Live in Levis: Was Jeans-Jacken erleben & wie mit DIY aus Alt Neu wird

29.10.2014
Sophie Krause
Allgemein, Fashion

Herbst – die Zeit, in der die Sweatshirts und Strickpullis vom obersten wieder in das mittlere Fach wandern und Röcke, Kleider, Shorts und Tops verdrängen. Aber auch die Zeit, wo genau wegen solcher Kleiderschrank-Wanderungen viele Teile ihren Weg in die Box für den Flohmarkt finden.

Als ich neulich so von oben nach unten und links nach rechts sortiert habe, ist mir eine Jacke in die Hände gefallen, die ich fast schon vergessen hatte. Mein Papa hatte sie zu seinem 16. Geburtstag mit einem Westpaket von der Verwandschaft von der anderen Seite der Mauer geschickt bekommen und war seitdem der coolste Hengst im Ort. War er sowieso, da mein Vater. Ist klar. Er hat sie getragen bis der Kragen abgewetzt und die Löcher ausgefranst waren. Ich wil gar nicht wissen, was er in dieser Jacke alles erlebt hat. Er hat sie geliebt. And so did I – als er sie mir vor ein paar Jahren endlich vermacht hat. Heute wie damals: die Levi`s Trucker Jacke ist ein Klassiker.

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Aus Alt lässt sich also hervorragend immer wieder Neu machen. Oder umgekehrt. Dazu, und weil es eh viel schöner ist, die Klamotten selbst zu pimpen, hier ein kleiner DIY-Guide für die richtigen Styles zum Herbst:

1. Reparieren

Die Löcher in euren Jeans sind mit der Zeit zu groß geworden? Easy. Anstatt die Buchse direkt in die Altkleider zu werfen besorgt ihr euch lieber etwas doppelseitiges Klebeband von z.B. Stylefix & ein Stück Stoff, der auch gerne recycelt sein kann. Dann die Hose nach außen drehen, Klebeband rings ums Loch aufbringen, Stoff drauf legen (mit der hübschen Seite nach unten) und das Ganze fest bügeln. Fertig. Wer auf Nummer sicher gehen will, fixiert alles zusätzlich mit einer Runde Nadel und Faden.

2. Veraltern

Auch ein Used-Look ist schnell kreiert. Dafür braucht es icht viel mehr als ein Cutter-Messer, eine Nadel und Schmirgelpapier. Achtung: bevor ihr eure Jeans aufschlitzt, packt unbedingt eine harte, unkaputtbare Fläche darunter, sonst ist die hintere Lage im worst case auch rasiert. Sind die Schlitze an der gewünschten Position gesetzt, entzerrt ihr die Fasern mutig mit einer Nadel, nur um dem Ganzen dann mit einem Stück Sandpapier den Rest zu geben. Tipp: für den perfekten Look geht ihr mit dem rauen Papier auch noch einmal über die Knöpfe.

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3. Aufhübschen

Patches bestellen, Stoff-Marker und -Farben, sowie Schablonen und Stempel. Eine große Auswahl an Patches zum Aufbügeln (gerade auch für die Ellenbogen-Partie) gibt es z.B. bei Dawanda. Stempel in Farbe tunken, Schablonen auf-  und Marker anlegen – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine schöne Idee: alte Stoffe/Klamotten in geometrische, kleine Formen zerschneiden, Stylefix auf der Rückseite anbringen und die Flicken wild arrangiert auf eure Jeans bügeln.

Das Zusammenkaufen all der Zutaten aus Punkt 3 könntet ihr euch allerdings sparen, wenn ihr in der nächsten Zeit einen Levi`s Store aufsucht. Denn ab sofort erhält hier jeder ab einem Einkaufswert von 150 EUR ein eigenes DIY-Kit, das dann so ähnlich aussieht, wie das auf dem Foto. (Nur solange der Vorrat reicht)

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Wie lange hängen euch eure Levis schon am Arsch? Was musste passiert, dass eure Löcher überm Knie so gigantisch geworden sind und sich die gelben Flecken auf dem Ärmel nicht mehr raus waschen lassen?

Erzählt eure persönlichen Geschichten auf www.liveinlevis.com  und werdet Part des „Live in Levi’s Projektes“. Das Projekt animiert Menschen auf der ganzen Welt, ihre eigenen realen Levi’s Momente mit dem Hashtag #LiveInLevis über Facebook, Twitter und Instagram zu teilen. Anschließend werden die Geschichten auf allen von Levi’s kuratierten, digitalen Kanälen im Social Web verbreitet.

Bleibt nichts mehr zu sagen als: Started by Levi`s, finished by you. Viel Spaß beim Designen!

 

Dieser Beitrag wurde in Kooperation mit Levi`s umgesetzt

 

Über den Autor

Sophie Krause Die 29jährige zugezogene Brandenburgerin mit Kodderschnauze und Speckgürtel-Dialekt, arbeitet nicht nur an der Fertigstellung ihres Romans, sondern schreibt auch mit großem Vergnügen über die Liebe an und in der Hauptstadt. Musik, Fashion, Party`s, Art - you name it.

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