China baut Hannover nach, um Unternehmer anzulocken

01.10.2015
Willy
Web

Wer würde sowas sonst machen, wenn nicht China? Da kann man sich nur an den Kopf fassen, wenn man die Pläne so liest. Der Kollege Brandes hat das Thema mal wieder mehr als perfekt zusammengefasst:

Der pure Sex: Das elektrisierende Hannover mit all seiner schillernden Niedersächsischkeit wird jetzt von der Stadt Changde nachgebaut. Das hat schon was von Hipster-Ironie, was Projektleiter Chiyang Peng da für 370 Millionen Euro auf die Beine stellen will. Ziel der Übung ist nicht nur die Nachbildung der Stadt, man hätte auch gern gleich die Leute dazu. So soll das China-Hannover vor allem Unternehmer anlocken, wobei unklar ist, ob wir hier von Software-Firmen, Schweinemastbetrieben, oder von Jessicas Haar-Bar reden (Waschen, föhnen, legen: 11 Euro). Vielleicht bauen sie den Speckgürtel gleich mit und man kann schön bei der Aral vorm China-Altwarmbüchen ein paar Apfelschnäpse stürzen. Und an jeder Ecke donnern City-Lautsprecher Radio FFN. Wir wünschen uns Skin on Skin von Sarah Connor und grüßen ganz lieb alle von der Cocktail-Bar Havana Garden.

Bildschirmfoto 2015-10-01 um 11.27.49

 

Über den Autor

Willy Dr. Lima

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