Pre-Listening:The Neighbourhood – I Love you

18.4.2013
Fraugoldklee
Allgemein

The NBHD_press new2_credit James Minchin

Hip Hop-Ästhetik auf Indie-Basis

The Neighbourhood waren aufeinmal einfach da. 2012 erschien ihr atmosphärischer Track Female Robbery im Netz und löste ungeahnte Wellen der Begeisterung aus. Doch die aus Kalifornien stammenden Jungs,hielten sich bedeckt: Man gab keinerlei biographischen Hartfakten preis, es existierten weder Fotos noch Vorgeschichte. Mit weiteren Veröffentlichungen an Videos und Songs, stieg auch das Interesse der Presse und nach und nach ließ sich das Puzzle zusammensetzen: Letzten Endes besteht die Gruppe, die sich im August 2011 zusammenfand, aus fünf Freunden. Kopf der Band ist der 21-jährige Sänger Jesse Rutherford, der zuvor bereits in einige Genres wie z.B. Hip Hop Erfahrungen sammeln konnte, die nun allesamt in den Neighbourhood’schen Stil einfließen. Die Debüt-EP wurde von Justyn Pilbrow produziert, der Emile Haynie hinzu holte, um an „Female Robbery“ mitzuwirken. Die EP, die Ende vergangenen Jahres aufgenommen wurde, vereint dämmrig- emotionale Musik mit faszinierenden Visuals. All das ist Teil des Masterplans der Band.

The Neighbourhood – Female Robbery from The Neighbourhood on Vimeo.

„Ich habe immer eine sehr klare Vorstellung von Dingen, bevor ich mich an die Umsetzung mache“, erklärt Rutherford. „Ich wüsste auch gar nicht, wie man Musik anders machen könnte. Ich hatte alles in meinem Kopf und die Vision war, HipHop-Beats mit Gitarren zu kombinieren und dazu zu singen und rappen. Unser erklärtes Ziel war: „HipHop-Ästhetik auf Indie-Basis“.

Nun veröffentlich The Neighbourhood ihr erstes Album „I love you“ und kann nur soviel sagen: YES, I love you too! Wer bis morgen nicht warten kann, sollte jetzt das Rollingstone Prelistening abchecken.

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

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