Raus aus der Stadt – Sternenbeobachtung ohne Lichtverschmutzung

07.10.2014
Willy
Stuff

drlima.net

Jede Nacht stehen sie am Firmament, doch die meisten Bürger nehmen sie in urbanenen Gegenden kaum noch wahr: Sterne. Sie sind über den Lichtern der Großstadt leider kaum zu sehen. Welche Orte für die Sternenbeobachtung besonders gut geeignet sind, und worauf man in diesem Zusammenhang achten sollte, klären wir.

Wenn sich das Licht unserer zivilisatorischen Ballungszentren in den Luftschichten der Erdatmosphäre verstreut, mag der Blick aus dem Weltraum, zum Beispiel von der ISS, beeindruckend sein – für die auf der Erde gebliebenen Stadtbewohner bedeutet es lediglich, dass die Sterne über ihnen kaum oder gar nicht zu sehen sind. Außerdem kann die sogenannte Lichtverschmutzung negative Folgen für die Flora und Fauna der betroffenen Regionen haben. Da diese Folgen messbar sind, kann und muss es an der Umweltverschmutzung liegen. Dabei gehört der Sternenhimmel wohl zu den schönsten Anblicken, die uns Menschen zuteilwerden können. Sternenklare Nächte sind der Inbegriff für Romantik und wer ein ungewöhnliches Präsent sucht, kann eine Sternentaufe von sternkaufen24.de verschenken. Wer sich die Sterne in ihrer vollen Pracht anschauen möchte, muss die Stadtgrenzen verlassen. Aber wo lassen sich die Sterne nun besonders gut beobachten?

Geeignet sind vor allem solche Orte, die einerseits etwas erhöht und andererseits abseits größerer Wohnkolonien (und den damit verbundenen Lichtmengen) liegen. So ist es also auch nicht verwunderlich, dass man Sternwarten vor allem auf Hügel und Bergen abgeschiedener Regionen findet. Außerdem sollte man vor der Sternenexkursion auf die Prognose der Bewölkung achten. Diejenigen, die einfach nur ein bisschen die Sterne genießen wollen, reicht es, den Wetterbericht zu überprüfen und mit dem Auto aufs Land zu fahren. Bei der Auswahl der Örtlichkeit für eine richtige Sternwarte sind die angelegte Kriterien härter: Es muss an diese Ort nicht nur eine möglichst große Zahl klarer Nächte und wenig Störlicht, sondern auch eine geringe Luftunruhe (zum Beispiel in den Bergen, wo laminare Luftströmungen vorherrschen) geben.

Sternenbeobachtung: Wo stehen die Sternwarten?

Rund 4200 Meter über dem Meer, auf dem Kraterrand des Mauna Kea in der schier endlosen Ödnis des Pazifiks, in der wüstenähnlichen Hochebenen Chiles, in der Karoo-Wüste Südafrikas, der unwirtlichen Berglandschaft Kaliforniens oder im ewigen Eis findet man die Sternwarten. Und in Deutschland? Hier will man ausgerechnet im beschaulichen Gülpe, einem Ort der leidlich 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt, den dunkelsten Ort der Republik ausgemacht haben. In dieser Gegend stören in den havelländischen Nächten so gut wie keine künstlichen Lichtquellen.

Bild: © istock.com/Vetergor

Über den Autor

Willy Dr. Lima

Send this to a friend