ELECTRONIC BEATS TV 2.0: Matt Digby stellt vor

18.6.2014
Torge
Music

Screenshot_11

Dass das Programm Slices aus dem Hause Telekom Electronic Beats ein Update bekommen hat und mittlerweile wöchentliche statt alle vier Monate erscheint, berichteten wir euch ja bereits. Aber was ist eigentlich Slices?

Slices ist quasi eine Online-Serie, die regelmäßig die Größen aus der elektronischen Musikszene vorstellt und mit weiteren neuen Features dienen wird.

Aber nicht nur dieser Kanal wurde neu aufgelegt, auch die Zentrale von ELECTRONIC BEATS TV erscheint jetzt wahrlich neuem Glanz. Es ist die zentrale Anlaufstelle für alles, was von, um und mit ELECTRONIC BEATS TV produziert wurde, also den ganzen Katalog von audiovisuellen Medien auf einer geballten Plattform. Und das in Full-HD! So wie zum Beispiel dieser grandiose Gig von VIMES dieses Jahr in Köln:

Insgesamt kann man sagen, dass diese Anlaufstelle nicht nur etwas für Musikbegeisterte und Fans ist, sondern auch für andere Künstler, die sicher was von den anderen lernen können, wenn auch über technische Details und anderes Hintergrundwissen geplaudert wird. Hier eine Slices-Ausgabe mit dem in Brighton ansässigen Multi-Instrumentalisten Alex Banks:

Live-Mitschnitte, gelegentliche Live-Streams, Tech Talk, New Faces und die Slices Serie, all das macht EB.TV aus. Am Anfang jeder neuen Slices Episode kommt der neue EB.TV Host Matt Digby zu Wort, der kurz und knackig erzählt worum es in der aktuellen Folge geht. Geboren in Australien packte ihn doch der Drang seine Sachen zu packen und seiner Leidenschaft für elektronische Musik zu folgen, die ihn schlussendlich in die Club-Hochburg Berlin zog. Für mehr Infos über den sympathischen Slices-Host, checkt dieses tolle Interview!

ELECTRONIC BEATS TV | FACEBOOK | TWITTER

Du bist ursprünglich aus Australien, was
hat dich nach Berlin gebracht?

Tatsächlich bin ich gerade ganz schön weit
weg von meiner Heimatstadt Melbourne. Man
kann sagen, dass ich meinen Ohren gefolgt
bin. Im Grunde habe ich in einem typisch
australischen Moment meine Sachen
gepackt, alles verkauft was ich besessen
habe und alles auf eine Karte gesetzt. Ich
wusste einfach, dass Berlin meine Stadt ist
und es hier gute Möglichkeiten für mich gibt –
auch in beruflicher Hinsicht.

Was verbindest du mit elektronischer Musik?

Elektronische Musik hat für mich schon immer für etwas gestanden, was in der
Realität unerreichbar wirkt – sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich. Sie
ermöglicht den Musikern bis zu einem gewissen Punkt das Unmögliche oder das
Unendliche, sie ist furchtlos und genau das macht sie immer noch so spannend für
mich.

Du bist immer im Kontakt mit elektronischer Musik und Künstlern aus dieser
Szene. Lässt du dich von den Künstlern selbst inspirieren? 

Absolut! Die Botschaft eines Künstlers war schon immer eine große Quelle der
Inspiration für mich und die Möglichkeit, das aus erster Hand zu hören und zu
verstehen ist irgendwie magisch. Früher habe ich auch ein bisschen aufgelegt und
auch mal Musik geschrieben. Das habe ich aber schon eine ganze Weile nicht mehr
gemacht, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich mein Equipment verkauft
habe, als ich Australien verlassen habe und meine Platten in der Garage meiner
Schwester stehen – Danke Rachel!

Welches war bislang Dein liebstes Interview?

Seitdem ich hier bei EB.TV bin, gab es ein paar, die wirklich herausstechen: Moderat
und John Hopkins – diese Jungs sind zurzeit auf dem Höhepunkt angekommen. Sie
sind echt Fans voneinander. Das war eine interessante, neue Perspektive und ich
habe ihnen gern zugehört.

Wo gehst Du gerne in Berlin feiern?

Hahahaha, das beantworte ich auf keinen Fall, da ich mir sonst ganz viel Unsinn hier
im EB.TV Office anhören müsste.

In Zusammenarbeit mit Electronic Beats

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

Send this to a friend