Ich höre was, was du nicht hörst. Oder doch?

30.6.2015
wolfenwax
Music

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Als ich gefragt wurde, ob ich denn gerne etwas über Musik schreiben will, war ich sofort angetan und habe zugesagt. Doch wie bringe ich so ein komplexes und vor allem subjektives Thema in einen Text, der Hand und Fuß hat. Das war die Frage. Was habe ich überhaupt über Musik zu sagen? Es wäre narrenhaft, jemandem irgendeine Meinung aufzudrücken, was denn gute und was schlechte Musik sei. Jedem des seine. Frei nach dem Sprichwort: „Sich über Musik zu streiten, ist wie der Versuch, die Architektur zu tanzen“. Und so ist es nunmal tatsächlich.

anhang1-2Also habe ich mich vor meinen Plattenspieler gehockt und ein paar schöne Scheiben aufgelegt, um zu gucken ob mir dann die zündende Idee kommen würde. Und sie kam. Ich startete so etwas wie eine Dokumentation. Ich notierte, merkte mir und reflektierte meine Gedanken und Handlungen, im Kontext zu der akkustischen Umgebung die mich umgab.  Ich habe mich mal wieder nach langer Zeit vollkommen und vor allem bewusst der Musik hingegeben. Die perfekt abgeschirmten Kopfhörer machten dies natürlich wesentlich angenehmer.

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anhang6So saß ich dort mit dem Knistern meiner Vinyls und begann bei dem Song „This Charming Man“ von „The Smiths“ auf einmal trotz unglaublicher Erschöpfung durch eine harte Arbeitswoche, Lust auf Bier und Tanz zu bekommen. Ich stand auf und schnappte mir ein Helles und lief mit meinen Sennheiser Urbanite XL Wireless, wie von einer Tarantel gestochen durch die Bude und begann zum Beat mein Interieur umzustellen.

Das ist erst mal nicht weiter wunderlich, doch einen Tag später, mit meinem Rennrad auf dem Weg zur Arbeit, setzte ich mir noch mal die Muscheln in einem ca. 3,5 km langen Waldstück auf und hab das schwarze Beast einfach mal getreten. Ging auch gar nicht anders. Wenn man bei über 30 km/h auf dem Fahrrad bei „I Can’t Change“ von Brandon Flowers durch den Morgentau fährt ist es als würde man mit jedem Atemzug Dopamin einatmen, einer der biologischen Schlüssel zu unserem Glück. Seltsam, dabei schlich ich mich noch 15 Minuten zuvor bei „Impressions“ von Matt Woods bei gemütlichen 12-15 km/h fast schon hypnotisch durch die Gassen meines Kölner Veedels.

Ich fand und finde es beeindruckend, wie Musik auf mich wirkt. Sie ist in der Lage mich zu steuern. Nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern in meinem tatsächlichem Handeln. Da geht es wohl jedem so, oder? Ich unterhalte mich nicht gerne mit Menschen über Musik, doch mit denen ich es tue, die sehen das glaube ich ganz ähnlich. Doch die kann man an einer Hand abzählen. Wie schaut es mit dem merkwürdigen Typen unten vor dem Haus aus, der hauptberuflich Dosen und Flaschen sammelt. Was ist mit meinem Kumpel aus dem Kebapladen? ….Und was ist mit dir?

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Ich bin mit dem Fotomenschen Lisa Pfeiffer in den Kölner Grün-Gürtel gepirscht und zusammen haben wir mal ein paar schöne Menschen angequatscht und gefragt was sie sich gerade in den Schädel zimmern. (Für eine Großansicht, auf das Bild klicken)

 

Ich wollte immer schon mal wissen, was andere Leute auf den Ohren haben, wenn sie an mir vorbeilaufen oder gegenüber in der Bahnsitzen. Jetzt weiß ich es. Doch wie der berühmte Philosoph Morrissey schon vor Tausenden von Jahren sagte:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“

Vielen Dank auch an Sennheiser. So eine Geschichte kann man wirklich nur durchziehen, wenn man das passende Werkzeug dazu hat. Ein Zimmermann mit Spielzeughammer wäre in etwa das Gleiche. Die Sennheiser Urbanite XL Wireless haben wirklich einen wunderschönen Klang. Satte Bässe, klare höhen und das alles, ohne zu verzerren. Bequem sowieso und vor allem schön.  Dank des Touchpanels, kinderleicht und ein wenig futuristisch zu bedienen. Top.

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Als kleines Extra habe ich die ganze Musik, die innerhalb dieses Artikels gehört wurde, zu einer Playlist zusammengefasst. Viel spaß beim hören young Folks.

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