The Medical Corner im Basketball (Video)

23.10.2013
wolfenwax
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Klar, gibt es. Und gleich auch noch was Cooles. Aber da die Meisten bei der Kombination von Basketball und ratiopharm irgendwie sofort an eine richtig blöde Sportverletzung denken müssen, klingt die Assoziation mit dem Wort „cool“ doch irgendwie abwegig, oder? Ganz und gar nicht. Denn ratiopharm, Hauptsponsor von ratiopharm Ulm, einem Team in der deutschen Basketball-Bundesliga (BBL) hat, wie es so schön heißt, aus der Not eine Tugend gemacht und diese ganze Thematik jetzt unter dem Namen „The Medical Corner“ auf einer neuen Microsite in Videomaterial verarbeitet.

Aber zurück zum Anfang: Sportverletzungen. Sport ist Mord. Eine leere Floskel, die man schon tausendfach und abertausendfach gehört hat, aber jeder normale Mensch, der einen inneren Schweinehund besitzt, muss zugeben: Auch wenn Sport noch so entspannend und noch so befreiend ist – die Couch ist einem doch immer lieber. Aber es ist ja nicht so, dass ich den Sport hier verteufeln wollen würde, ganz im Gegenteil, auch ich habe lange Jahre selber Sport getrieben und hatte außer kleineren Wehwehchen wie akuter Unlust oder akuter, sich aber an manchen Gelegenheiten chronisch anfühlender Katerzustände selten etwas zu beklagen.

Auf dem Programm standen bei mir Fußball, Tischtennis und Kampfsport – man hat es mir bloß nicht angesehen. Unabhängig davon, der Haussegen meines sportlichen Daseins hing auch lange Zeit gerade, bis ich eines schönen Donnerstagabends wie immer zum Training kam – Budo-Fünfkampf war es, um genau zu sein, eine Kombination aus Kickboxen, Judo, Karate, Fallschule und Selbstverteidigung – und mein Trainingspartner und ich mit dem Üben von Würfen begannen. Und beim Training gilt ja stets die oberste Regel: Man sollte dem Trainer wenigstens einmal kurz zuhören. Dann hätten wir nämlich auch mitbekommen, welche Seite der sich in einer Reihe gegenüber stehenden Schüler mit der Übung anfangen soll.

Ob unserer Unaufmerksamkeit nichtsahnend, fiel uns beiden natürlich nichts Besseres ein, als uns nicht abzusprechen und das Recht des Ersten sofort für sich zu beanspruchen. Nun ja, zwei Dumme, ein Gedanke, also gingen wir beide gleichzeitig, auf Signal des Sensei, mit unserem linken Bein nach vorne, welches man dann eindrehen sollte, um den Gegner auf die Hüfte zu laden. Gesagt, getan, was passiert? Mein lieber Trainingspartner rammte mir seinen linken großen Zeh in meinen linken großen Zeh. Die Details erspare ich euch, es sei nur so viel gesagt, dass unser Trainer auf diese Weise erfahren musste, dass Blut scheinbar ab einem gewissen Maße auch von nagelneuen Judo-Matten nicht mehr runtergeht. Da schau her.

Das jedenfalls war meine dümmste Sportverletzung: Nicht nur ihre Entstehung war dumm, ihr Verlauf auch, denn zu meinem Glück war es natürlich Sommer und damit Freibadsaison und mit dem nicht wirklich schnell verheilenden, aufgrund mangelnder Fußpflege auch relativ tiefen Schnitt im Zeh, hieß es: Chlorwasser is nich! Und bis heute zeugt eine krakelige, jedoch mittlerweile kaum mehr sichtbare Narbe an meinem großen Zeh von diesem erschreckenden Ereignis für den Sport und für die internationale Männerfußhygiene.

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Aber nun von meiner deprimierenden Sportlerkarriere ganz schnell back to topic: ratiopharm präsentiert euch auf seiner neuen Microsite „The Medical Corner“ wie es hinter den Kulissen von ratiopharm Ulm vor sich geht. Sieben Spieler plaudern in Interviews aus dem Nähkästchen über ihre Verletzungen und besonders auch die damit zusammenhängenden Konsequenzen und Emotionen. Ein Beispiel hier:

Wie ihr schon gesehen habt, sprechen nicht nur die Spieler, sondern auch der Mannschaftsarzt über die Verletzung und deren Heilungsprozess und letzterer gibt darüber hinaus noch Tipps, wie man bestimmte Verletzungen vermeidet, oder wie diese schneller zu behandeln sind. Und auch der Trainer, Thorsten Leibenath, lässt sich im Video unten vor der Kamera zu einigen Worten über die täglichen Wehwehchen seiner Schützlinge hinreißen. Meiner Meinung nach ein wirklich einfallsreiches Format, das neben den Hintergründen eines BBL-Teams auch mal wieder zeigt, dass auch Profisportler nur Menschen sind. Da fühlt man sich bei seiner nächsten Zigarette und dem nächsten Döner doch gleich viel besser.

Mit freundlicher Unterstützung von Ratiopharm

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wolfenwax

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