Chronometer – Luxus, der sich lohnt

24.3.2014
Willy
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Sogar die teuersten Luxusgegenstände verlieren nach dem Kauf in der Regel nach und nach an Wert. Es gibt jedoch eine Ausnahme: hochpräzise, in akribischer Handarbeit gefertigte Uhren. In unserer wechselhaften Gesellschaft stellen sie noch einen bleibenden Wert dar.

Höchste Präzision und Beständigkeit

Während andere Branchen ständigen Veränderungen unterworfen sind, arbeitet man in der Uhrmacherei seit Jahrhunderten nach den gleichen Vorgaben. Resultat dieser hohen Kunst sind dabei ausschließlich hochwertige Uhren, die auch noch nach der Übergabe an unsere Enkel oder Urenkel höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Tatsächlich verlieren die handgearbeiteten Uhren im Gegensatz zu den meisten anderen Luxusgegenständen und auch zu anderen in Massenproduktion gefertigten Uhren nicht an Wert, sondern werden stattdessen immer wertvoller.

Zertifizierung erfolgt nach strenger Prüfung

Speziell gilt das für die sogenannten Chronometer, welche besonders präzise Uhren bezeichnen, die einst bereits in der See- oder Luftfahrt zuverlässig ihre Dienste leisteten. Auch wenn der Begriff Chronometer heute allgemein für exklusive, hochpräzise Uhren verwendet wird, dürfen Uhren offiziell eigentlich nur dann die Bezeichnung tragen, wenn sie die streng standardisierte Prüfung des Schweizer Observatoriums Contrôle officiel suisse des chronomètres, kurz COSC, bestanden haben. Seit September 2006 kann die Chronometerprüfung allerdings auch in Deutschland vorgenommen werden. Betreiber der deutschen Prüfstelle, welche auf dem Gelände der Sternwarte Glashütte entstanden ist, ist im Übrigen der bekannte Hamburger Schmuck- und Uhrenhändler Wempe, der dort mit den thüringischen und sächsischen Landesämtern für Mess- und Eichwesen zusammenarbeitet. Geprüft werden Chronometer dort nach den Kriterien der DIN 8319, wobei die Grenzwerte den Schweizer Werten entsprechen.

Die Wempe KG nimmt unter dem Dach der Sternwarte Glashütte jedoch nicht nur die Chronometerprüfung vor, sondern betreibt dort auch eine eigene Produktionsstätte. Detaillierte Informationen über die Armbanduhren der WEMPE CHRONOMETERWERKE GLASHÜTTE 1/SA und der WEMPE ZEITMEISTER GLASHÜTTE 1/SA erhalten Sie hier.

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Glashütte: ein Standort mit langer Uhrmacher-Tradition

Den besonderen Produktionsort im deutschen Uhrmacher-Mekka Glashütte wählte der Schmuck- und Uhrenhersteller dabei übrigens ganz bewusst aus, und zwar aus dem Grund, dass die Sternwarte bereits im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung für die in Glashütte ansässigen Uhrmacher hatte. Sie sendete nämlich an die Manufakturen und die Uhrmacherschule das nötige Referenzsignal, welches für eine präzise Einstellung der Zeit an den Chronometern erforderlich war.

Vertrieben werden die in Glashütte hergestellten und zertifizierten Chronometer in sämtlichen Filialen von Wempe, also nicht nur an mehreren Standorten in Deutschland, sondern auch in Wien, Paris, London, Madrid, New York sowie nicht zuletzt auf dem Kreuzfahrtriesen MS Europa.

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Über den Autor

Willy Dr. Lima

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