Olson über Trinkgeld, Sons of Anarchy & Späti-Boykotte – ein Interview

05.8.2014
Sophie Krause
Interviews, Music

Olson - Pressebilder 2014 - CMS Source (1024x683)

Es ist der 29. Juni 2014. Sommer. Trotzdem gießt es wie aus Eimern. Ich treffe Olson bei Universal zum Interview. Wir trinken Saft und Wasser und lachen viel.

Schönen Guten Tag. Erst einmal: vielen Dank für die Zeit.

Danke fürs Kommen. Schöne Schuhe. (Adidas Wmns ZX 500 2.0 Restyle)

Extra aus Spanien einfliegen lassen. Starten wir aber mal beim Urschleim. Magst du kurz erzählen, wer du bist, woher du kommst und was du am liebsten auf dem Teller hast?

Ich bin Oliver. Ich komme aus einer kleinen Vorstadt vor Düsseldorf und bin vor 2,5 Jahren nach Berlin gezogen. Und ich esse am liebsten Sushi. Es gibt aber auch bei mir ums Eck einen Vietnamesen, bei dem es Curry mit Mango und Hühnchen gibt. Das Menü kostet 4,90 EUR. Du gehst da rein, bestellst einmal die 2, weil du den ewig langen Namen nicht aussprechen kannst und dann gibst du nen 5er über den Ladentisch. Du bekommst aber keine 10 Cent zurück, weil die sich das immer schon automatisch als Trinkgeld nehmen. 20 Sekunden später bekommst du das Gericht eingepackt überreicht. Es schmeckt jedes Mal perfekt.

Ist das Essen dann auch warm? Ich war nämlich neulich im Dudu`s, nem Laden den ich jetzt nicht soooo mag… (ich ernte einen skeptischen Blick)

… mein Lieblingsladen.

Ok, das Essen schmeckt. Kam auch genauso schnell aus der Küche wie bei deinem Vietnamesen, war aber leider nur lauwarm. Schön, dass wir direkt über Essen sprechen.
Du bist schon ziemlich lange dabei. Dein Weg bis zum Signing war ein langer. Hast du zwischendurch daran gedacht, alles hinzuschmeißen oder warst du immer optimistisch, dass das noch was Großes wird?

Also ich habe nie daran gedacht aufzuhören. Ich habe nur gedacht, wenn es nichts wird oder nicht läuft, dann liegt es daran, dass du nicht gut genug bist. Und dann hab ich versucht mich zu steigern und besser zu werden. Ich habe immer daran geglaubt, dass es was wird, aber nicht gewusst, was genau. So, wie ich auch jetzt immer noch nicht weiß, was passieren wird und wie das Album ankommt.

Erzähl doch mal, wie das alles konkret gekommen ist. Du hast ja sicherlich kein Mixtape oder eine Promo-CD an Universal geschickt?

Doch! Wir habe ein Demo aufgenommen mit fünf Songs und haben das rumgeschickt. Ein paar wollten es machen und wir haben uns mit ein paar Leuten unterhalten. Hier hat es uns am Besten gefallen und dann ging`s  eigentlich auch direkt los.

Hast du dich „beworben“ als du noch in Düsseldorf warst?

Nee, nee, da war ich schon hier. So Mitte letzten Jahres.

Waren bei dem Demo Songs deiner letzten EP („40213“) vertreten?

Das waren alles komplett Songs vom Album. Ich habe quasi fürs Album drauf los gearbeitet, den Labels fünf Songs gezeigt und bei Universal hieß es dann: Ist geil! Mach weiter so! Daraufhin habe ich die Platte einfach fertig gemacht und abgegeben.

Und sind die Songs die du damals eingereicht hast, jetzt alle auch auf „Ballonherz“?

Alle, ja.

Crazy. Das heißt: die Arbeit am Album hat wann genau begonnen? Wie lange hat der Prozess gedauert?

Den ersten Song haben wir im Herbst 2012 gemacht. Circa ein dreiviertel Jahr später haben wir das Demo eingereicht. Das Master abgegeben haben wir am 01. Juni. Ich musste, glaube ich, am 1. Mai fertig sein. Das ganze hat also insgesamt ungefähr 1,5 Jahre gedauert.

