Berliner Firma verkauft keinen Nato-Draht nach Ungarn

22.9.2015
Willy
Web
Kommentar schreiben

natodraht

Wie ihr ja nun unlängst gelesen habt, baut Ungarn weiterhin seine Grenzen auf, um Flüchtlinge nicht weiter nach Europa kommen zu lassen. Das ganze wird mit Nato-Draht gemacht. Das Land kauft einfach alles an Draht, was die Länder zur Verfügung haben.

„Mitte Juli bat Ungarn in mehreren Ländern Hersteller von Nato-Draht, ein Angebot für Tausende Rollen einzureichen – ein Großauftrag“.

Eine der angefragten Firmen sitzt in Berlin Neukölln. Dort gibt es einen Auftrag, der 500.000 Euro bringen würde und trotzdem sagt die Firma, dass sie nicht liefern werden.

Der Geschäftsführer sagt: „Nato-Draht ist dafür da, kriminellen Taten vorzubeugen. Aber ich kann doch nicht einen Flüchtling, der nichts weiter hat als das, was er trägt, mit einem Kind auf dem Arm durch einen Nato-Draht laufen lassen.“

Auch wenn es wohl genug andere Firmen gibt, die auf sowas nicht achten und den Draht einfach verkaufen, so ist das hier doch ein tolles Zeichen. Einfach auf das Geld zu verzichten und das Recht der Menschen dort zu achten.

via KFMW

Über den Autor

Willy Dr. Lima

Schreibe einen Kommentar

Send this to a friend