Sponsored Post: Zu Besuch beim Gillette Forschungszentrum im englischen Reading

04.3.2015
Torge
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Concept engineering-1

Unseren Stammlesern ist sicher bekannt, dass wir vor allem im letzten Jahr des Öfteren mit Gillette kooperiert haben (man erinnere sich an die Aktionen mit Thomas Müller oder den „100 Years of Hair„-Spot). Anlässlich der vergangenen Zusammenarbeit wurden wir nun mit ca. acht weiteren Journalisten ins Gillette Forschungszentrum in Reading (etwa 70km westlich von London) eingeladen, wo uns gezeigt wurde, wie innovativ dort gearbeitet wird und natürlich wie das aktuelle Flagschiffmodell, der Gillette ProGlide Flexball, entstanden ist.

Meine Reise begann am Hamburger Airport gegen 18:30 Uhr und nur einen Start, eine DietCoke und eine Landung später landeten wir mit der A318 sanft und sicher in London Heathrow. Von dort aus ging es dann mit dem Taxi ins nahegelegene Windsor, wo ich gemeinsam mit zwei deutschen Journalisten und einem Reisebegleiter, der die Reise für uns super organisierte (danke nochmals!), eincheckte.

Nach Speis und Trank und netten Gesprächen begaben wir uns am nächsten morgen in Richtung Reading, wo inmitten des sogenannten Business Parks das Forschungszentrum von Gillette auf uns wartete. Dort trafen wir dann neben weiteren Bloggern und Journalisten unter anderem auf Kristina Vanoosthuyze (Principal Scientist) und Ed Forsdike (Associate Director Engineering), die uns in einer einstündigen Präsentation erläuterten worum es bei Gillette geht, wie dort gearbeitet wird und natürlich was uns bei der Tour durch das Innovation Centre erwartet. Eins sei vorab gesagt: ich hätte nicht gedacht, dass Rasur so spannend sein kann!

Rapid Prototyping facility 1

Fangen wir aber mal mit ein paar Fakten an. Seit der Übernahme von P&G vor 10 Jahren, hat Gillette massiv an Kunden gewonnen. Und wenn man erst einmal ganz oben ist, muss man natürlich auch einiges tun um an der Spitze zu bleiben. So werden jährlich rund 2 Milliarden Euro alleine in Innovationen investiert. Das kommt natürlich vor allem dem Standort in Reading zu Gute, wo immerhin seit bereits 55 Jahren daran gearbeitet wird, das Rasieren zu verbessern.

Warum Gillette aber mit seinem Innovations-Center so erfolgreich ist könnte unter anderem daran liegen, dass die dort beschäftigten Menschen aus den verschiedensten Berufsrichtungen kommen. Neben Experten für Kinderspielzeug hatten sie bis zu letzt sogar einen Raketenwissenschaftler im Team, der nun aber in den verdienten Ruhestand gegangen ist. Wobei man natürlich keinen besonderen Hintergrund braucht, um eine gute Idee zu haben. So wurde uns erklärt, dass auch die jungen Mitarbeiter, zum Beispiel die Azubis, aufgefordert sind, Vorschläge zu bringen. Jede Idee ist gleich viel Wert. Und genau so hat es sich angefühlt, als wir durch die heiligen Hallen geführt worden sind in denen insgesamt circa 100 Mitarbeiter beschäftigt werden. Eine so familiäre Atmosphäre hätte ich bei solch einem Weltkonzern zugegebenermaßen nicht erwartet. Irre!

Gillette

Erwähnenswert ist in jedem Fall, dass die Leute dort extremst kundenorientiert arbeiten. Dort ist Kunde bekanntlich noch König und dennoch war ich erstaunt zu erfahren, dass alle seit 1971 produzierten Marken noch im Handel erhältlich sind. Klar möchte man seine neuesten Erfindungen mit allen Teilen, doch wenn man sich an ein Gerät oder Modell gewöhnt hat, soll man sich nicht mehr umstellen müssen.

Kommen wir aber nochmal auf die Forschung zurück. Wie im letzten Absatz schon gesagt, richtet sich Gillette sehr nach den Bedürfnissen der Kunden. So kommen auch tagtäglich bis zu 80 Männer ins Innovation Centre, um sich in kleinen, badezimmerähnlichen Kabinen vor speziell ausgerichteten Kameras zu rasieren. So kann das Nutzerverhalten des Mannes beim Rasieren genaustens protokolliert werden. Mit Hilfe diverser selbst konstruierter Messgeräte konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass Männer mit einer Auflagekraft von 50 gr bis hin zu 1-2 kg rasieren. So muss der Hersteller dafür sorgen, dass sich im Rahmen dieser Werte keiner mit den extremst scharfen Rasierklingen verletzt. So unterschiedlich rasiert der Mann eben.

High Speed filming

Generell gibt es ganz verschiedene Typen beim Rasieren. Der eine braucht eine halbe Minute, der andere zwanzig. Dann diejenigen die mit 30 Strokes komplett rasiert sind und eben andere, die bis zu 700 mal den Rasierer durchs Gesicht ziehen. Spätestens jetzt sollte klar geworden sein, dass nicht das Haare entfernen für sich im Vordergrund steht, sondern das Schonen und Pflegen der Haut.

Alles in allem war das ein gelungener, runder Ausflug. Ich konnte beobachten, wie kommunikativ und familiär in diesem Großbetrieb gearbeitet wird und mit wie viel Passion und Kreativität die Leute dort tagtäglich ein und aus gehen. Außerdem habe ich gelernt, meinen Rasierer bei der Rasur nicht im Waschbecken abzuklopfen. Ein einfaches abwaschen reicht um die Klingen von den Barthaaren zu befreien, die so auch wesentlich länger halten (somit hätten wir die Sache mit dem Tipp an die Leser auch abgehakt). Danke Gillette für die Zeit, die netten Bekanntschaften, den Lunch im Hilton und natürlich den ProGlide Flexball, der einen hervorragenden Job macht!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Gillette

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

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