Wie hast du die Arbeit an deinem Album denn wahrgenommen? Wenn ich dich jetzt so höre, klingt es so, als wärest du gut vorbereitet gewesen und wüsstest ganz genau wo du hin willst. War der Druck dann also gar nicht mehr so groß?

Ich hatte nie Druck. Weil am Anfang, als ich angefangen habe aufzunehmen, niemanden gab, dem ich irgendwie reporten musste. Da war ja niemand der gesagt hat, jetzt geh ins Studio und mach das, damit wir das und das erreichen. Sondern Ich bin einfach hingegangen und hab das erste Mal so völlig befreit Mucke gemacht. Nach dem Motto habe ich dann einfach ein paar Songs aufgenommen, hab sie dann den Jungs hier gezeigt und die waren so: ist geil, mach weiter so und mach nichts anders. Also konnte ich eigentlich recht entspannt daran arbeiten. Der Produzent und ich hatten immer zweiwöchentliche Studio-Blöcke, wo wir 2-3 Songs gemacht haben, bevor ich mich wieder für zwei Monate verkrochen habe, um zu schreiben. Dann wieder zwei Wochen Studio-Block und so weiter.

Dann brauchst du fürs Schreiben also Ruhe? Das passiert nicht, wenn du im Studio den Beat hörst?

Nee, ich brauch voll Ruhe. Meistens passiert es sogar in meiner Küche. Die besten Sachen sind entstanden, wenn ich Samstag sehr lange feiern war und Sonntag aufgewacht bin. Dann habe ich mir irgendwas bestellt, saß in der Küche und bin manchmal erst Mittwoch wieder raus gekommen.

Oh Gott, nee. Also nach solchen Nächten geht bei mir ja gar nichts mehr. Das Interview sollte ich also besser nicht an einem verkaterten Sonntagmorgen abtippen. (lacht) Zurück zum Thema: das Album hast du ja mit den Producern von Beatgees aufgenommen. Das war bestimmt lustig. Gibt es irgendwelche besonderen Anekdoten, irgendwelche witzigen Vorfälle?

Gar nicht. Es war tatsächlich nicht lustig. Wir haben das sehr professionel gemacht. Wir haben uns um 12 Uhr verabredet, waren um halbeins da, weil wir wussten wir kommen beide eh zu spät. Dafür haben wir uns dann aber direkt ran gesetzt und auch knallhart bis nachts gearbeitet. Das einzig wirklich lustige das passiert ist, ist die Situation in der gemeinsamen Küche von dem Studiokomplex in dem wir produziert haben. Wann immer ich da raus kam, saß dort jemand anders. Du machst die Tür auf: Mc Fitti. Tür wieder zu. Tür wieder auf: Lena Meyer-Landrut. Beim nächsten Mal irgendein DSDS-Chabo oder da saßen Dickbrave, F.R. und Lary. Das war schon lustig.

Und hattest du Zeit dich während deiner Klogänge mit jedem kurz zu unterhalten?

Schon. Es wird ja auch einfach zwischendurch extrem viel Kaffee getrunken oder auch mal eine Frosta-Pfanne aufgetaut. Das war schon lustig. Aber immer wenn die Studio-Tür wieder zu ging, wurde weiter gearbeitet.

Zu „Ballonherz“: das Album klingt sehr melodiös und du singst viel. Hättest du eine solche Entwicklung für dich vor 8 Jahren für möglich gehalten? Oder hättest du jedem auf die Aussage „du wirst noch n Sänger“ geantwortet: es klatscht gleich!?

Ja, auf jeden Fall so. Aber gut, vor acht Jahren hätte ich auch gesagt, es klatscht gleich, wenn mir jemand hätte erzählen wollen, dass ich mal Hosen trage, die nicht Größe 42 sind.

Dabei gab es ja auch schon zu Olson Rough Zeiten Songs mit gesungenen Refrains. Oder wurden die von anderen gesungen?

Nee, die habe ich auch damals schon selbst gesungen. Ab 2009 wurde es auf jeden Fall auch emotionaler, ab da hätte ich die Entwicklung nicht mehr für ganz so abwegig gehalten.

