Das Musst Du Hören: C2C – F.U.Y.A. (und den Rest von Tetra)

28.11.2015
Markus
DMDH, Music

tetra

Mein Zugang zur Musik ist eigentlich ein ganz naiver – entweder sie gefällt mir, oder sie gefällt mir nicht. Deshalb ist die Geschichte zu diesem Album auch relativ einfach. Die Platte ist extrem gut, euphorisch, energetisch und hat mir speziell in diversen Wintern einen neuen Schwung gegeben. „Tetra“ (oder Tetr4) ist sozusagen mein Sonnenschein-Album.

Auch wenn C2C oft mit Justice verwechselt verglichen werden, haben sie auf ihrem, auch schon 3 Jahre alten Debütalbum, nicht nur für die französische Musikszene ein neues Genre ins Spiel gebracht. Oder zumindest perfektioniert. Aus Breakbeat und Turntabllism zauberten 20Syl, Greem, Atom und Pfel, aus denen das DJ-Kollektiv besteht, einen Sound, bei dem quasi ab dem ersten Track der Joint zur Seite gelegt, vom Sofa aufgestanden, die Pizza-Schachteln und die stinkigen Socken zur Seite geräumt und auf der neu geschaffenen Tanzfläche getanzt werden konnte.

Neben den Chartbreakern „Happy“ und „Down The Road“ die in diversen TV-Spots zu hören waren, oder „Delta“ mit seinem futuristisch anmutendem Klang oder „Le Banquet“ mit seinem Old-School Gescratche oder…Ihr merkt schon. Diese Jungs beherrschen den Plattenspieler wie ein präziser Doktor sein messerscharfes Skalpell.

Welchen Track ich aus diesem Meisterwerk von Album besonders hervorheben wollte, fiel mir schwer. Dennoch stich für mich letztlich vor allem F.U.Y.A hervor. Ein Track, der aus der Melancholie heraus getragen für wahre Euphorie-Momente sorgt. C2C, créative technologie und ein schönes Wochenende.

Hier nochmal die Tracks (im französischen) Schnelldurchlauf:

Über den Autor

Markus xxx

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