Wie die Zukunft der Kleidung aussieht: AEG präsentiert „THE NEXT BLACK“

03.6.2014
Torge
Art & Design, Fashion

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Wir tragen sie jeden Tag. Sie lässt uns in unserem Aussehen von anderen Individuen unterscheiden und sendet soziale Signale. Und wenn ich euch jetzt erzähle, dass ihre Hauptfunktion es ist unsere Körper zu bedecken, sollte nun bei jedem der Groschen gefallen sein und wissen, dass es sich um Kleidung handelt. Wir Menschen tragen, waschen, ordnen, kaufen und verkaufen Klamotten täglich. Es ist mit einem jährlichem Umsatz von 1,7 Billionen Dollar ein riesiger Markt der eine Vergangenheit hinter und eine Zukunft vor sich hat.

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Der deutsche Elektrokonzern AEG fragt sich im Rahmen in einer eigens dafür produzierten Dokumentation, wie die Zukunft der Kleidung aussieht und ob sie nachhaltig ist, ob wir auf traditionelle Materialien bauen sollen oder die Herstellung komplett neu überdenken sollten. Warum AEG fragt ihr euch? Was hat dieser Warenhersteller, der für meinen Backofen verantwortlich ist, mit Kleidung an sich zu tun, und macht sich die Mühe mit „THE NEXT BLACK“ eine 45-minütige Dokumentation hervorzubringen?

Auf der einen Seite sind sie natürlich daran interessiert zu sehen, wie die Zukunft im Bereich der Wäschepflege aussieht und welche Herausforderungen sie mit sich bringt. Auf der anderen Seite wollen sie mit der Dokumentation auf- und erklären und einen Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Bekleidungsindustrie leisten. Um diese Ziele umzusetzen haben sie sich mit den verschiedensten Größen dieses Genres getroffen und mit ihnen diskutiert, erforscht und dokumentiert, wie the future of clothing aussehen könnte.

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„THE NEXT BLACK“ wurde am 15. Mai im Rahmen eines spannenden Events in der Berliner Off-Location vorgestellt und präsentiert. Neben den zahlreichen Gästen waren auch einige Protagonisten aus der Dokumentation selbst anwesend. Darunter waren zum Beispiel Nancy Tilbury, die als Leiterin und Mitbegründerin von Studio XO unter anderem schon ein Bühnenoutfit für Lady Gaga entworfen hat oder Suzanne Lee, die innerhalb ihres Forchungsprojekts BioCouture aus grünem Tee und Mikroben ihr eigenes Leder herstellt. Und auch die Gründerin von Umasan, dem weltweit erstem veganen High Fashion Label, Sandra Uman, sowie Magdalena Schaffrin, der Managerin der Ethical Fashion Show in Berlin, ließen es sich nicht nehmen vorbeizukommen.

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Weitere Fotos hier

In Kooperation mit AEG

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

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