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In deinem Song „Megafon“ feierst du das Leben. Wie sieht ein normaler Tag bei dir aus, wenn du nicht auf Tour bist oder ins Studio musst? Stehst du morgens auf und verteilst tatsächlich „Highfives“ beim Bäcker?

Ich geh mir bei dem auf jeden Fall irgendwas Geiles zum Frühstück holen. Ich bin auch gar nicht so ein Spätaufsteher. So 10/11 ist ja eigentlich noch human. Meistens nehme ich dann mein Brötchen und meinen Kaffee, lege mich wieder ins Bett und gucke eine Serie.

Welche ist das zur Zeit?

Gerade habe ich wieder mit Sons of Anarchy angefangen. Da war ich eine ganze Weile raus, bin aber auch jetzt noch nicht wieder komplett drin. Und sonst mach ich was so anfällt. Wäsche waschen kommt vor. Zum Sport gehen. Sowas wie heute, Meetings zu Artwork oder der Tour. Und wenn ich das nicht mache, dann schreibe ich auch ganz gerne mit anderen Menschen für andere Menschen Musik. Aber es ist trotzdem recht chillig zur Zeit. Aber gut, die Tour geht dann ja auch schon im Oktober los.

Ich habe mal eine kleine Rechnung aufgestellt. Songs aus deiner EP „40213“ haben in drei Jahren im Schnitt 30.000 Klicks bei Youtube erzielt. Das Video zu „James Dean“ hat das fünffache (über 150.000 Aufrufe) in drei Wochen erzielt! Verrückt oder Wirklichkeit?

Schon Wirklichkeit, weil ich mir dafür auch in den letzten drei Jahren vor den Casper`s und Prinz Pi`s dieser Welt den Arsch abgetourt habe. Ich war dreimal mit Pi auf Tour und einmal mit Casper. Alleine auf den letzten beiden Touren habe ich vor insgesamt 60.000 Leuten gespielt und hatte jedes mal 25 Minuten, wo ich alles gegeben habe, das Publikum von mir zu überzeugen. Ich wäre dann auch ehrlich gesagt traurig gewesen, hätte sich das nicht irgendwie ausgezahlt. Weil ich gedacht hätte, wofür habe ich das sonst getan. Es muss doch pro Stadt mindestens 10 Prozent gegeben haben, die das irgendwie geil fanden.

Prinz Pi und Casper waren ein gutes Stichwort. Es gibt kein Feature auf deinem Album.  Hätte sich da nach den gemeinsamen Touren nichts ergeben? Auch Ahzumjot ist ja ein guter Freund von dir. War das eine bewusste Entscheidung?

Ja, war es, weil die Geschichte die ich da erzähle zu selbstsüchtig und autobiographisch ist, als das ich da jemanden thematisch hätte einflechten können. Ich hätte Bock gehabt, auf jeden Fall. Aber ich wollte mir jetzt nicht einen Refrain von irgendjemanden als Dienstleistung singen lassen. Aber ich hätte auch kein Thema gefunden, zu dem ich mit wem anders was hätte machen können, der dann trotzdem auf das Album passt.

Aber kann ja noch kommen. Hast du einen Lieblingssong auf der Platte? Einer, der dir besonders am Herzen liegt? Gibt es einen der länger gebraucht hat, als alle anderen?

Das variiert von Woche zu Woche. Manchmal kann ich den einen nicht mehr hören und dann läuft er zufällig bei itunes und dann denke ich wieder, ach, der ist ja doch ganz geil. Ich mag „Cornflakes & Trash TV“ gerne. Da schlaf ich gelegentlich bei ein, weil der so gechillt ist.

Du sagst das so, als würdest du deine Songs oft hören. Wahrscheinlich weil du es einfach feierst, dass jetzt alles fertig ist?

