allgemein

Woodkid

„Ich kann empfinden , Songs schreiben und Bilder kreieren – diese 3 Sachen übersetze ich ineinander.“

„Bock auf ein Interview mit Woodkid?“ Okay play it cool Laura. Innerlich mehr so am ausrasten, habe ich ein recht cooles „ja“ rausgebracht. Und so habe ich Fangirl also vor genau einer Woche, Yoanne Lemoine in Kreuzberg getroffen.

Warum das so besonders ist? Nunja, wo soll man da anfangen. Die Liste mit seinen Fähigkeiten ist lang und lässt einem schon mal leicht die Kinnlade nach unten klappen. Sein Spezialgebiet ist es, Musik und bewegte Bilder in einer kreativen Utopie zu vereinen. Kein Wunder also, dass ihm Künstler wie Katy Perry,Moby,Mistery Jets oder Rihanna nur zu gerne die Regieführung ihrer Clips überlassen. Alles was er anpackt trägt das Gütesiegel „Masterpiece“.  Und dafür ist dieser Typ wirklich, pardon, eine arschcoole Sau. teht auf coole Kopfbedeckungen und hat mich mit seiner komplett lockeren Art echt für sich gewonnen. Selbst die weltweit führenden Gamestudios um Ubi-Soft unterlegten ihre „Assasins Creed Revelations-Kampagne“ mit Woodkids Klangbildern zu „Iron“. Knapp sechs Monate im Netz, feierten seine Clips schon über 25 Millionen Menschen. Im Mai 2012 wurde mit dem Track „Run Boy Run“ nachgelegt. Zerrieben zwischen Jugend und Erwachsenwerden widmet sich Woodkid in seinem neuen Album „The Golden Age“, dem Sturm und Drang der Gefühle. Poesie in Bild und Ton, die nicht nur Emotionen weckt sondern auch zum Nachdenken anregen soll.

Du arbeitest jetzt schon lange als Regisseur und bist unteranderem für das grandiose Musikvideo  von Lana Del Rey’s „Born to Die“ verantwortlich.  Ist das „Bilder erschaffen“ eine Art Kindheitstraum, den du dir erfüllt hast?

Früher habe ich ständig Musikvideos geschaut und wünschte mir irgendwie an diesen Projekten involviert zu sein. Es war nie ein wirklicher Traum, sondern eher eine super Möglichkeit für mich in das Buis einzusteigen. Ich hab die Musik schon immer geliebt und wenn man das Alles  jetzt  im Nachhinein betrachtet,  macht es einfach Sinn. Es sollte wohl so sein, anders könnte ich mir meinen Weg nicht mehr vorstellen.

Also führst du Regie bei Musikvideos- hattest aber auch -was viele nicht wussten – die ganze Zeit nebenher dein eigenes musikalisches Projekt am laufen, das eigentlich nicht für die Ohren anderer bestimmt war… Und nun kommt bald “ The Golden Age“ auf den Markt. Wann ist für dich die Entscheidung gefallen, an deiner Karriere als Songwriter zu arbeiten und eigene Tracks zu veröffentlichen?

Als ich spürte, das ich bereit dafür war und ich auf die richtigen Leute traf. Ich mache schon seit Jahren Musik, doch meine Richtungen und Ideen haben sich ständig geändert. Ich wusste nie wirklich, was ich eigentlich genau machen wollte, habe eher herumexperimentiert…mir war nur klar, das ich verrückt nach Musik bin. Eines Tages hatte ich ein paar Demos dabei, ließ meinen Freund Pierre reinhören, der ein eigenes Label hat und jetzt auch mein Manager ist. Er war begeistert und meinte man könnte daraus musikalisch sowie visuell etwas echt Großes machen. Irgendwie sah er genau das in meinen Songs, was ich vermitteln wollte.
Wir starteten ein Projekt mit The Shoes und so entstand unsere Kooperation, denn der Frontman ist ein sehr guter Freund von mir. Wir haben eine sehr gute Connection zueinander und nahmen erste Tracks auf. Er half mir meinen Sound zu pimpen und es wurde nach und nach immer größer und besser!

Du sagtest: Musik kann neue Welten erschaffen …

Es ist immer schwer  zu sagen das Etwas neu ist, weil einfach alles schon einmal irgendwie, irgendwann da war. Ich meine damit viel mehr Vergangenes zu recyceln! Ich versuche klassische Orchestermomente auf den Synthesizern nachzuspielen und ihnen damit einen neuen Sound zu verpassen. Am Ende klingt das Ganze sehr „hip-hopish“ und das ist einfach ein total cooler futuristischer Mix.

