Das Musst Du Hören: Mayer Hawthorne – Just Ain’t Gonna Work Out

07.1.2014
wolfenwax
DMDH

dmdhlogoJeder kennt dieses Gefühl: Man entdeckt einen Song, ist von der ersten Sekunde an gefesselt, sozusagen Liebe auf den ersten Beat – und dann ist das gute Stück viel zu kurz. Pun intended. Doch genauso ging es mir, als ich „Just Ain’t Gonna Work Out“ von Mayer Hawthorne das erste von vielen, vielen Malen hörte.

Mayer Hawthorne, der weiße King Of Modern Soul, releaste diesen Track auf seinem Debütalbum „A Strange Arrangement“, welches 2009 auf Stones Throw Records erschien – neben ihm releasen hier auch Größen wie Madlib, DOOM oder Declaime – und brachte damit Smoothness auf ein neues Level. Wie fast alle seiner Songs komponierte und schrieb Mayer Hawthorne „Just Ain’t Gonna Work Out“ selbst und spielte – ganz der Multiinstrumentalist – auch dieses Juwel komplett im Alleingang ein.

Am Besten beschreibt der Künstler seine Musik wohl selbst:

„Mein Sound ist offensichtlich von Curtis Mayfield wie dem klassischem Motown-Sound beeinflusst“, erklärt denn auch Multi-Instrumentalist Mayer Hawthorne. „Aber ich bin eben in den achtziger Jahren aufgewachsen, habe als DJ und HipHop-Produzent gearbeitet, so dass ich die Musik von einem anderen, frischeren Standpunkt angehe als ein Musiker aus den Sechzigern.“

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Sein unvergleichliches Falsett, das an Legenden wie Curtis Mayfield oder Smokey Robinson erinnert, eine ganze Menge Herzschmerz und eine wunderbare Melodie – fertig ist ein vollkommener Track. Auch wenn bei mir hoffentlich noch nicht so bald irgendwelche „wedding bells“ zu hören sind bzw. ich mir eine Frau zulege, die ein „stage 5 clinger“ ist: Das Musst Du Hören, lieber Leser!

 

Über den Autor

wolfenwax

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