Ich höre die voll oft, auf jeden Fall. Ich musste sie ja auch unfassbar oft hören, als es so ums mischen und Mastering ging. Natürlich hört man alleine das Master ein paar Mal durch. Heute frage ich mich manchmal, was wäre denn, wenn sich die XY und der YZ aus meinem Abi-Jahrgang mein Album reinziehen würden. (lacht) Wie fänden die das wohl. Dann klick ich auf Play, versuche es aus ihrer Perspektive zu hören und herauszufinden, wie es wohl bei ihnen ankommen könnte.

Und sind da auch manchmal Leute dabei, die es scheiße finden?

Nee, ich leg mir das immer so zu recht, dass sie es alle cool finden. Aber um auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: am längsten haben wir an „Niemand > wir“ geschraubt. Da gab es 10 Versionen von. Reggae, Techno, Rock. Das war ultra nervig.

Gibt es denn Songs aus deiner Vergangenheit von denen du dir vorstellen kannst, sie auch noch in 10 Jahren auf der Bühne zu performen? Oder glaubst du, dass alles seine Zeit hat?

Ja, ich glaube das alles seine Zeit hat. Nur bei „Halt dich fest“ mache ich eine Ausnahme. Denn immer wenn der Beat einsetzt kommen Schreie aus dem Publikum. Das passiert aber nur bei dem Track. Ich habe eigentlich nicht mehr so Bock drauf, aber mach ihn dann halt einfach trotzdem noch.

Auf deinem Album geht es um beides – „sich durch die Clubs zu flirten“ (James Dean), aber auch darum, die Stadt samt aller Oberflächlichkeiten auch mal hinter sich zu lassen (Cornflakes & Trash TV). Wie sieht ein ideales Wochenende bei dir aus? Spritztour durch Brandenburg oder Gespritzes am Späti?

Das hast du aber schön gesagt. Ein Mix wahrscheinlich. Ich wünschte ich könnte viel mehr Spritztouren machen, aber ich habe leider kein Auto. Aber wenn ich eins hätte, würde ich so oft wie möglich raus fahren.

Aber gut, bald verdienst du ja die dicke Kohle und dann kannst du dir die dicksten Mietwagen leisten.

Das weiß man noch nicht. Mal nicht den Tag vor dem Abend loben.

Na gut, ich klopf auf Holz für dich.

Tatsächlich würde ich wahrscheinlich tagsüber am See chillen und abends am Späti. Wobei, ich hatte ein Jahr, wo ich richtig die Schnauze voll hatte. Da bin ich richtig sauer geworden, wenn man mich gefragt hat, ob ich zum Späti komme, dass ich direkt immer so ansagen gemacht habe, wie: „Wir leben in Berlin. Ihr seid alle so stadtblind. Was man hier alles machen kann. Wie könnt ihr euch den ganzen Abend vor so ein verkacktes Kiosk setzen und euch besaufen.“ Aber mittlerweile bin ich auch wieder down damit.

Hast du einen Stamm-Späti?

Dusk Till Dawn ist auf jeden Fall mein Home-Späti. Der am Schlesi dann eher zum Abhängen.

Du bist vor ca. zwei Jahren nach Berlin gezogen? Hast du noch richtig alte Kumpels aus Kindergarten- oder Schulzeit, die dich hier ab und zu besuchen kommen?

Ich habe noch so ein paar Freunde von früher, mit denen habe ich Kontakt, sehe sie aber nicht so häufig. Ich mag auch keinen Besuch in Berlin. (lacht) Das ist ultra nervig. Das ist dann nämlich so:
– Hey, ich komm im August ne Woche nach Berlin, hättest du vielleicht nen Platz zum Pennen?
– Ja klar, komm vorbei.
Und wenn die dann hier sind, dann ist immer so:
– Yo, was machen wir heute.
– Ich muss arbeiten.
– Achso. Und heute Abend, was geht da?
– Ich glaube, heute Abend geht gar nichts.
– Aber wieso, ist doch Berlin, da muss doch was gehen!
Man ist dann einfach immer in der Verpflichtung irgendwas krasses mit denen zu machen. Dabei haben viele einfach ein ganz anderes Bild von Berlin. Das ist ja jetzt auch nicht nur Party.

Naja, doch, eigentlich schon. (lacht) Dann kommen wir doch mal zur nächsten Frage: wer glaubst du, wärst du heute, wären Hip Hop und Rap dir nicht begegnet?

