Mit der Dr. House Methode: Ärzte retten Patienten mit mysteriösen Symptomen

07.2.2014
Willy
Web

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Solche Storys mag man immer fast gar nicht glauben, aber sie sind eben doch wahr und man freut sich, dass die Hilfe durch eine Fernsehserie kam.

Dieser Fall zeigt, wie hilfreich gut gemachte Unterhaltung sein kann: Einem Deutschen hat die amerikanische Arztserie „Dr. House“ buchstäblich das Leben gerettet, berichtet das Fachmagazin „The Lancet“ in seiner jüngsten Ausgabe. Der 55-jährige Patient litt seit Monaten an verschiedenen Symptomen, die seine Ärzte vor ein Rätsel stellten, weil sie keinen Zusammenhang sahen. Als er im Mai 2012 ins Zentrum für unerkannte Krankheiten in Marburg eingeliefert wurde, war sein Herz bereits stark geschwächt, er konnte kaum noch sehen und hören, hatte geschwollene Lymphknoten und unerklärliche Fieberschübe, daneben plagte ihn ein magensäurebedingtes Aufstoßen. All diese Beschwerden waren innerhalb eines Jahres aufgetreten, kein Mediziner hatte ihm bis dahin helfen können.

Das Ärzteteam um den Kardiologen Professor Jürgen Schäfer durchforstete seinen Lebenslauf auf Hinweise auf mögliche Krankheitsursachen, fand aber nichts – außer einer Operation, bei der dem Mann zwei neue Hüftgelenke eingesetzt worden waren. Die Mediziner erinnerten sich an eine Folge der TV-Serie um den kauzigen und zynischen Arzt Dr. House, der auf medizinische Mysterien und hoffnungslose Fälle wie diesen spezialisiert ist. In der besagten Folge hatte eine Patientin ähnliche Beschwerden, die letztlich auf eine Kobaltvergiftung zurückzuführen waren. Die Marburger Ärzte führten einige Untersuchungen durch – und Bluttests bestätigten schließlich den Verdacht: Auch hier handelte es sich um eine Kobaltvergiftung.

Die komplette Story gibt es beim Stern zu lesen

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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