adidas Originals Series – The Superstar Issue

08.5.2015
Torge
Art & Design, Fashion, Werbung

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Nach den durchaus erfolgreichen Ausgaben des letzten Jahres ist in 2015 natürlich auch wieder mit drei Ausgaben des beliebten adidas Fanzines zu rechnen. Es hat ein paar inhaltliche und optische Änderungen gegeben, zum Beispiel werden die jeweiligen Ausgaben nicht mehr in Kooperation mit einem alleinstehenden Blog stattfinden, sondern werden jeweils drei Gesichter aus verschiedenen Genres gemeinsam eine Episode kuratieren.

In der ersten Ausgabe dieses Jahres, dreht sich alles um den adidas Superstar – dem wohl bekanntesten und erfolgreichsten Sneaker aller Zeiten. Die drei von adidas Originals auserwählten Gastautoren stammen aus den Bereichen Musik, Fashion und Sport und gehen jeder für sich dem Superstar auf den Grund, stellen die grundlegende Frage was es überhaupt bedeutet heutzutage ein Superstar zu sein und erzählen uns ihre persönlichen Geschichten.

Als Kopf hinter Zeitgeschmack stellt uns Oliver Jopke kreative Macher unserer Hauptstadt vor. Der Civilist Gründer und Skatepionier Alex Flach kommt aus Berlin und gibt in „The Superstar Issue“ einen Einblick in die Anfänge der deutschen Skateszene und wie der adidas Originals Superstar seinen Platz als einen der ersten Skateschuhe bestritt. Zu guter Letzt ist mit Eskei83 ein begabter DJ am Start, der die urige DJ-Kultur mit dem Möchtegerndasein der heutigen Zeit vergleicht und seinen Fans die Frage stellt, wer ihr Superstar ist und warum. Als Kurator hat er nicht nur inhaltlich viel für die Ausgabe beigesteuert, sondern stellt mit „There Will Be Haters“ auch den Soundtrack zum Magazin bereit, den ihr euch hier anhören könnt.

#SuperDJ VS #RealDJing

Eskei83, derzeit amtierender Red Bull Thre3style World DJ Champion und wird auf der ganzen Welt gebucht. Ob Amerika oder Asien, alles hat in der Heimat in lokalen Clubs angefangen. Seine Wurzeln hat er nicht vergessen, was vielleicht ein Grund dafür ist, dass er sich selber nicht als Superstar bezeichnen würde, sondern viel eher als jemanden, der seinen Traum lebt und sein Hobby zum Beruf gemacht hat.

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Aus eigener Erfahrung kann ich mich ohne schlechten Gewissens hinter seine Aussage stellen. In der digitalen Welt in der wir jetzt leben ist es ziemlich einfach sich als DJ zu bezeichnen. Ob dieser Titel jedoch verdient ist, ist eine andere Frage. Man kauft sich vom Taschengeld einen 150€ Midi-Controller, saugt sich illegal die Pro-Version von einer sonst nicht bezahlbaren DJ-Software und reiht einen Mix aus den Top 3 der Charts hintereinander. Fehlt nur noch ein lässiger Name, eine Facebook- und eine Soundcloud-Seite und schon steht für viele 16-Jährige das DJ-dasein. Dass das alles aber fernab von jeglicher DJ-Kultur steht, wollen sie alle nicht einsehen.

Viele verwechseln auch DJs mit Produzenten bzw. erkennen die Unterschiede nicht. Es ist eine Sache, Songs zu produzieren und sie auf einer Bühne per Play abzuspielen aber eine ganz andere, sich mit fremder Musik auseinander zu setzen, zu schauen wie sie ins eigene Set passt und mit spontaner Titelauswahl auf das Publikum einzugehen. Ein Thema, das man ewig weiterführen kann (man denke an Diskussionen wie über den umstrittenen Sync-Button) und sein Ende darin findet, dass Eskei83 seine Follower fragte wer für sie ein wahrer Superstar hinter den Decks ist. Neben seinem eigenen Namen sind verständlicherweise DJs wie A-Trak, Craze, Jazzy Jeff und Z-Trip genannt worden. Was sie über die Ehrung sagen als Superstars bezeichnet zu werden, lest ihr im Magazin.

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iGNANT ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT

Die wohl beeindruckendsten Bilder der Superstar Issue fand ich in dieser Story. Die Kollegen von iGNANT trafen sich eines morgens um 8 Uhr bei bestem Wetter auf einem Parkhaus irgendwie in Berlin Friedrichshain. Mit dabei ein paar sympathische Models, die in der aktuellsten adidas Originals Kollektion montiert abgelichtet werden sollen. Berlin liegt ihnen zu Füßen, der unendlich hohe blaue Himmel gefühlt nur wenige Meter über den Köpfen. Ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt sind einige beeindruckende Shots entstanden, die nicht nur die Mode von adidas Originals, sondern auch das Berliner Feeling bestens festgehalten haben.

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Die Musik läuft noch? Dann klickt euch hier jetzt durch die Online Version des Magazins und lasst euch zum Beispiel von modebewussten Musikern wie Pharrell Williams oder Rita Ora inspirieren!

Weitere Storys im Überblick: TUBULAR // the farm company // „Respect your Roots“

Wie auch bei den letzten Episoden der adidas Originals Series gibt es zu dieser Ausgabe wieder eine Instagram-Verlosung. Blättert einfach mal durch und achtet bei jedem Outfit darauf, ob in der Ecke des Bildes ein Trefoil Logo zu sehen ist. Wählt dann euren Lieblingsstyle aus, fotografiert ihn einfach ab und ladet ihn bei Instagram mit dem Hashtag #adidasOriginalsSeries hoch und markiert @adidas_de in dem Post. Unter allen Teilnehmern verlost adidas Originals am Ende eines der jeweils ausgewählten Packages. Viel Glück!

In Kooperation mit adidas originals

Über den Autor

Torge @TorgeSantjer | noisiv.de | Hamburg | #23

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