Einen Tag & eine Nacht in Prenzlauer Berg – Knutschen, Bier & Ping-Pong

03.9.2014
Sophie Krause
Interviews, Werbung

In der aktuellen „Open your city“ Kampagne von Heineken stellen Menschen auf der ganzen Welt die Lieblingsorte ihres Kiezes vor. Mein Kiez: Prenzlauer Berg. Mögen ihn manche gerne abwertend als Pregnant Hill bezeichnen. Mögen sie Castingallee verächten und den Hype um die Festival-ähnlichen Zuständen des sonntäglichen Mauerpark-Flohmarktes kritisieren. Versteh ich. Aber zum Glück kann Pberg ja noch mehr. Genügend Grün für den Doggy haben z.B. und Basketball- und Sport-Plätze zum Auspowern, Spätis und gutes, bezahlbares Essen an jeder Ecke. Ausgehen kann man zwar immer noch am besten in Kreuzberg, ein paar nette Läden gibt es hier aber trotzdem.

1. Stopp: Mahlzeit

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Klaro, in Prenzlberg gibt es ungefähr so viele Cafe`s und Snack-Buden wie Mütter mit Kinderwägen. Aber ebenso wie eine meiner ältesten und besten Freundinnen mit ihren drei Kindern nebenan wohnt, gibt es eben auch einen Laden, den ich von allen am meisten mag. Im Mahlzeit auf der Schönhauser Allee habe ich mich auf bepolsterten Holzbänken und zwischen anheimelnden Retro-Lampen nicht nur mit eben dieser Freundin bei frischem Kaffee aus der Siebträgermaschine und Cheescake-Brownies in Mädchengesprächen verloren. Hier lasse ich mir auch regelmäßig zwischen zwei Meetings in der Mittagspause ein Lächeln ins Gesicht zaubern – weil der Service hier unglaublich sympathisch ist und Salate und Suppen sich jeden Tag neu erfinden. Egal, wie schwierig das letzte Kunden-Telefonat war, nach einem Salat mit Aprikosen-, Nekatrinen- und Feta-Topping inklusive eines geilen Dressings, ist die Welt wieder in Ordnung. P.S.: Auf der Eberswalder Straße haben die Mahlzeit-Macher erst kürzlich einen Ableger unter dem ach so passenden Namen „Suppen & Salate“ eröffnet.
Adresse: Schönhauser Allee 72, 10437 Berlin – Mo-So 10-23 Uhr

2. Stopp: Deck5

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Welcher Kiez kann von sich behaupten, er hätte die höchste Strandbar der ganzen Stadt? Ich kenne keinen, außer vielleicht meinen. Denn ganz oben auf den Schönhauser Allee Arcaden eröffnet sich einem eine andere Welt, hat man die Fahrstuhltüren und das Parkdeck erst einmal hinter sich gelassen. Tagsüber eine Oase der Ruhe, verwandelt sich das Deck5 gegen Abend in eine südländische Cocktail-Bar. Nachmittags in der Sonne pfläzen und frische Waffeln mit Apfelmuss und Puderzucker vertilgen, ab 18 Uhr ein Jerk-Chicken vom jamaikanischen Grill schnabulieren, etwas später einen Ingwer Collins aus Gin, Zitrone und Ingwerlimo nach dem anderen bestellen und den Tag schließlich knutschend beim Sonnenuntergang beenden. That`s it. P.S.: Am 07.09. findet hier übrigens auch das „Auf den Dächern“-Festival von tape.tv statt.
Adresse: Schönhauser Allee 79, 10439 Berlin – Mo-So 10-24 Uhr

 

3. Stopp: Rosengarten

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Ist wahrscheinlich ein Mädchending, aber ganz ehrlich, wenn es sich bei einem Heineken auf einer Terrasse draußen sitzen lässt und es dann auch noch nach Rosen duftet, dann macht das den Rosengarten zu einem der besten Orte, wo man sich zum wöchentlichen Frauen-(Aus)Tausch treffen kann. Der Rosengarten ist aber nicht nur Cafe und Bar, sondern betitelt seinen Komplex auch liebevoll als Kulturpavillion. Und das, weil er genau das ist. Am Samstag spielen regelmäßig Bands und sonntags wird zum Tanzcafe eingeladen. Und dann ist da noch diese Sache mit dem kostenlosen Freiluftkino. Auch wenn Moonwalk nicht ganz sein Fall ist, war mein Hund Dexter so nett mich vor zwei Wochen zum Film gucken unter freiem Himmel begleiten. Das er sich auf dem Liegestuhl in meinem Schoss zusammen rollen durfte und sein Frauchen plötzlich nach roten Rosen roch, hat auch ihn dann überzeugt. P.S.: Am 09.09. läuft hier übrigens „Das Schweigen der Lämmer“ und genau eine Woche später „Der Club der toten Dichter“.
Adresse: Brunnenstr. 164, 10119 Berlin – Mo-Fr 16-24 Uhr, Sa-So 13-02 Uhr

