Spektakulär: Lichtdesign kann Unglaubliches bewegen

23.4.2014
Willy
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Spot on. Der Mensch braucht Licht zum Leben. Bekommen wir zu wenig davon werden wir müde und träge, zu viel des Guten überfordert uns. Auf die Dosis kommt es an.Das gilt auch für Leuchtquellen. Längst sind Leuchten den einstigen Kinderschuhen entwachsen. Bereits seit mehreren Jahrzehnten inspirieren sie weltbekannte Designer zu Lichtspielen. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an kreativen Designs, die unser Leben ins richtige Licht rücken. Neueste Innovation der Lichttechnik, die mittlerweile bereits weltweit der letzte Schrei sind LEDs, deren Licht variabel und der jeweiligen Stimmung oder dem Einsatzzweck entsprechend individuelle eingestellt werden kann.

Große Namen setzten sich bereits mit Licht auseinander

Die Créme de la Créme der Kreativwirtschaft beschäftigte sich bereits mit der perfekten Gestaltung von Lichtquellen. Klingende Namen wie der japanische Designer Issey Miyake, Enzo Mari und Michelle de Lucchi haben bereits ihre Leidenschaft für das Design von Leuchtmitteln entdeckt. So tragen zahlreiche Lichtdesignobjekte die Handschrift des Who-is-Who der internationalen Designszene. Die meisten von Ihnen designten vor allem für die italienische Premium-Marke Artemide ein oder mehrere Leuchtobjekte. Auch die Elite der Modeschöpfer wie Wolfgang Joop, Karl Lagerfeld oder Gianni Versace haben bereits an das Design von Leuchtmitteln Hand an gelegt und Licht ins Leben der Kunden gebracht und da oder dort sogar den Anstoß zu neuen Interieur-Trends gegeben.

Beleuchtung schafft Wohnkomfort

Was den Gestaltungsprofis für Supermärkte und bekannte Retailer längst in Fleisch und Blut übergegangen ist, nämlich, dass die richtige Lichtstimmung Lust auf Produktkauf macht, lässt sich auch auf den Wohnbereich übertragen. Durch den Einsatz von Leuchtmitteln mit extravagantem Design ist es möglich in Räumen von ungeliebten Stellen abzulenken und Wohnräumen sogar ein anderes Flair zu geben. Dazu kommt, dass sich nicht nur durch das Design des Leuchtobjektes selbst, sondern viel mehr noch durch die Lichtinszenierung, die mit unterschiedlichen Leuchtobjekten möglich ist, man ein Klima der Behaglichkeit schaffen kann. Aber auch das Gegenteil ist möglich. Wollen wir, dass sich Menschen in einem Raum nicht wohlfühlen und sich dort nur so lange aufhalten möchten, wie sie es tatsächlich müssen, tauchen wir die Räumlichkeit mit dem richtigen Licht in eine sterile unfreundliche Umgebung, aus der man schnellstmöglich wieder flüchten möchte. Dieser psychologische Effekt wird beispielsweise bei den Beschwerdestellen großer Unternehmen gezielt genutzt.

Tipps fürs richtige Licht

Wenn es um die Beleuchtung geht sollte man nichts dem Zufall überlassen. Zugegeben nicht jeder hat das nötige Kleingeld, um sich exklusive Design-Lichtobjekte zuzulegen aber mit einer Hand voll nützlichen Tricks, lässt sich Licht planen.

  • Genügen Steckdosen schaffen Flexibilität:

Es ist sinnvoll genügend Steckdosen bereits bei der Raumplanung zu berücksichtigen oder aber auch Renovierungen zu nutzen, um die Zahl der Stromquellen zu erweitern. Durch ein Mehr an Steckdosen, sind wir bei der Lichtgestaltung wesentlich flexibler und können auch immer wieder umändern, wenn uns eine bestimmte Lichtstimmung nicht zusagt oder sich Ansprüche sowie Verwendungszwecke von Räumen ändern.

  • Die Kombination aus Lichtquellen schafft Abwechslung:

Da unser Leben abwechslungsreich ist, benötigen wir auch in unseren Wohnräumen einmal mehr und einmal weniger Helligkeit. Durch die Kombination unterschiedlicher Lichtquellen wie Stehlampen, Leseleuchten. Decken- und Wandleuchten sowie durch Leuchtkörper, die indirektes Licht ermöglichen, schaffen wir uns Flexibilität und können die Lichtstimmung auf die jeweilige Gegebenheit variabel anpassen. Je größer die Auswahl an unterschiedlichen Lampen, Lichtfarben und Lichtstärken, desto größer ist auch der Gestaltungsspielraum.

  • Lichtinseln bringen Behaglichkeit:

Durch das Schaffen von Lichtinseln, also abwechselnd helle und dunklere Bereiche in einem Raum, lässt sich Behaglichkeit erzeugen. Weniger beleuchtete Zonen bieten außerdem  unterbewusst Rückzugsmöglichkeiten, die dazu beitragen, dass sich die meisten Menschen im Raum wohler fühlen. Beim Setzen von Lichtakzenten, beispielsweise auf bestimmte Objekte oder Kunstwerke im Raum zahlt sich Mut aus. Und sollte es doch mal zu viel des Guten sein, hat Licht den großen Vorteil, dass man es jederzeit wieder ausschalten kann.

 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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