Archive for November, 2013

Nostalgie & Street Art: ‚Unforgotten Playlist‘ by Chacho Puebla

26.11.2013
wolfenwax
Art & Design

Das gute alte Mixtape – im Zeitalter von Soundcloud, YouTube & der fortschreitenden Digitalisierung vergessen wir zu oft, wie wir früher stundenlang vor dem Radio versucht hatten, diverse Lieder einzufangen, den Moment sozusagen festzuhalten. Mit wieviel Liebe einzelne Kassetten beschriftet und bespielt wurden… daran versucht uns der Künstler Chacho Puebla zu erinnern und verbreitet unter dem Projektnamen „Unforgotten Playlist“ seine Mixtapes in Madrid. Hier weiterlesen!

Das musst du hören: Worakls – Bleu (N’to Remix)

26.11.2013
wolfenwax
DMDH, Music

Mit der Voraussicht sowohl Worakls und N’to bald in Köln live zu bestaunen und zu ihren wunderbaren Klängen zu tanzen, dachte ich mir, ich schaue mal, was die beiden noch so an Beats produzieren… Hier weiterlesen!

Bosshafter Weltuntergang: Kollegah – Armageddon (Video)

26.11.2013
wolfenwax
Music, Video

Oh. Mein. Gott. Irgendwie scheint es ja neuerdings Mode zu sein, Deutschrap in Kurzfilme zu verpacken, die mit den bisherigen Videos eigentlich nichts mehr zu tun haben. Erst Sido mit „30-11-80„, vergangenen Freitag Bushido mit seinem nicht, wie vom Boss gewohnt, alles, aber immerhin Prince Gay One zerberstenden „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ und jetzt der Frankokanadier, der Schwarzträger wie Darth Vader, T.O.N.I., der Boss – Kollegah. ICH. LIEBE. ES.

Versteht mich nicht falsch: Kollegahs testosteron-, doubletime– und punchlinebeladene Raps sind der absolute Wahnsinn, ohne Zweifel. Der Boss kann ja auch Disstrack, guckstu hier, hier oder hier. Aber wenn ich eines richtig feiere, dann sind das die Storytellingtracks des Bosses, denn hier wird sein Können so richtig offenbar: Perverseste Substantivreimketten, Vergleiche zum Zungeschnalzen und das Ganze aus der Perspektive des Straßenapothekers. Was will man mehr?

Und nun das: Als Dankeschön für eine Million – in Zahlen: 1.000.000 – Likes bei Facebook releaste der Zigarren in Villen smokende, chauvinistische Lebemann vor nicht ganz einer halben Stunde auf BosshaftTV, seinem YouTube-Channel, den Freetrack „Armageddon„. Was es geworden ist, ist schwer zu beschreiben, aber durch die Bank eines: bosshaft. 9:15 Minuten Storytelling vom Boss, der als einsamer Erleuchteter vom Ende der Welt erzählt. Flowpassagen, wie sie bosshafter nicht sein könnten. Genug meiner bescheidenen Worte: Gönnt euch „Armageddon„, das neue Meisterwerk aus der Feder des Felix Antoine Blume.

Matteo Luis: November Mix

26.11.2013
wolfenwax
Music

MatteoLuisPress3

Heute haben wir mal wir mal wieder etwas ganz was feines für euch: Den Kölner DJ und Produzenten Matteo Luis. Der hat nämlich ein neues Mixtape gebastelt. Einfach, weil man das so heutzutage so macht, wenn sich ein Monat dem Ende neigt. Und genauso novembermäßig dürft ihr euch die 60 Minuten und 25 Sekunden vorstellen: Langsame Beats, kühle Synths und dezente Vocals. Entspannend, aber gleichzeitig abgespaced. Wenn ich nämlich ab Minute 10 die Augen schließe und meine Gedanken vom Klang treiben lasse, denke ich spontan an Weltall, Aliens und Raumschiffe. Könnte aber auch ein Einzelfall sein.

Den kompletten Mix gibt’s als Free-Download, also ladet ihn runter und dreht so laut auf, dass auch eure Nachbarn etwas davon haben. In diesem Sinne: Schönen Dienstagfeierabend. Ich bin dann mal wieder im All.

– TRACKLIST –

01. Chromatics – Cherry
02. Marius Hörsturz – GVME
03. Johannes Klingebiel – FFM (Alma & Mater Version)
04. Daniel Avery – All I Need
05. Trevino – Tactical Manoeuvre
06. Syclops – 5 In
07. Bernard Badie – Time Reveals (Club Use Only)
08. Blondish – Inward Visions (Feat. Beyou)
09. Carter Bros – Ritual Business
10. Johanna Knutson – Dub Support (Esther Duijn Remix)

matteoluis

Matteo Luis ist in der Kölner Clubszene schon lange kein Unbekannter mehr: Seit 2010 kennt man ihn dort von den LIKE Patys vom gleichnamigen Label. Fun Fact: Damals war Matteo Luis erst 16 und durfte eigentlich gar nicht in den Clubs sein, in denen er gerade auflegte.

Dass er bei LIKE Records unter gekommen ist, hat er einem Freund zu verdanken, der seine Musik dem Kölner Elektro-Virtuosen David Hasert zeigte.   Mit dem zusammen bastelte er kurze Zeit darauf sogar eigene Tracks, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Im August 2013 wurde schließlich seine Debüt-EP We Found Love via Well Done! Music veröffentlicht.

Mittlerweile hat auch die deutsche Blogosphäre vom jungen Kölner Wind bekommen. Bleibt also nur noch abzuwarten, bis die Hypewelle ihn ganz nach oben treibt, also tut mir den Gefallen und hört vorher mal rein. Einfach, damit ihr sagen könnt: „Kenn ich schon EWIG!“ Denn allein darauf kommt es doch an.

Nach Hause fahren mit meiner neuen Freundin <3

26.11.2013
Willy
Web

So etwas wird man in nächster Zeit wohl häufiger sehen. Sorry liebe Mädels!

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