 

4. Stopp: Dr. Pong

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Man könnte erwarten, dass das Publikum im Dr. Pong sich überwiegend aus Berlin-Besuchern unterschiedlichster Heimatländer zusammensetzt. Ist nicht so. Auch hat mir einmal jemand vor meinem allersten Besuch hinter vorgehaltener Hand zu geraunt, dass die da ja auch alle so jung wären. Kann ich auch nicht unterschreiben. Das Dr. Pong ist anders. Definitv. Rough und einfach und ohne Chichi. Aber mega gehypt kommt mir der Laden nicht vor. Das Alter-Touri-Verhältnis ist genau richtig. und überhaupt, geht es hier ja um das Ping-Pong-Spielen. Also rein kommen, für ein paar Kröten Tischtenniskelle ausleihen (oder selbst mitbringen) und ohne lang zu schnacken, ran an die Platten. Wer es richtig wissen will, bestellt an der Bar einmal die „Leistungsgesellschaft“, nur um sagen zu können, er hätte wenigstens beim Battle mit dem Drink aus Wodka, Gin, Tequila, Himbeer Schnaps, Ginger Ale, Coke und Fanta gesiegt. Nämlich damit, den Mix runter zu bekommen. Gespielt wird übrigens Chinesisch, an einer Platte. Nach dem fünften Bier wurden zuletzt zwar auch meine Spurte um den Tisch immer gefährlicher, dafür ging ich mit dem guten Gewissen nach Hause, mich wenigstens sportlich betätigt zu haben.
Adresse: Eberswalder Str. 21, 10437 Berlin – Mo-So 20 Uhr – open End

 

5. Stopp: August Fengler

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Sportlich geht es auch im August Fengler zu. Natürlich nur wenn man will. Entweder lässt man seine überschüssige Energie dann an einem der beiden Kicker im Keller raus oder verliert sich darin, auf dem kleinen, aber oho-en Dancefloor zu aktuellen Hits und Alltime-Favorites unentwegt seinen Namen zu tanzen. Erst neulich war ich wieder da. Noch auf dem Weg dorthin sagte ein Freund: „Der Laden ist ne Bank.“ Das damit nicht die Schlafstätten manch armer Obdachloser in Berlin gemeint sind, erschließt sich, noch bevor man die Bar überhaupt betritt. Denn: es herrscht Gedränge vor der Tür. Und: der Einlass wird von einem Türsteher geregelt. Gesichtskontrolle? Weniger. Bier mit reinschmuggeln oder auf Suffi-Niveau pöbeln? Geht gar nicht. Als zwar leicht angeschwipste, aber Nichts hinein schummelnde Truppe sind wir ganz fix drin, brauchen an der Bar zwar ein paar Minütchen um dran zu kommen, verleben dann aber an und vor besagten Kicker- & DJ-Tischen einen feinen Abend. Das letzte Bier, trinken wir immer hier. Amen.
Adresse: Lychener Str. 11, 10437 Berlin – Mo-So ab 19 Uhr

Diese Tour könnt ihr mit der Heineken Heatmap ganz einfach nachempfinden. Aber auch wenn ihr andere neue Umgebungen in New York, Amsterdam, Düsseldorf oder sonstigen Großstädten entdecken wollt – die Heatmap ist für euch da. Minütlich wird sie durch Geo-Tags sozialer Beiträge auf Twitter, Instagram, Foursquare gefüttert und zeigt euch somit genau die Orte an, die man in der jeweiligen Stadt gerade unbedingt aufsuchen sollte. UND: ihr könnt nicht nur regional von überall auf die Heatmap zugreifen, sondern auch von jedem eurer hochmodernen, internetfähigen Geräte. Es handelt sich nämlich nicht um eine App, sonderne eine Website: http://openyourcity.heineken.com/#/en-us/wherenext/venues

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Cities „öffnen“ und vielleicht bis bald mal auf ein Bier im Fengler. Cheers.

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Heineken. 

 

Über den Autor

Sophie Krause Die 29jährige zugezogene Brandenburgerin mit Kodderschnauze und Speckgürtel-Dialekt, arbeitet nicht nur an der Fertigstellung ihres Romans, sondern schreibt auch mit großem Vergnügen über die Liebe an und in der Hauptstadt. Musik, Fashion, Party`s, Art - you name it.

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