Jubiläum: Boris Becker und Puma feiern 30 Jahre Wimbledon-Triumph

07.7.2015
Tom
Shoeporn, Werbung

Am 7. Juli 1985 wurde Weltgeschichte geschrieben: Ein damals 17-jähriger Newcomer gewinnt als erster Deutscher eines der wichtigsten Tennisturniere der Welt: Wimbledon. Boris Becker schlug nicht nur fantastisch gegen den Südafrikaner Kevin Curren auf, er avancierte auch zum damals jüngsten Sieger eines Grand-Slam-Tuniers. Die Resonanz auf diesen großartigen Erfolg war unglaublich: In Deutschland entstand ein wahrer Tennis-Boom, der Nachwuchs stürmte die Courts und wahrscheinlich jeder wollte gerne so sein wie der bodenständige Junge aus dem beschaulichen Leimen in Baden Württemberg.

Aber nicht nur Boris avancierte zum Idol – auch sein Equipment geriet in den Fokus der Medien: An seiner Seite stand damals wie heute eine traditionsreiche deutsche Firma – PUMA. Die Verbindung sollte sich bezahlt machen: Als einer der ersten Spitzenspieler im Tennis stellte PUMA Boris Schuhe zu Verfügung, die über die Knöchel reichten, um für mehr Stabilität und sicherere Bewegungsabläufe zu sorgen: Der PUMA Boris Becker OG war geboren, also der Schuh, mit dem er anschließend als Teenager den „heiligen Rasen“ von Wimbledon bezwang!

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Kaum zu glauben, dass das Ganze schon 30 Jahre zurückliegt. Aber jetzt kommt das Tolle: Zum Jubiläum hat PUMA etwas Besonderes geplant und den Original Schuh von damals wieder aufleben lassen: Den PUMA Becker Leather OG. Dieses feinste Stück Sneakerkunst ist in 3 Farben erhältlich – darunter selbstverständlich auch die Variante in rot-weiß, mit der der junge Boris 1985 seinen großen Triumph in Wimbledon errungen hat.

Zu diesem Anlass hat sich PUMA nicht lumpen lassen und für Boris einen kleinen Empfang in London veranstaltet: Man soll die Feste eben feiern, wie sie fallen. Als dann PUMA bei uns angefragt hat, ob DrLiMa vielleicht auch an dem Event teilnehmen möchte, mussten wir nicht lange überlegen: Wer kann da schon Nein sagen!
Also habe ich mich in den Flieger gesetzt – ab in die britische Hauptstadt und direkt ins Taxi zur von PUMA organisierten Unterkunft. Hier erwartete mich die erste Überraschung: Das Hotel Du Vin in Wimbledon war wirklich unglaublich! Direkt am Cannizaro Park gelegen, erinnert das Gebäude sehr an eines dieser englischen Landgüter – stilecht mit Rosengarten und einem wunderschönen Park. In direkter Nachbarschaft befindet sich übrigens einer der ältesten Golfclubs von England.

Aber jetzt steht eine andere Ballsportart im Mittelpunkt und zum Sightseeing war sowieso IMGP8393keine Zeit, es ging gleich weiter zum Event, wo auch schon Boris Becker mit erfrischenden Drinks wartete. Überhaupt die Location: Die Mädels und Jungs von PUMA hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und alles stilecht im Sneaker-Look dekoriert. Als Deko fungierte dabei ein anderer Klassiker des Hauses: Der PUMA Match, den ja wirklich jeder kennt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich darüber besonders gefreut habe, da ich schon als 7-jähriger Steppke mit diesem Schuh herumgerannt bin.

Doch auch die Tischdekoration war auf das große Jubiläum ausgerichtet und ganz im Tennis-Look in Grün und Weiß gehalten – natürlich stilecht mit „heiligem Rasen“. IMGP8371Nebenbei lief auf einer Leinwand das komplette Finale von damals und es kam durchaus vor, dass der Blick von Boris auf seinem jüngeren Ich hängen blieb, mit einem feinen Lächeln auf seinen Lippen. Es ist auch heute noch wirklich eindrucksvoll: Man sah dem jungen Boris sein Alter wirklich an, aber seine Spielweise war die eines Vollprofis und wahrscheinlich gab es damals nicht wenige, die sich verwundert die Augen gerieben haben: Es kommt ja sicherlich nicht oft vor, dass ein Teenager die komplette Sportwelt in Atem hält.

IMGP8388Als dann das Essen kam, wurden erst einmal gestaunt: Die Köche hatten sich richtig ins Zeug gelegt und servierten ein fantastisches Menü, dass für ordentlich gute Laune und volle Mägen am Tisch sorgte. Allgemein herrschte eine entspannte, angenehme Atmosphäre und mit jedem frischen Teller stieg die Lautstärke ein wenig an. Zwischen den Gängen ließ Boris es sich nicht nehmen, die Gruppe mit kleinen Erzählungen aus seiner langen, ereignisreichen Karriere zu unterhalten. Wenn er redete, merkte man schnell, dass sein erster Wimbledon-Erfolg 1985 ihm immer noch Nahe geht und er auch weiß, welche Bedeutung dieser Sieg für seine spätere Karriere hatte. Lustiges Detail am Rande: Boris hatte fast den ganzen Abend einen seiner Original PUMA Boris Becker OG an seiner Seite, der während dem Essen von ihm unter seinem Sitz platziert wurde. Verständlich, wenn man bedenkt, wie eng seine eigene Geschichte mit diesem Schuh verbunden ist. Aber auch auf Nachfragen ging er jederzeit ein, und vor allem die Antwort auf die Frage, wer sein härtester Gegner war, erstaunte die Anwesenden ein wenig:

„Mein größter Feind auf dem Platz war immer ich selbst – ich habe jedes meiner Spiele im Nachhinein kritisch analysiert. Mein Ziel war es immer, mich persönlich weiterzuentwickeln. Natürlich war die Vorbereitung auf den Gegner wichtig! Ebenso wichtig war aber auch, dass ich im richtigen Moment bereit war!“

Und mit diesen sympathischen Worten schließen wir unseren Bericht ab – denn wie das nunmal so ist, gehen gerade die schönsten Abende am schnellsten zu Ende.

Übrigens: Nicht nur der PUMA Boris Becker OG wurden nach seinem grandiosen Erfolg schlagartig zum Kult: Auch sein Schläger, der PUMA Boris Becker Winner war ein Top-Seller und mit dem Nachfolger, dem PUMA Boris Becker Super gewann er gleich im nächsten Jahr erneut Wimbledon! Solltet ihr also noch einen dieser Schläger zu Hause finden – haltet sie auf jeden Fall in Ehren!
Und wenn ihr nochmal die Stunde des Triumphes miterleben wollt, könnt ihr euch ja mal wieder das grandiose Match von Boris gegen Kevin Curren anschauen. Immer im Hintergedanken haben: Boris ist damals erst 17 Jahre alt!

Zum Abschluss noch eine Aussage von Boris, der wir uns natürlich anschließen:

Ich kann mich nur bei PUMA für diesen wundervollen Abend bedanken!

In Kooperation mit PUMA

Über den Autor

Tom Prokrastineur und Lebemann | besitzt ein Waffeleisen und kann damit umgehen | sieht nicht aus wie Moritz Bleibtreu |duscht bevorzugt nackt | Bei Beschwerden: Er hat mit der Sache nichts zu tun, wird jedoch den Schuldigen persönlich zur Rechenschaft ziehen!

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