Die Liebe zur Mode

11.11.2013
Willy
Stuff

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Die meisten Damen dieser Welt lieben es, zu shoppen, während genau diese Tätigkeit für viele Herren eine einzige Last ist. Woran liegt dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern?

Studie bestätigt Geschlechterrollen

Wenn Frauen Mode kaufen, hat dieser Vorgang viel mit emotionalen Gesichtspunkten zu tun. Bei den Männern stehen hingegen eher die rationalen und funktionalen Aspekte im Vordergrund. Diese Einstellung bleibt trotz des gestiegenen Modebewusstseins der Herren bis heute unverändert, was der MediaReport „Mode“ des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media unlängst bewies. Danach wählen Frauen und Männer ihre Textilien aus völlig unterschiedlichen Gründen aus. Auf Seiten wie http://www.house-of-gerryweber.de/Taifun/taifun,de,sc.html kann man sehen, dass sich die Damen vor allem feminin kleiden und ihren eigenen Stil betonen wollen. Sie mögen moderne Kombinationen und innovative Eyecatcher. Männer möchten sich hingegen in ihrer bequemen Kleidung oft einfach nur wohlfühlen – das modische Gespür ist dabei eher sekundär. Die Studie ergab zudem, dass Männer weitaus seltener spontan Kleidung kaufen als Frauen. Stattdessen wird erst an neue Bekleidung gedacht, wenn sie wirklich nichts mehr anzuziehen haben und dadurch dringend für Ersatz gesorgt werden muss.

Weitere Ergebnisse des Reports

Frauen sind im Schnitt fast doppelt so häufig Modekäufer wie Männer, da ihr Interesse an Mode dreimal so stark ausgeprägt ist wie das von den männlichen Kunden. Nichtsdestotrotz bevorzugen auch die Damen alltagsfähige Mode. So zählen Bequemlichkeit, Sportlichkeit und Zweckmäßigkeit laut der Befragung zu den wichtigsten Merkmalen der eigenen Kleidungsstücke. Zudem hat ein eleganter, klassischer Stil stets Vorrang vor figurbetonter oder extravaganter Kleidung. Die Ergebnisse des Reports zeigen auch, dass Modebewusstsein ein Privileg der Jugend ist. Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren interessieren sich stärker für Mode als alle anderen Altersgruppen. Ab einem Alter von 40 Jahren sinkt das Interesse zunehmend, da der Wunsch nach bequemer Kleidung enorm ansteigt. Außerdem ist Shoppen auch eine Frage des Einkommens. Normalverdiener sind nicht allzu stark an Mode interessiert, während Spitzenverdiener weitaus öfter Kleidung kaufen.

Bild: © Brand X Pictures/Thinkstock

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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