Zufällig gefilmt: Flucht aus Ost-Berlin an der engsten Stelle der Spree

12.2.2014
Willy
Video, Web

flucht

Das schreibt Christian dazu:

Am 27. September 1988 filmte ein Tourist von der Westseite der Spree aus die Berliner Mauer, als er plötzlich Zeuge einer einzigartigen Aktion wurde: Vier DDR-Bürger springen vor laufender Kamera ins Wasser und versuchen ans West-Ufer zu schwimmen. Das war nicht zuletzt deshalb ein verwegener Plan, weil die Spree dort komplett zu Ost-Berlin gehörte und zu den meistbewachten Abschnitten Berlins zählte. Gleichzeitig ist die Spree nirgendwo schmaler, so dass es ein guter Schwimmer schaffen konnte, noch bevor die Wachboote gewendet haben würden – theoretisch. Der Plan ging ganz knapp auf. Letztes Jahr digitalisierten die Leute vom sehr empfehlenswerten Channel BerlinScout TV die alte Aufnahme, die zu den intensivsten Flucht-Impressionen zählen darf, die je mit einer Kamera aufgenommen wurden.

via Schlecky

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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