Quo vadis, Ernährung?: Mein Kühlschrank und ich (+Verlosung)

17.6.2014
wolfenwax
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Als mich mein lieber Chefredakteur Willy heute morgen fragte, ob ich einen Text zum Thema „So gesund ernähren sich die Deutschen“ schreiben könnte, war ich erst einmal ein bisschen ratlos. Als er dann auch noch hinzufügte, ich solle meinen eigenen Kühlschrank und meine eigene Ernährung mit einfließen lassen, hatte ich ebenfalls eher gemischte Gefühle, denn: Bei einem natural born Hänger wie meiner Lieblichkeit ist es mit der gesunden Ernährung nicht immer so weit her.

Doch im gleichen Moment sah ich in der Aufgabe durchaus auch die Möglichkeit, über mich, meine Ernährung und meinen Umgang mit Nahrung und der Organisation dieser im Kühlschrank zu reflektieren und relativ schnell wurde klar, dass da noch Luft nach oben ist.

Samsung Healthy Eating Report

Doch zurück auf Anfang: 2014 wurde in fünf europäischen Ländern eine Studie durchgeführt, die sich mit der Erforschung und Messbarmachung der Ernährungsgesundheit der jeweiligen Bevölkerung befasst hat. Im Rahmen dieser Studie, die von Samsung in Auftrag gegeben und von Kantar Media umgesetzt wurde, wurde insbesondere ein Auge auf neue, eine organisierte und gesunde Ernährung unterstützende Konzepte wie den Samsung Food Design Showcase geworfen.

Dessen neuartiges Raumaufteilungskonzept ermöglicht eine intelligente und strukturierte Anordnung der Lebensmittel. Nach dem Öffnen der Außentür präsentiert sich eine Front mit offenen Fächern und Schubladen. Dort kann direkt zugegriffen werden, während der hintere Bereich, genannt InnerCase, weiterhin verschlossen bleibt. Gesunde Lebensmittel können so einfacher von Ungesundem getrennt aufbewahrt und die für Kinder zugänglichen Zonen können bewusst mit gesunden Snacks befüllt werden.

Klingt unspektakulär? Ist es aber nicht. 60 Prozent aller Deutschen geben an, dass ihnen eine durchdachte Struktur ihrer Lebensmittellagerung auch bei der Umsetzung eines Ernährungsplans helfen würde.

Ganz einfaches Beispiel: Wenn man mal wieder von einer dieser kleinen, gemeinen, aber meist von Genuss gekrönten Heißhungerattacken überkommen wird und den Kühlschrank öffnet – wohin greift man da zuerst? Natürlich zu den Produkten, die einem als erstes ins Auge fallen und griffbereit liegen – also eine ideale Möglichkeit, an den einschlägigen Stellen Obst oder Gemüse zu platzieren und sich durch solche Veränderungen stetig in Richtung einer gesünderen Ernährung zu bewegen.

Samsung Food Showcase_Healthy Eating_Close Up_008

Zurück zu mir: Als ich so diese Worte in die Zeilen tippe, kreisen meine Gedanken die ganze Zeit um diese Studie und deren Relevanz für meine eigene Ernährung und ich kam zu dem Schluss, dass da durchaus einiges dran war. Denn in meinem Kühlschrank sieht es meistens echt traurig aus. Ich wohne in direkter Laufweite eines Supermarkts (wortwörtlich aus dem Haus raus und auf die andere Straßenseite), dementsprechend ist in meinem Kühlschrank in meinem kleinen Wohnheimszimmer stets recht wenig los. Die berühmte „nur Senf und Licht im Haus“-Analogie trifft es wohl recht gut, da ich relativ oft einkaufen gehe und meist das Eingekaufte direkt verarbeite und mir zu Gemüte führe.

Der einzige Inhalt, auf den ich im Sommer stets Wert lege – mein Zimmer liegt im fünften Stock, zwei große Fenster Richtung Westen ohne nennenswerten Sonnenschutz – ist aufgrund der tierischen Hitze, die ich jeden Tag ab 14.30 Uhr abbekomme, schlicht und ergreifend kaltes Wasser. Dazu normalerweise ein paar Bier, eine einsame Packung Käse, mein Suchtmittel Erdbeermilch und eine Pizza im Gefrierfach.

Bei der Pizza wurde ich plötzlich hellhörig und dachte an die Position meines Kühlschrankes im Zimmer – er liegt wahrlich bescheiden. Aufgewachsen mit einem Kühlschrank auf Augenhöhe, der selbige auch bei jedem Heimatbesuch aufs Neue strahlen lässt, habe ich hier in Regensburg ein kleines, unattraktives Ding, dessen Türgriff etwa auf Höhe meiner Kniescheibe liegt.

Die Zugänglichkeit ist hier ebenfalls ein großes Manko und das triste Design macht in Verbindung mit der Position wirklich keine Lust darauf, sich mit den hinteren Abteilen des Kühlschrankes zu befassen. Kurz nachgedacht, Fazit: Kaum verwunderlich also, dass der faule Kili gerne zur Pizza greift – das Tiefkühlfach liegt schlicht und ergreifend am angenehmsten.

Und während man so über seine eigenen Essgewohnheiten grübelt, fragt man sich natürlich, was man denn besser machen könnte. Auch wenn ich angesichts meiner Ernährung (und da ich allein wohne) nicht wirklich in der Position bin, euch Ratschläge zu erteilen, hier die Top 3 meiner Ernährungstipps:

  • Tut euch zusammen! Vor allem als Singlehaushalt (tolles Wort) macht es nicht nur Sinn, sondern auch Spaß, öfter mit Freunden zu kochen, die ggf. auch alleine leben. Man kauft für alle gemeinsam ein, genießt ein leckeres Essen und keiner muss Angst haben, dass ihm Lebensmittel verderben.
  • Kauft sinnvoll ein! Auch wenn ich diesen Ratschlag viel zu selten beherzige, ist er doch wohl einer der wichtigsten, den ich geben kann. Wenn man sich einen wirklichen Plan macht, was man über die Woche verteilt essen will und sich am Montag dementsprechend eindeckt, lebt man nicht nur günstiger, sondern vermeidet auch die kleinen Ernährungssünden, die sich sonst im Supermarkt so in den Einkaufswagen schleichen.
  • Kein Süßkram! Klingt radikal, ist es auch. Aber ich würde mich jeden Tag im Jahr eher für einen schönen, sauren, grünen Apfel als für Bounty oder Konsorten entscheiden.

Wer es jetzt bis hierhin ausgehalten hat, wird mit der ernüchternden, aber ehrlichen und ungeschönten Ästhetik meines Kühlschranks konfrontiert – wohl bekomm’s!

kühlschrank1

Die triste Einöde meines Kühlschranks: Vier Bier, Marmelade, Ketchup, irgendein Margarine/Butter-Verschnitt, Limettensaft (?), Körniger Frischkäse, eine Flasche Rotling, Gurken und ein Kanister Apfelsaft von einem guten Freund. Der Rest wohl entweder zu vernachlässigen oder abgelaufen.

Gewinnspiel:

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