Das ist super schwer zu sagen, da mir Rap mit 10 begegnet ist, wo man ja eigentlich noch gar kein richtiges Profil hat. Ich könnte mir vorstellen, dass ich ein Raver geworden wäre. Ich hatte auch so leichte Ambitionen, 2007. In der Zeit wo man Chucks getragen hat und diese Westen und diese geringelten Sockenschals. (lacht) Vielleicht wäre ich da hängen geblieben. Auf so schickem Elektro. Nicht auf so Berghain-Techno, sondern so fiese Partys, wo es Vodka in riesigen Kübeln gibt. In einer Szene wo Richie Hawtin angesagt ist.

Ok, aber fällt dir ein Club ein, wo man das in Berlin zelebrieren könnte? Das wären doch dann die Yuppie-Läden, oder?

Ja, nee. Das ist vielleicht auch eher so ein Düsseldorf-Ding. Da gabs fürher das 3001. Das war ein riesiger Club, wo man nur mit Sacko rein kam und wo dann genau so Zeug lief.

Na so lange du 2014 nicht immer noch die Schlaghosen getragen hättest, ist ja alles gut.

Auf keinen Fall, da wäre ich längst raus gewesen.

Erzähl doch mal, was in den nächsten Monaten noch so ansteht. Worauf freust du dich am meisten? Urlaub wird es wohl erstmal nicht geben?

Schade eigentlich. Ich freu mich riesig aufs Album-Release. Auch wenn da eigentlich gar nicht wirklich viel passiert, bis auf den Fakt, dass es raus kommt, ist das einfach ein Tag, auf den ich so lange schon hinfieber. Ich geh dann auf jeden fall auch selbst zu Saturn und kauf mir die CD.

Mega Klischee, ne?

Ey, du kannst mir nicht erzählen, dass es jemanden gibt, der das nicht macht. Außer er hat schon zehn Alben raus gebracht. Aber sein Debüt-Album, das kauft sich, glaube ich, jeder im Laden.

Die Frage ist nur wie oft. 

Und ansonsten freue ich mich auf die Tour, weil dann endlich mal Leute vor der Bühne stehen, die wegen mir dahin gekommen sind. Die dann auch die Texte können. Ich glaube das ist ein schönes Gefühl, wenn sie die mitsingen.

Letzte Frage: was hätte man dich schon immer mal fragen sollen? Eine Frage, die du unglaublich gerne beantworten möchtest, die dir bisher aber noch nie jemand gestellt hat?

Also wenn ich fiktive Interviews unter der Dusche beantworte, fallen mir davon immer unglaublich viele ein. Aber jetzt gerade…

Vielleicht auch eine Frage, die gar nicht geht. Was wäre denn das schlimmste, was man dich fragen könnte?

Hm, also du hast es gerade geschickt gemacht, das war sehr charmant. Aber das schlimmste ist eigentlich, wenn man aufgefordert wird, sich selbst vorzustellen. Da denkt man sich als Interviewter: ist das nicht eigentlich dein Job. Aber du hast das gerettet durch das Essen. Da hatten wir direkt einen guten Einstieg. Ach Mist, jetzt habe ich gar keine spektakuläre Schlussfrage. Denken die sich dann auch: der Lutscher.

Ach wieso, du hast die Interviewerin kritisiert. Das ist doch auch ein guter Abschluss.

Hab ich nicht! Ich hab dir Props gegeben, dass du das gut gemacht hast.

Hab ich auch nicht so verstanden. Alles gut. Vielen Dank. Das hat Spaß gemacht und alles Gute für den Release.

„Ballonherz“ erscheint am 29.08.2014
Danach geht Olson auf Tour und das sind die Termine:

OLSON_Tourplakat

 

Über den Autor

Sophie Krause Die 29jährige zugezogene Brandenburgerin mit Kodderschnauze und Speckgürtel-Dialekt, arbeitet nicht nur an der Fertigstellung ihres Romans, sondern schreibt auch mit großem Vergnügen über die Liebe an und in der Hauptstadt. Musik, Fashion, Party`s, Art - you name it.

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