Die Kleidung von Morgen: AEG präsentiert „THE NEXT BLACK“ #2

17.6.2014
Torge
Fashion, Werbung

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Vor wenigen Tagen berichteten wir euch bereits über die von AEG produzierte Dokumentation THE NEXT BLACK, in der über die Nachhaltigkeit und die Zukunft der Kleidungsindustrie berichtet wird. Der Film beginnt mit ersten Einblicken in das Studio XO das unter der Leitung von Nancy Tilbury steht. In vier eingeteilten Bereichen treffen in diesem Labor Fashion Designer, Coder, Ingenieure und Materiologisten aufeinander um zusammen zu arbeiten und die Zukunft der Kleidung zu beeinflussen.

Von traditionellen Nähmaschinen bis hin zu modernsten 3D-Druckern, bei Studio XO ist alles möglich um das Futuristische in die Gegenwart zu befördern. Die Ergebnisse der Arbeit kann unser einer zum Beispiel in den Kostümen von musikalischen Größen wie Lady Gaga, Arcade Fire und den Black Eyed Peas betrachten. Zudem wünscht sich Nancy irgendwann diese Mode als Trends auf den Straßen sehen zu können und wenn die Fortschritte der Technik weiter so steil nach oben verlaufen wie derzeit, wird es auch schon bald soweit sein.

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Im vierten Kapitel bekommen wir den Abenteurer und K2-Besteiger von 1978 Rick Ridgeway zu Gesicht. Er fragt und erklärt uns was Fast Fashion ist, wie sie funktioniert und wo sie herkommt und er erzählt uns von der Konsumgesellschaft in der wir leben. Von T-Shirts die zu billigsten Preisen in Entwicklungsländern hergestellt werden damit wir uns jeden Sommer ein neues kaufen können. Als Aktivist bei und für Patagonia, einer für Outdoor-Kleidung ausgelegte Klamottenfirma die von Beginn an Wert auf Umweltschutz legte, hat er Informationen und Bezüge aus erster Hand zu diesen und vielen weiteren Bereichen dieser Industrie.

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Vor allem mit einer von Rick gestarteten Werbekampagne bei Patagonia im Jahr 2011 wurde für großes Aufsehen gesorgt. Zur Weihnachtszeit, genauer gesagt am umsatzreichsten Tag, dem Black Friday, gaben sie eine ganzseitige Anzeige in der New York Times in Auftrag, in der die Kunden, bzw. die Leser, dazu aufgefordert wurden, keine weiteren Patagonia Produkte zu kaufen, wenn sie sie nicht gerade brauchen.

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Auch wenn viele Business-Profis diese Aktion für zu riskant und wahnsinnig erklärt hätten, stiegen überraschenderweise die Umsätze von Patagonia, was sie heute übrigens immer noch tun. Es sollte natürlich schon das Ziel verfolgt werden dass die Verkäufe gesteigert werden, aber eben mit dem Bewusstsein, dass diese Kleidungsstücke von hoher Qualität und langer Lebensdauer zeugen. So geht umweltbewusstes Marketing mit Sicht auf die Zukunft!

In Kooperation mit AEG

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

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