Die Bikinisaison ist eröffnet: Ab ins kühle Nass

12.6.2015
Willy
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Bereits ende Mai haben in Deutschland einige Freibäder ihre Pforten geöffnet. In den kommenden Monaten werden die Bewohner Deutschlands regelmäßig ins Kühle Nass springen, um sich abzukühlen.

Für klein und groß bedeutet der Sommer insbesondere eines: Schnell von der Schule oder Arbeit nach Hause, Badeklamotten anlegen und ab ins Freibad. Dort ziehen sie Bahnen im kühlen Wasser, springen vom Dreimeterbrett ab oder chillen im Schatten. Freibad bedeutet aber auch jedes Jahr, sich von seiner besten Seite zu zeigen.

Bademode als Spiegel der Gesellschaft

Bademode reflektiert unsere Gesellschaft seit gut 100 Jahren. Am Anfang des 20. Jahrhunderts waren weder große Ausschnitte im Bereich der Taille noch durchsichtige Netzeinsätze erlaubt. 1907 wurde die australische Schwimmerin Annette Kellerman in den USA festgenommen, weil sie einen eng anliegenden Badeanzug vor Publikum trug und damit für Erregung öffentlichen Ärgernisses sorgte, hieß es damals.

Ab den 1930ern wurden Schwimmtrikots knapper, sodass sich die Weimarer Republik gezwungen sah, selbst einzugreifen. Der Zwickelerlass gab vor, wie tief der Ausschnitt eines Badeanzugs sein durfte:

Frauen dürfen öffentlich nur baden, falls sie einen Badeanzug tragen, der Brust und Leib an der Vorderseite des Oberkörpers vollständig bedeckt, unter den Armen fest anliegt sowie mit angeschnittenen Beinen und einem Zwickel versehen ist.

Paragraph 2, Zwickerlass

Merkwürdigerweise gab es auch Regeln für Männer:

Männer dürfen öffentlich nur baden, falls sie wenigstens eine Badehose tragen, die mit angeschnittenen Beinen und einem Zwickel versehen ist.

Paragraph 3, Zwickerlass

Heute gibt es glücklicherweise keine staatlichen Vorgaben mehr. Hierzulande kann jeder frei entscheiden, ob er sich in einem Einteiler einhüllt oder knappen Bikini zur Schau stellt.

Beachwear: Die Trends in diesem Jahr

Ganz im Sinne des diesjährigen Trends zum Badeanzug ist im Bereich Beachwear auf impressionen.de Badeanzug von SEAFOLLY zu finden, der einen Großteil des weiblichen Körpers verhüllt und den Männern so genügend Spielraum lässt, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Generell ist in diesem Jahr Retro-Beachwear angesagt: Das Motto weniger ist mehr gilt nicht länger. Die Bikinis werden von vielen Mustern mit Blumen, Punkten und anderen Formen geziert.

Auch die Stars und Sternchen geben in diesem Jahr die Trends der aktuellen Badesaison an.

  • Das australische Model Miranda Kerr zeigt sich in einem Foto auf Instagram im Boho-Style am Strand. Kombiniert mit einem weißen Bikini in Triangel-Form macht sie eine äußerst gute Figur.
  • Das Bikini-Model Bar Refaeli steht auf ausgefallene Mode und zeigt sich in einem Schnappschuss in einem gemusterten, raffinierten Zweiteiler. Ein echter Hingucker sind die Bänder um die Hüfte und am Rücken.

Die Stars und Sternchen als auch das Angebot von Herstellern zeigen, dass die Badesaison in diesem Jahr besonders interessant sein sollte. Bikinis waren nie zu vor so vielfältig, sodass Frauen mit keiner Wahl etwas falsch machen können.

Der Badeanzug: Nun ist er wieder beliebt

Abseits des Bikinis scheinen Modeblogger den Badeanzug wieder für sich entdeckt zu haben. Ob es sich dabei um einen Trend handelt oder er einfach nie außer Mode geriet, lassen wir außen vor.

Wer aber heute von Badeanzug hört, der denkt an den Schwimmunterricht oder Sportwettkämpfe. Wirklich sexy ist daran nichts, oder? Falsch gedacht, auch der Einteiler hat inzwischen viele verschiedene Formen, wie das Fotoshooting mit Isabeli Fontana auf Les-Mads zeigt. Ob in Kobaltblau, in Spitze, Magenta oder mit Fotoprint – Einteiler sind wieder (oder noch immer) angesagt.

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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