Sizarr veröffentlichen Red Bull Studios Tour EP // Ein Interview über den Trip

21.11.2015
Sophie Krause
Allgemein

Gestern, am 20.11.2015, haben Sizarr ihr aktuelles Album um eine EP-Veröffentlichung erweitert. Unter dem Namen „Nurture – Studios Tour Edition“ finden sich neben den zehn Albumtracks der Band, vier ganz besondere Songs, die sie während einer Tour in den vier, bestehenden Red Bull Studios mit jeweils anderen Künstlern aufgenommen haben.

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Ihre Reise führte sie als erstes nach Paris, wo das Trio auf den Ed Banger Chefexperimentalisten Krazy Baldhead traf. Dann ging es weiter nach London zu Andrea Balencys Ausnahmestimme, von dort nach New York, wo sie von Jesse Boykins III und Nick Hook empfangen wurden und der letzte Stopp wurde schließlich in Deutschland eingelegt, wo Sizarr in dem im Oktober eröffneten Berlin Studio einen Song mit Robot Koch und UMA aufnahmen:

Wir haben uns mit der Band über ihre Red Bull Studios Tour unterhalten:

Wie viel Zeit habt ihr pro Stopp auf eurer Tour gehabt? Und wie viel Zeit habt ihr davon im Studio verbracht?

Im Schnitt hatten wir in Paris, London und New York jeweils zwei Tage, wobei oft ein halber Tag Anreise war. In Paris und London hatten wir leider auch jeweils nur einen Tag im Studio. In New York waren wir zusätzlich zum Red Bull Studio noch im Studio von Nick Hook in Brooklyn für einen Tag. In Berlin war alles etwas entspannter, wir war hatten drei ganze Tage und waren die ersten die jemals in den neuen Red Bull Studios dort aufgenommen haben.

Habt ihr alle vier Städte zum ersten Mal bereist?

Ich war zum ersten Mal in New York, die anderen Städte haben wir alle schon mehrfach besucht.

Ihr habt in London gespielt. Wurde der frisch entstandene Song mit Andrea Balency dort auch live performt?

Als wir in London aus dem Studio sind war der Song noch ziemlich im Frühstadium. Bis er soweit fertig war hat es noch eine Weile gedauert. Den Song den wir mit Jesse Boykins III und Nick Hook in New York aufgenommen haben, haben wir aber vor Kurzem zusammen mit Jesse in Berlin gespielt.

Gab es Sprachbarrieren?

Die Sprache war kein wirkliches Problem. Für alle vier Songs hatten wir kaum Vorbereitungszeit und sind quasi mit sehr wenig ins Studio gegangen und mit dem Gedanken die Zeit die wir haben so gut wie möglich zu nutzen. In New York lief das sehr gut, wir haben in zwei Tagen den Song so gut wie fertig geschrieben und aufgenommen. 

Gibt es einen Ort der euch besonders gut gefallen, einen Künstler mit dem ihr besonders harmoniert habt?

Eigentlich war es mit allen Künstlern sehr angenehm. Einen Teil kannten wir schon, also wussten wir ungefähr auf was wir uns einließen aber für uns als Band war es das erste Mal, dass wir mit anderen Künstlern zusammen gearbeitet haben, weswegen war es in allen vier Städten interessant.

Die nächsten Live-Dates von Sizarr:

24 / 11 Zürich – Rote Fabrik
25 / 11 Köln – Kulturkirche
27 / 11 Erlangen – Puls Festival
28 / 11 München – Puls Festival
03 / 12 Bielefeld- Skala
04 / 12 Wiesbaden – Schlachthof
05 / 12 Heidelberg – Karlstorbahnhof
06 / 12 Essen – Weststadthalle
07 / 12 Berlin – Volksbühne

Über den Autor

Sophie Krause Die 29jährige zugezogene Brandenburgerin mit Kodderschnauze und Speckgürtel-Dialekt, arbeitet nicht nur an der Fertigstellung ihres Romans, sondern schreibt auch mit großem Vergnügen über die Liebe an und in der Hauptstadt. Musik, Fashion, Party`s, Art - you name it.

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