Die großen und kleinen Katastrophen bei der Trauung

30.4.2014
Willy
Stuff

200332204-001

Es soll der schönste Tag Eures Lebens werden. Alles wird monatelang akribisch geplant. Doch bei einer Hochzeit gibt es dermaßen viele Kleinigkeiten zu beachten, dass bei so gut wie jeder Trauung etwas schief läuft.

Die Missgeschicke haben bei einer Hochzeit genügend Raum: Es fängt beim Standesamt an, geht weiter über die Kirche und endet bei der abendlichen Feierlocation. In den meisten Fällen sind es marginale Fehler, die auftauchen: Der Bräutigam bekleckert den maßangefertigten Anzug, die Musikanlage funktioniert nicht richtig, der sorgsam ausgesuchte Ring von 123gold.de verschwindet auf einmal oder ein wichtiger Gast steht im Stau. Manchmal passieren aber auch größere Fauxpas, wie die folgenden Geschichten beweisen.

Wer zu spät kommt, verpasst das Beste

Diese Floskel funktioniert sowohl bei Dates als auch bei Vorstellungsgesprächen und natürlich bei Hochzeiten. Dass man diese Faustregel aber nicht allzu ernst nehmen sollte, bewies vor einigen Jahren ein 34-jähriger Lehrer aus Kanada. Dieser flog Tausende Kilometer nach Wales und bezahlte dafür etwa 620 € – nur um bei der Hochzeit eines Freundes dabei zu sein. Trotz des Transatlantikfluges bewies der Kanadier Überpünktlichkeit und kam noch vor allen anderen Gästen an – und zwar ein ganzes Jahr früher. Doch der Fehler lag beim Bräutigam, der das Jahr der Hochzeit nicht in der Einladung erwähnte und so fand die amüsante Geschichte im folgenden Jahr Erwähnung in der Hochzeitsrede.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Den Spruch hört man bei Trauungen auch des Öfteren. Einen Beleg für diese Aussage lieferte ein arabischer Botschafter im fernen Dubai. Dieser wollte eine Ärztin ehelichen. Ihr Gesicht hatte er vorher nie gesehen, da die strenggläubige Muslimin eine Burka trug. Die Mutter der Frau stellte dem Mann aber freundlicherweise ein ausgesprochen hübsches Foto der Tochter zur Verfügung. Nachdem die Hochzeit vollendet und der Ehevertrag unterzeichnet war, durfte der stolze Ehemann zum ersten Mal das Antlitz seiner Frau erblicken. Doch der Schleier verbarg keine feine Haut und schöne Lippen, sondern schielende Augen und einen Bart. Das Foto zeigte die Schwester der Braut. Der Botschafter reichte sofort die Scheidung ein, seine Ex durfte aber den Schmuck und die Geschenke ihres Mannes im Wert von circa 104.600 Euro behalten.

Wenn alles ins Wasser fällt

Ein weitaus amüsanteres Missgeschick passierte einem Paar im US-Staat Michigan. Nach dem Jawort wollte man alle Gäste für das Hochzeitsfoto auf einem Bootssteg versammeln – schließlich sollte die malerische Kulisse für die Ewigkeit festgehalten werden. Doch als der Fotograf gerade knipsen wollte, brach der Steg unter dem Brautpaar und den Gästen zusammen. Trotz der ruinierten Outfits und Frisuren nahmen es aber alle gelassen, so hatte man wenigsten später eine gute Geschichte zu erzählen.

Bild: © Michael Blann/Digital Vision/Thinkstock

Über den Autor

Willy Dr. Lima

Send this to a friend