FEATURE:Maxim – „Staub“

20.3.2013
Fraugoldklee
Music

»Ich schreib‘ keine Lieder mehr über Killefitz. Ich schreibe nur noch über Dinge die mich wirklich
berühren.«

 

Darf ich vorstellen: Mein neues Lieblingsalbum! Und es ist so gut, ja wirklich!
Maxim hat bereits zehn Jahre im Musikgeschäft auf dem Buckel, als er sich anschickt, endlich auch mit der Unterstützung eines Major- Labelpartners wortwörtlich „Staub aufzuwirbeln“. Einmal in die Schublade gesteckt, ist es schwer den aufgedrückten Stempel wieder loszuwerden. Geboren 1982 in Siegburg bei Bonn, lebt er inzwischen in Köln. Nach Abitur und Zivildienst nimmt er ein BWL-Studium auf – einer seiner dümmsten Ideen, wie er sich selbst später eingesteht. Auch ein SAE-Studium zum Toningenieur bricht er nach einem Semester ab. »Mein letzter Schultag war mein letzter Schultag«.maxim
Nun widmet er sich ganz der Musik,spielt und singt in verschiedenen Bands, bewegt sich zunächst in Offbeat-Gefilden, wo er unter anderem den Kontakt zu seinem langjährigen Produzenten Teka knüpft. Maxims Fokus verlagert sich mit den Jahren in Richtung Pop. Erst in seinem  zweiten Album „Rückwärts Fallen“ aus dem Jahr 2008, zeigten sich erste Anzeichen seiner musikalische Metarmorphose.  »Ich war aber nicht konsequent genug«, befindet Maxim heute. »Es gab zu viele noch nicht ausgeleuchtete Facetten.« Dann kam Asphalt und die ganze Geschichte sah schon ganz anders aus »An ‚Asphalt‘ habe ich locker eineinhalb Jahre gearbeitet«, so Maxim. »‚Schaufenster‘, ‚Meine Worte‘ oder ‚Alles Versucht‘ gingen textlich in die richtige Richtung.« Schon während der Aufnahmen zu „Asphalt“ legt Maxim Tracks zurück. „Staub“ zeigt nun das Resultat des Entwicklungsprozesses. Ja man kann sagen, Maxim hat in seinem neuen Sound endlich zu sich selbst gefunden.

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Auch, wenn es darauf nicht immer rosig zugeht: Als Schwarzseher betrachtet Maxim sich nicht. »Ich bin Realist“«, kommentiert er. Word! Das macht’s einfach. Maxim beschreibt Situationen, die viele aus eigener Erfahrung kennen. Eine unaufhaltsam auseinander driftende Fernbeziehung etwa, oder verzweifeltes Ringen um Selbstkontrolle. Das Ganze ist einfach so unverfälscht echt. Ich wollte eigentlich ein geeignetes Zitat raussuchen und saß ungelogen Lied für Lied ganz Oldschool mit Block und Stift neben den Lautsprechern,aber man kann sich einfach nicht entscheiden, welche Zeile jetzt wohl die Schönste ist.

 http://www.maximmusic.net/

Das Album ‚Staub‘ erscheint am 31. Mai und die Single ‚Meine Soldaten‘ gibt es ab 05.04. auf die Ohren. Ich freu mich jedenfalls wie Bolle. Love and Share everybody!

 

 

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

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