Ich habe deine Performance aus dem La Rex in Paris gesehen  – es war einfach mega riesig, in jeder Hinsicht…Wie wichtig ist es für einen Musikvideoregisseur das Liveerlebnis in Bild und Ton?

Ich mag große Inszenierungen…Es ist wichtig in den Menschen Emotionen zu wecken, sie zu rühren und zu entertainen. Langeweile ist das Schlimmste – ich mein,wer will schon ein langweiliges Leben haben? Deshalb versuche ich eine Ausflucht aus dem grauen Alltag zu bieten und genau das auf meine Zuschauer zu übertragen. Es soll auf intelligente Art und Weise unterhalten aber kein 0 8 15  Hollywoodbullshit sein.

Ich denke die meisten Leute haben dich bei deiner Videoveröffentlichung zu „Iron“ zum ersten Mal auf den Schirm gehabt…Hast du diesen wahnsinns Erfolg erwartet?

Eigentlich nicht. Ich war zwar überzeugt von meinem Projekt – es war einfach komplett gut. Außerdem hat mir das Feedback der Musikindustrie Rückenwind gegeben. Aber diesen kommerziellen Erfolg habe ich so nicht erwartet.  Thank God, das es so gut aufgenommen wurde!

Ubisoft hat „Iron“ für  ihre „Assasin’s Creed Revelations“ Kampagne genutzt. Wie kam es zu dieser Kooperation? Stehst du auf Videogames?

Oh ja, ich bin ein totaler Gamer! Früher habe ich viel Final Fantasy gespielt…so gut wie alle Teile hab ich da durch. Das was mich an Fantasy so fasziniert ist, das man eigene Welten kreiert. Währung,Kostüme, die Politik – die Ideen hinter diesen Stories interessieren mich, das was die Kamera nicht auffängt. Sowas zu schaffen ist der Wahnsinn. Deswegen konnte ich mich auch für die Zusammenarbeit mit Ubi Soft begeistern. Assasins Creed ist klasse!

Wenn man deine Videos anschaut fühlt man sich immer in eine andere Zeit versetzt oder inmitten eines totalen Actionstreifen ….Wie muss ein Song für dich sein, das du den Ton in Bilder umsetzen kannst?

Es hat viel mit Harmonie zu tun…Du musst etwas fühlen und Bilder dazu im Kopf haben. Benutzt man ein Orchester, das ganz klassisch und dramatisch spielt, wirkt es oft sehr kinolike. Man erinnert sich dann an Filme die man schon mal gesehen hat und durchlebt wieder die gleichen Gefühle. Wie man Videos und Songs wahrnimmt, hat meist viel damit zu tun, wie man aufgewachsen ist und was man mit einem bestimmen Sound verbindet.

Erkläre uns mal den Entstehungprozess deiner Bilder zum Ton…Du redetest von einem Prozess namens „Translation“ …

Ich kann empfinden , Songs schreiben und Bilder kreieren – diese 3 Sachen übersetze ich ineinander.  Als ich Iron schrieb war ich verdammt wütend, ich wollte genau diese Emotionen musikalisch ausdrücken – deswegen diese hämmernden Drums und die starke Hook. Visuell habe ich mich dann für den schwarzen Rauch und den düsteren Look entschieden.
Das ist  ein Prozess zwischen Augen und Ohren. In der klassischen Musik wird das schon seit Jahrzehnten so gemacht….wenn sie von einem Fluss sprechen oder den Tot darstellen wollen, versucht man das im Klang dementsprechend umzusetzen. Ich denke jeder Mensch übersetzt  Musik – man braucht nur die Augen zu schließen und den Bildern im Kopf folgen und man beginnt etwas zu fühlen. Das ist das gute an Musik, jeder hat die Freiheit das zu fühlen,was er will.

Überall , egal ob in deinen Videos, Promomaterial oder sogar auf deinen Armen findet man Schlüssel – was hat es mit diesem Symbol auf sich?

Ich beantworte die Frage nie wirklich. Das Einzige was ich geben kann sind Puzzlestücke , die ihr zusammenfügen müsst – so fangen Menschen an selbst nachzuforschen und sich Gedanken zu machen. Eine richtige Antwort würde die ganze Magie kaputt machen. Jeder sollte sich das vorstellen dürfen was ihm in den Sinn kommt. So bleibt es doch spannend,nicht?

Tourdaten

13.04.2013 – 20:00 Uhr – Heidelberg, Kongresshaus / Stadthalle

15.04.2013 – 20:30 Uhr – München, Muffathalle

16.04.2013 – 20:00 Uhr – Köln, Live Music Hall

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