DEFANZY #2 – Choices. Eine gute Wahl macht noch keinen guten Weg.

16.7.2015
wolfenwax
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Vor kurzem entschied ich mich dazu den Beitrag  „Wo die Liebe hinfährt“,  zusammen mit Defanzy auf Dressed Like Machines zu veröffentlichen. Ein Text der mir sehr nah am Herzen liegt und dessen Inhalt mich selbst sehr bewegt, da es eine Momentaufnahme aus dem Leben von meiner Freundin und mir ist.

Defanzy ist eine wunderbare Quelle der Inspiration. Geschichten, Bilder, Videos und Akustische Elemente fließen ineinander und bilden ein Netzwerk, welches die verschiedensten Themen aufgreift. Themen die uns wichtig sind. Themen die uns bewegen. Themen für dich und mich“

Heute folgt die zweite Episode und diesmal trägt der Artikel den Titel „Choices“. Richtig, genau wie der legendäre Track von Moneyboy.

Entscheidungen. Fast täglich trifft man welche, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Zugegeben, das ist auch bei den meisten gar nicht nötig. Morgens ein Roggenbrötchen oder eins mit Mohn. Ganz egal welches man nimmt, das Resultat ist das gleiche (ausser man leidet vielleicht an einer Mohnallergie). Doch dann gibt es wiederum diese Dinge, für die man sich bewusst entscheidet und anschließend versucht auf der nachbrechenden Resonanz-Welle zu reiten und trotzdem irgendwie auf seinem Weg zu bleiben. Doch manchmal ändern sich unausweichlich die Wege die man geht, sie müssen sogar. 

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Zum Beispiel war es bei mir damals auch mit großer Angst verbunden mein Studium der Humanbiologie abzubrechen. Aus Angst vor dem danach. Angst davor mich neu orientieren zu müssen. Aber warum Angst? Dabei war es doch der eingeschlagene Weg der mir Missmut als Steine vor die Füße legte. Wieso Angst davon abzukommen und etwas neues zu beschreiten? Vielleicht gewöhnt man sich auch an die noch so unangenehmsten Dinge, sobald sie zur Routine des eigenen Alltags werden. Jedenfalls war es eine recht gute Entscheidungen. Ich habe mich einfach für andere Dinge zu der Zeit interessiert und wollte etwas tun, wo Herzblut drin steckt. Nicht wie meine 350 Zombie-Kommilitonen täglich 14 Stunden mit Genetik und Neurowissenschaften verbringen, um sich nach dem Bachelor um schlecht bezahlte Arbeitsplätze, oder seltene Masterplätze zu prügeln. Nein Danke.

Ich glaube, nachdem ich in meinem Leben so unglaublich viele vermeintlich falsche Entscheidungen getroffen habe, kann ich wirklich sehr froh sein heute auf dem Weg zu sein auf dem ich bin. Vielleicht war das auch alles irgendwie Schicksal und so sind diese damals noch vermeintlich falschen Entscheidungen, die richtigen Weichensteller für meinen eigenen Weg gewesen. Dem Weg auf dem ich heute gerne gehe. Das soll nicht heißen, das jetzt alles cool ist und man wie die Made im Speck einem hedonistischen Dasein fristet. Nein, aber es ist anders. Die Arbeitszeit hat sich fast verdreifacht aber man macht das immer noch mit einem Lächeln. Auch so gibt es immer wieder Situation die erstmal gedribbelt werden müssen, doch auch das gehört dazu. Ein auf und ab. Eine Prozess gegen den Stillstand. 

Vielen Dank fürs lesen.

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wolfenwax

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