Mit AEG einen Schritt in die Zukunft: THE NEXT BLACK #3

01.7.2014
Torge
Fashion, Werbung

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Die Amerikaner haben wir geschlagen und ziehen gemeinsam mit ihnen in das Achtelfinale ein. Der Fußball und die aktuelle Weltmeisterschaft stehen im Fokus wie nie zuvor. Gerade den weiblichen Zuschauern sollte bei einigen Teams aufgefallen sein, was für knackig enge Trikots einige Teams zu tragen pflegen, oder? Das kann neben modischen auch bequemliche Gründe haben, oder auch technische! Denn einer der größten deutschen Sportartikelhersteller, adidas, hat in den vergangenen Jahren das sogenannte „Team Elite System“ entwickelt.

Dabei handelt es sich um eine Technologie und Methode, bei der Sensoren in Shirts und Trikots eingebaut werden um in Echtzeit Daten und Statistiken wie Puls, Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Beschleunigung der Träger auf ein Tablet zu übertragen (Randinfo: derzeit arbeiten nur wenige Teams mit diesem System, darunter die DFB-Elf und der FC Chelsea aus England). Und damit solche Sensoren möglichst genau arbeiten können, müssen die eben auch möglichst eng an der Haut liegen – versteht sich von selbst!

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Der Fußball ist ein Sport des Fortschritts. Ob nun 1971 das Eltmeterschießen oder bei der diesjährigen WM in Brasilien die Torlinientechnik eingeführt wurde, stetig verändert und verbessert sich etwas. Derzeit wird zusätzlich oft über den Videobeweis diskutiert der mögliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters aufheben oder bestätigen könnte. Aber vielleicht sehen wir auch bald das „Team Elite System“ live auf dem Platz, was Trainern und Beratern erleichtern könnte zu entscheiden, welchen Spieler sie auf Grund von Erschöpfung aus dem Spiel nehmen sollten.

In der von AEG hauseigenst produzierten Dokumentation über die Zukunft und Nachhaltigkeit der Kleidung und derer Industrie, THE NEXT BLACK, geht Matt Hymers, Projektmanager des „Team Elite Systems“ genauer auf diese moderne Technologie ein. Diese Doku stellten wir euch ja bereits vor und wo es im ersten Artikel um eine allgemein Vorstellung ging und was einen in der Doku erwartet, kamen wir im zweiten Artikel schon viel detaillierter an die Materie heran und stellten euch das Studio XO von Nancy Tilbury und die brisante Werbeaktion von Patagonia und dessen Initiator Rick Ridgeway vor.

Im nächsten Abschnitt möchten wir euch Suzanne Lee vorstellen. Sie leitet eine der derzeit bemerkenswertesten Initiativen in dieser Branche – BioCouture. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, andere Unternehmen in Hinsicht auf Biodesign zu beraten. Quasi aus lebenden Organismen verarbeitbare Materialien fertigen. So wird aus der Arbeit mit Mikroorganismen zum Beispiel ein Kleid aus einem Bottich mit Wasser herangezüchtet. Der Clou bei der ganzen Sache ist zusätzlich, dass die Abfallstoffe natürlich und zu hundert Prozent abbaubar sind.

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 Kommen wir nun zu einem etwas düsterem Teil. Denn wusstet ihr, dass die Textilindustrie für satte 20% der Wasserverschmutzung auf der ganzen Welt verantwortlich ist? Sophia Mather hat genug davon und will zusammen mit ihrer Yeh Gruppe dafür einsetzen, den allgemeinen Verbrauch von Wasser, Abfall und Kohlenstoff in der Textilindustrie zu verringern. Doch wie? Oft hält man sich an gewohnte Traditionen, doch dafür arbeitet Sophia Mather eng mit dem Team der DryDye Technologie zusammen. Dieses versucht bei einem Verfahren auf Wasser und Chemikalien bei der Färbung von Textilien komplett zu verzichten! Denn spätestens wenn man liest, dass ungefähr 100-150 Liter frisches Wasser bei der Färbung von etwa 1Kg Textilien verbraucht werden, sollte man sich Gedanken über alternative Möglichkeiten machen.

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Eines ist nun auf jeden Fall klar. Wir müssen uns darum kümmern etwas zu ändern. Irgendwann sind die nötigen Ressourcen verbraucht und ausgeschöpft und wer einen Blick auf die Vergangenheit blickt weiß definitiv, dass der nächste Trend kommen wird.

In Zusammenarbeit mit AEG

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

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