The Machine Cast #70 by Techno Frühstück

25.11.2015
Fraugoldklee
The Machine Cast

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Drei, zwo, eins! Tischfeuerwerk und Konfettiregen! Kinder, wie die Zeit vergeht! Nun feiern wir schon die 70. Ausgabe unseres hauseigenen Podcasts. Und zur Feier des Tages rufen wir nicht nur laut DANKE(!), sondern servieren euch auch dicke Beats und Techno zum Frühstück. Die Mixsessions dieses Duos gleichen wahren Reisen durch bunte Landschaften mit Blips und Blops. Wer den Tunes von Techno Frühstück lauscht, wird unweigerlich in deren Bann gezogen. Derzeit sind sie nicht nur vom Faze Magazin entdeckt worden, sondern starten auch mit ihren Veröffentlichungen auf dem kleinen Label Twin Town durch.

Solltet ihr noch nicht in den Genuss gekommen sein, die Jungs im Sommer auf einem Festvial oder in Clubs zwischen Berlin und Athen live gesehen zu haben, gibt es als kleines Trostpflaser einen frischen Machine Cast serviert. Doch bevor ihr euch von den Beats abholen lassen könnt, haben wir es uns nicht nehmen lassen mit den beiden jungen Herren zu schnacken.

Wieviel Techno beinhaltet euer tägliches Frühstück und was kommt bei euch sonst noch auf den Teller?

Es wird getanzt, was auf den Teller kommt. Und zwar bis er leer ist. Der Technogehalt kann dabei je nach Stimmung variieren. Auf einer sommerlichen Wiese in der prallen Sonnen können dann z.B. auch mal leichte Cumbia-Einflüsse mit uns durchgehen. Aber drunter gibt es immer eine groovig wummernde Baseline – damit auch jeder satt wird.

Wieso genau diese Trackauswahl für den Machine Cast?

Uns ist wichtig, dass ein Set zum einen den Sound hält und einer klaren Linie folgt, zum anderen aber auch eine Geschichte erzählt, die Spaß macht. Wir sortieren dann anfangs immer viele Tracks vor, die in die gewünschte Richtung gehen. Beim Machine Cast wollten wir eine groovige Grundlinie schaffen, die von darken Elementen durchsetzt ist und langsam Spannung und Melodie aufbaut. Wir wünschen viel Spaß mit dem Resultat. (DANKE!)

Was unterscheidet den Machine Cast zu den Sets, die ihr sonst in Clubs und Festivals spielt?

In Clubs oder auf Festivals haben wir viel Musik vorsortiert und kombinieren diese dann spontan miteinander. Das ist uns wichtig, um eine Bindung zum Publikum aufbauen zu können und die Leute mit auf eine Reise zu nehmen, die sie durch die Reaktion auf die Tracks selbst mitbestimmen. Beim Machine Cast hingegen haben wir die Tracks nach dem oben genannten Konzept durchgeplant. Techno Frühstück auf dem Reisbrett sozusagen.

Gibt es zu einem der Tracks eine besondere Verbindung oder Geschichte?

Der letzte Track „And I Am Rain (Afterhours Edit)“ ist aus unserem aktuellen Release, das am 11.11. 2015 auf Twin Town erscheint. Da sind wir natürlich sehr auf das Feedback gespannt. Der sechste Track ist ein Remix von unserem Buddy Philipp Kempnich von  „Scrambled“ von Cioz. Ein sehr schönes Brett, das einfach richtig Spaß macht.

Ist es als Duo schwieriger oder leichter Tracks zusammenzustellen und zu mixen?

Bei der Recherche und dem Zusammenstellen ist das super hilfreich, da wir beide etwas anders ticken, jeweils etwas andere Sachen rauskramen und uns dabei super ergänzen. Wenn ein Track uns dann beiden gefällt, kommt er meist auch ganz gut. Beim Mixen eröffnet es einem bei dem einen oder anderen Übergang auch andere Möglichkeiten, wenn man vier Hände zur Verfügung hat. Es macht auch einfach Spaß zu zweit aufzulegen und zusammen zu feiern. Dann kann einer auch mal ganz entspannt Bier holen. (PROST!)

Und nun folgt Musik:

Tracklist

Abramasi – Just 4A (Peter Makto & Gregory S Remix)

Hernan Cerbello – Broken Needle

Desta – Gloomy Farewell (Shane Watcha Remix)

Lunar Plane – Bronzmoon

Marc Marzenit – Desert Alchemist (DAVI Remix)

CIOZ – Scrambled (Philipp Kempnich Remix)

Aaryon – Hex (Jos & Eli Remix)

Edu Imbernon, Droog (LA) – Spectral

Miyagi – Illusion (Soul Button Remix)

Slow Hearts – Skyfall

BAAL – Helios, Live Version (Ruede Hagelstein Remix)

Techno Frühstück – And I Am Rain (Afterhours Edit)

https://soundcloud.com/techno-fruehstueck

Über den Autor

Fraugoldklee Laura. 94er Baujahr. musikfanatisch. Keyboard Cat. Irgendwie liebt sie DAS. Überzeugte Gin Tonic-Trinkerin. Oder ein Weinchen vielleicht. Findet, dass die Welt aus lauter lustigen Dingen besteht, die betrachtet werden von lauter traurigen Menschen, die damit nichts mehr anzufangen wissen.

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