Bis es nervt: Die 3 Phasen eines Internet-Memes übersichtlich erklärt

04.2.2014
Willy
Web

Man kann sagen, was man will. Ein Meme ist ein Meme. Und ein Meme wird anfangs von den meisten begehrt, dann aber ganz schnell zur Nervparty. Flo von We Like That hat diese ganze Geschichte perfekt in drei Schritte zusammengefasst:

dreiphasenneu

PHASE 1

Die erste Phase ist immer der Beginn allen Übels. Irgendetwas verbreitet sich viral im Netz und wird von allen möglichen Leuten weitergeteilt. Zum Beispiel das “Julia Engelmann Video“, welches tausende Menschen “berührte”, der Artikel “Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?” oder jetzt das “#socialbeergame“, welches die komplette Facebook-Gemeinde im Griff hat.

PHASE 2

Jede Aktion erzeugt eine Reaktion. Das ist soweit erstmal nichts neues, interessant finde ich allerdings, dass es meistens ca. eine Woche dauert bis sich die Gegner des jeweiligen Memes zu Wort melden. Natürlich gibt es auch schon während der ersten Phase Kritik von Gegnern, allerdings scheint es den meisten erst nach ca. einer Woche so dermaßen auf den Senkel zu gehen, dass sich als Folge dessen dann eine Gegenbewegung gründet, die fast eine ähnlich hohe Reichweite wie das Ursprungs-Meme bekommt. Julia Engelmann wurde vorgeworfen dass sie doch da nichts neues mitteilen würde, Vegetarier gingen auf die Barrikaden da sie die Vergleiche in dem ursprünglichen Artikel für kompletten Mist hielten und die Gegner des “#socialbeergame” kontern einfach mit einem anderen Meme.

PHASE 3

Nach ca. drei oder vier Wochen kommt der Punkt an dem die komplette Thematik (unabhängig von den einzelnen Standpunkten) schon viel zu lange präsent ist und in den Augen einiger nun so langsam aus den diversen News-Feeds verschwinden sollte. Die Haltung reicht dann meistens von “Ihr habt ja alle ein bisschen recht” bis hin zu “Hier hat niemand recht”, doch alles in allem ist man sich dann einig: “Haltet die Klappe!”

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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