Telekom Electronic Beats Festival Budapest 2015

23.10.2015
Benjamin Diedering
Art & Design, Music, Nachtleben

Das nächste Wochenende steht schon wieder in den Startlöchern und passend dazu liefere ich Euch, wie versprochen, ein kleines Review zum Telekom Electronic Beats Festival!

Als Erstes ist auf jeden fall zu sagen: Ich habe nicht übertrieben!:) Mit ca. 50 mitwirkenden Shops, Clubs, Restaurants oder outdoor Kunstinstallationen erstrahlte ganz Budapest in magenta.

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Start war Freitag für mich im Ankert bei der Telekom Electronic Beats Exhibition, wo die Jungs von Flora&Faunavisions ihre Installation aufgebaut hatten. Es gab hauptsächlich 2 musikalische Spielzeuge:  das Floating Soundsystem und ein ‚,experimentelles’’ Mischpult. Um sich das Floating Soundsystem vorzustellen eine kurze Erklärung: zunächst musste man sich für ein Musikgenre entscheiden und dann jeweils eine Karte dazu ausfüllen, in der man sich willkürliche Hi Hats, Drums, Vocals etc. aussuchte. Die Karte wurde dann eingelesen und Tada: der eigene kurze Track mit passenden Visuals war geboren. Das konnte dann z.B. so aussehen:

Electronic Beats – Floating Sounds by flora&faunavisions from flora&faunavisions on Vimeo.

Das Mischpult bestand aus verschiedenen Kisten gefüllt mit Materialien wie Zigarettenfiltern oder Erbsen, das Tempo und die Boxen konnten dabei einzeln angesteuert werden. Damit hätte ich mich stundenlang beschäftigen können!

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Big Up an Flora&Faunavisions! Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt.

Danach ging es weiter zur Location für die Nacht: das A38, ein Schiff direkt auf der Donau im Herzen Budapests. Nicht unbegründet wird es als einer der coolsten Venues Europas gehandelt. Die Atmosphäre war echt einzigartig, wahrscheinlich auch bedingt durch die relativ überschaubare Größe und die kleine geheime Bar im ehemaligen Maschinenraum, die mich magisch anzog ;) ;)

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Zum Thema Lineup kann ich nur sagen: Hut ab! Trotz der Diversität der einzelnen Künstler haben sie durchweg harmoniert, ein Festival mit Charakter. Von dem verrückten Omar Souleyman (siehe Foto), bis hin zu Hercules and Love Affairs, die dem Ganzen die Krone aufgesetzt hatten.

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Nach einer kurzen Nacht und etwas Sightseeing hieß es abends wieder, ab ins A38 und das Aquarium, die 2. Partylocation. Im A38 ging es los mit Ten Fé, einem absoluten Geheimtipp und eines meiner Highlights. Die britischen Boys wurden in einer Londoner U-Bahn gescoutet und werden supported von TMTS (Telekom Music Talent Space: http://musictalentspace.net). Wer die Chance hat, sollte versuchen sie so schnell wie möglich live zu sehen! Ein kurzes Video gibts übrigens auf Instagram!

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Wer es etwas wilder mag und auf so ca. 160-190 bpm gern mal feiert, der sollte Nozinja definitiv auschecken. Ohne jegliche Vorkenntnis wollte ich mich einfach berieseln lassen, bis der nette Herr samt 3 Tänzern auf die Bühne kam und ordentlich los legte.

Nach dem grandiosen Auftritt von Howling und Kiasmos ging es dann leider Sonntag schon wieder zurück nach Hause in die verregnete Realität. Ich bin immer noch schwer beeindruckt von diesem Wochenende und dem was dort auf die Beine gestellt wurde. Dazu muss man sagen alle Exhibitions waren kostenlos und der Eintritt für die Partys abends war (für nicht mal 10€) wirklich für jeden erschwinglich. Ich bin gespannt was ich vom Electronic Beats Festival in Zagreb lesen werde und bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

Cheers Eure Laura

P.S. kostenloses W-Lan gab es das komplette WE gefühlt in der ganzen Stadt! #telekomstandards

In Kooperation mit dem Telekom Electronic Beats Festival

Über den Autor

Benjamin Diedering Benjamin ist Fotograf und Filmemacher aus Leipzig. Ständig auf Reisen und immer für einen Gin-Tonic zu haben. #travelwithbdx Benjamin auf Instagram.

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