OFFF15 – Als Trend-Reporter unterwegs für Adobe (Recap)

01.6.2015
Florian Junk
Kolumnen

Kreativen begegnet oftmals der Vorwurf, dass Kreativität einfach vom Himmel fällt. Oder man sie sich aus den Fingern ziehen kann. In manchen Städten stehen vielleicht auch Automaten, aber bisher habe ich noch keinen gefunden.

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Als einer dieser Kreativen kann ich euch guten Gewissens sagen, dass Kreativität durch Austausch entsteht. Kreativität entsteht beim Verlassen der eigenen Komfortzone und Kreativität entsteht durch Förderung. Eine derartige Förderung erlebten wir zuletzt auf der OFFF, die wir glücklicherweise für Adobe begleiten durften.

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Vom 28. bis 30. Mai trafen sich Kreative aus verschiedensten Bereichen, um ihre eigene Komfortzone zu verlassen und über den persönlichen Tellerrand zu schauen. Ein hochkarätiges LineUp mit Sessions von GMUNK, Stefan Sagmeister oder HUSH boten einen beeindruckenden Input und waren idealer Nährboden für Kreativität.

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„Let’s feed the future“ – der Slogan der OFFF – oder „Get you hands dirty“ – eines der viele Credos verschiedenster Speaker – machten hierbei den kleinen aber feinen Unterschied im Vergleich zu anderen Konferenzen. Nebst einem beeindruckenden Workshop-Angebot, konnten sich die Teilnehmer im gemütlichen Rahmen austauschen und den Vibe der OFFF einatmen. Kleine Ateliers und Designshops aus aller Welt zeigten auf der Expo im Vorraum ihr Talent und animierten die Teilnehmer durch Stempelkissen oder ähnliche kleine Gimmicks, den Produkten ihre eigene Note zu verleihen.

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Diesen Ansatz verfolgte auch die internationale Bilddatenbank fotolia. Der Adobe-Partner ermutigte die Teilnehmer aus verschiedenen Bauteilen und Spielzeugen eine Szenerie vor einem Green-Screen aufzubauen, zu fotografieren und mit Hilfe eines Hintergrundes aus der fotolia Datenbank kurzerhand ein persönliches Kunstwerk zu schaffen. Spielerischer Workflow hat selten so viel Spaß gemacht. Auch Adobe selbst unterstützte mit seiner Adobe Shape App spielerische Kreativitätsförderung. Alle Besucher konnten nach Lust und Laune zunächst etwas skizzieren, bevor es via App fotografiert und automatisch vektorisiert wurde. Die fertige Vektorgrafik konnten die Besucher im Anschluss als Riso-Print mit nach Hause nehmen. Gerade für Newcomer im Kreationsbereich war das Highlight der Adobe Lounge aber sicherlich das Behance Portfolio Review. Jan De Coster, Joshua Davis oder auch Filipe Carvalho analysierten im 1:1 den Behance-Auftritt der Künstler und gaben ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg. Kurz um war die OFFF eine rundum gelungene Konferenz und ich freue mich auf ein Sweet Sixteen im nächsten Jahr.

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Danke an dieser Stelle an Adobe, für die wir als Trend-Reporter von der OFFF berichten durften.

Über den Autor

Florian Junk @florianjunk //Koffein // Fotografie// Sport // PS

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