Einmal zum Tomorrowland und zurück: Zeds Dead – Hadouken

13.10.2014
Torge
Music

Unbenannt

Musik gibt es in allen Formen und Farben. Okay, zweiteres nicht wirklich, aber ihr wisst worauf ich hinaus will. Viele Genres ziehen zudem eine ganze Kultur hinter sich her, wie zum Beispiel im Hip-Hop oder in der Punk-Szene. Irgendwo dazwischen liegt der/die/das EDM. Electronic Dance Music. Eine spannende, lebendige Musikrichtung die ein Riesenpotential hat und erheblich schneller wächst als vergleichbar andere Genres.

Karrieren beginnen hier selten mit Auftritten in Pubs, Straßenkonzerten oder Castingshows – sondern viel eher im Internet, dem schnellsten und vor allem aktuellstem Medium. Gerade Junge Künstler der Branche wie z.B. Madeon oder Martin Garrix haben die ersten Bausteine auf der Basis von Remix-Contesten und Soundcloud- sowie Youtube-Uploads gelegt.

Unbenannt2

Im Netz gibt es hunderte Tutorials die einem zeigen, wie man wie Skrillex klingt oder wie man die Drops perfekt setzt. Doch das reicht nicht, um es zu einem guten Produzenten zu machen. Viele schimpfen EDM als Anti-Musik, was aber schlichtweg falsch ist. Es geht um Harmonien, Akkordfolgen und Stimmungen. Also genau das, was Musik ausmacht. Es ist egal, ob ein Song auf einer Gitarre geschrieben wird oder auf einem Laptop. Auf das Ergebnis kommt es an und ich denke jemand wie Zedd zum Beispiel ist nicht der einzige, der seine Tracks vorher auf Piano komponiert und sie dann anschließend in eines seiner Complextro-Bretter verwandelt. Und dann auf einer Bühne auf einen Knopf zu drücken, ist wesentlich mehr live als im Fernsehgarten oder beim Superbowl ein Band laufen zu lassen.

| MAKING GOOD TIMES BETTER |

Die EDM-Liveszene beschränkt sich oftmals auf die Clubs der modernen Städte, doch einmal im Jahr finden sich die größten der Großen im belgischen, wie könnte die Gemeinde besser heißen, Boom zusammen um auf einem der beliebtesten Festivals unserer Zeit aufzutreten – dem Tomorrowland. Zum 10-jährigen Jubiläum fand es diesmal an zwei aufeinander folgenden Wochenenden statt, was dem Kartenverkauf jedoch kaum entgegenkam. Alle 360.000 (dreihundertsechszigtausend!!) Tickets gingen binnen einer Stunde über die Ladentheke – Das sind etwa 100 Bestellungen pro Sekunde!

Mit dabei waren dieses Jahr unter anderem die beiden Jungs von Zeds Dead aus Kanada, die dort neben ihren Klassikern und frischen Remixen ihr neues Album Somewhere Else vorgestellt hatten. Aufgelegt haben sie am Freitag im #SmirnoffHouse – einer exklusiven Location auf dem Gelände des Tomorrowlands, die wie der Name schon sagt, von Smirnoff gehostet wurde. Dort fanden nicht nur exklusive Gigs von anderen DJs wie den Bingo Players statt, Zeds Dead drehten dort gleich das Video für ihre neue Single „Hadouken“. Anschauen und feiern!

Smirnoff findet ihr natürlich auch auf auf Facebook und Twitter

In Kooperation mit Smirnoff – Mit Alkohol bitte immer verantwortungsbewusst umgehen.

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

Send this to a friend