#Musikdurstig auf dem Berlin Festival: So wars im Treptower Arena Park

05.6.2015
Fraugoldklee
Nachtleben

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Das Berlin Festival feierte vom 29. Mai bis 31. Mai 2015 ein Wochenende lang sein bereits zehntes Jubiläum im Treptower Arena Park und mit ihm tausende, fancy glitzernde und mit Blumenkränzen geschmückten Freunde der elektronischen Tanzmusik . Unter anderem auch wir von Dr.Lima. Nur eben ohne Blumendingens. Knorke war es trotzdem. Warum wir es tip topi fanden, verraten wir euch nun in einem kleinen, völlig motzfreiem Rückblick.

Das Berlin Feschtle, welches schon 2014 vom Tempelhofer Flughafen nach Mitte, in die Treptower Arena und die anliegenden Clubs Ipse, das Glashaus und White Trash gewandert ist, wurde in diesem Jahr auf den Mai verlegt. Der Wettergott hat es gut gemeint und belohnte die frühe Festival-Feierei mit drei durchaus ansehnlichen Gut-Wetter-Tagen. Die Location an der Spree war super, Strand gab es irgendwie auch, erfrischende (alkoholische) Getränke und natürlich eine Menge leckofatziger Essens-Stände. Gut, einmal müssen wir hier die Motzemausi rauslassen: Auf dem Festival gab es quasi keine Bargeld-Zahlung. An den Festival-Bändchen waren Chips angebracht, die vor Ort aufgeladen werden konnten. Richtig crazy, so ganz ohne Monetos in der Tasche. Der Gedanke dahinter mag ja schön und gut sein, mein Handbrot habe ich dadurch aber auch nicht schneller futtern können.

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Nebenden kulinarischen Highlights, habe ich auch relativ schnell meinen absoluten Lieblingsplatz gefunden: Das #Warsteiner-Floß tuckerte an allen drei Tagen mehrmals am Tag gemütlich über die Spree und versorgte seine anwesenden #musikdurstigen Gäste mit köstlichstem Bier, cooler Musik und vom Sonnendeck aus hatte man einen wahnsinnig geilen Blick über Berlin, das Spreeufer sowie Festival-Gelände.

Hier spielt(e) die Musik

Das Berlin Festival 2015 klang eher so: „mtzmtzmtz“. Es spielten überwiegend elektronische Künstler, doch auch einige – nennen wir sie „Crossover-Acts“, füllten den Platz vor den sechs verschiedenen Stages, von denen auch zwei sogenannte „Love Boats“ waren, die mit feinstem Retro/Pop für die perfekte musikalische Untermalung bei 1,4 auf dem Kessel lieferten. Der Freitag war recht abwechslungsreich, nach dem Hip Hop-Beat-Produzemt Iamnobodi im Glashaus die Bude abfackelte, ging es in Richtung Arena zu Marek Hemmann und auch der Auftritt von Ten Walls  konnte sich dort gut feiern lassen. Mein absolutes Highlight jedoch war der Samstag. Da gaben sich auf der Arena Mainstage Sylvan Esso, Howling, Chet Faker, James Blake und Fritz Kalkbrenner nacheinander die Ehre. Das krönende Finale am Sonntag, lieferte Homeboy  und Gold-Zöpfchen Romano, der bessere Dance-Moves am Start hat als alle gecasteten Boybands zusammen.

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Unser Fazit: Dolles Wochenende mit toller Musik, witzigen Menschen, gutem Essen und leckerem Bier. Achja, und Selfie-Sticks sind in Festival-Crowds mindestens genauso unangebracht, wie ein riesen Sombrero. Lieber mal der Musik lauschen und den Beat fühlen, necht? Darauf ein Prösterchen. Danke Berlin Festival. Es war ganz supi mit dir!

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In Kooperation mit Warsteiner

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

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