Lost in Deutsche Bahn – Die Odyssee von CDU-Mann Thorsten Schatz

06.1.2016
Markus
Web
Eis und Schnee haengen am Montag (20.12.10) am Hauptbahnhof in Halle am Triebwagen eines IC-Zuges. Schnee und Eis behindern in weiten Teilen Sachsen-Anhalts den Verkehr. In der Nacht zum Montag fiel im Sueden und im Osten des Landes Regen, am Morgen waren die Temperaturen nach dem zwischenzeitlichen Anstieg wieder weit unter Null Grad gefallen. Am Bahnhof in Halle mussten sich Reisende in Geduld ueben. (zu dapd-Text) Foto: Eckehard Schulz/dapd

Symbolbild: Eckehard Schulz/dapd

Ich bin oft solidarisch, obwohl ich manchmal erst überlegen muss, mit wem oder was überhaupt. Beziehungsweise, warum und wozu eigentlich? Deswegen schnauze ich wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat zum Beispiel auch keine Schaffner an. Die arbeiten schließlich nur dort und haben sich – wie jeder andere auch – das Leben ursprünglich mal ganz anders vorgestellt. Deren Chefs eher nicht. Ja, ich bin Bahn-Kunde und entscheide selbst, von wem ich mich verarscht fühle. Mein Herz sagt: Rüdiger Grube.

Als Pendler zwischen München und Stuttgart bin ich allerdings mehr oder weniger auf die Bahn angewiesen. Das hat mehrere Gründe: Busfahren ist für mich nach wie vor keine besonders gern angenommene Option, fliegen fühlt sich bei der Distanz eher an als würde man mit einem Papierflieger von einer Gummibandabschussrampe geschossen werden und mit dem eigenen Karren über die Dauerbaustelle A8 habe ich auch eher weniger Bock, zumal mir schon als Kind beigebracht wurde, dass man sein Matchbox-Auto über den Winter lieber auf dem Kinderzimmerteppich parken lässt.

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Gut, zugegeben. Ich bin auch ab und an ein sehr verwöhnter Bahnkunde, der bereits bei einer fünfzehn minütigen Verspätung gescheit wutbürgert und laut „Lügenpack!“ in Richtung der Anzeigetafel brüllt. Für die Odyssee die Thorsten Schatz hingegen hinter sich hat, ziehe ich meinen Hut und zolle allergrößten Respekt seiner Eier aus Stahl, denn während sich die Welt um Til Schweiger dreht, spielte sich im schicken IC2203 von Norderney nach Berlin in dem der CDU-Mann saß ein wahrer Krimi ab. Ohne Bazooka, aber mindestens genauso spannend.

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3 Stunden? Mit geschönten Statistiken geht das bei der Bahn noch als „pünktlich“ durch 

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Klingt eher nach Krieg als Bahnfahrt 

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An dieser Stelle sei mal ein Blick in die Problemlösung anderer Bahngesellschaften erlaubt:

Trenin kar ile imtahanıKara tren gecikmez, yani renk olarak kara değil yağan kara geç kalmadan böyle dalar. Buyrun izleyin harika bir görüntü olmuş. Hiç böyle birşey izlememiştim.

Posted by DJ SeviLay on Saturday, January 2, 2016

Hab dem Rüdiger Grube auf WhatsApp ma‘ eben ne Nachricht geschickt und gefragt, was eigentlich mit dem ganzen Geld der Bahn passiert. Er nur so: ROFL! #yolo.

„Putzlock“ klingt dann aber doch irgendwie niedlich. Wie son kleiner Staubsaugerroboter für die Wohnung

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Vermutlich die vierfuffzig Schinken-Käse-Baguette Prügel mit Cocktailsauce aus dem Bordbistro

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What if I told you, there is no Auftrag? 

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Verwirrte Lokomotive ist verwirrt 

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Doch! Mach ma! 

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Sänk ju for trävelling 

via Schlecky

Über den Autor

Markus xxx

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