The Machine Cast #72 by Niklas Ibach

19.1.2016
Markus
The Machine Cast

ibach

Leute, ich weiß, auch für uns ist es hart, aber wir müssen es akzeptieren: Es ist Winter. Aber alles ganz entspannt. Denn für den mittlerweile schon 72. Machine Cast haben wir für euch extra First Class Tickets in der Dr.Lima Sunshine Airlines gebucht, um dem Winter zu entfliehen, die Seele in der Luft und die Füße im Wasser baumeln zu lassen. 

Wir gönnen euch nämlich einen kleinen Urlaub und haben niemand geringeren als Niklas Ibach als unseren Flugkapitän gewinnen können, der in einem knapp einstündigen Flug nicht nur unser Herz zum Erwärmen, sondern den ganzen Planeten zum Glühen bringen wird. Also: Griller an, Bermudas runter, Radler Marsch und Abflug!

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Meine erste Kontaktaufnahme mit Niklas offenbarte gleich, dass es sich bei ihm um einen durchaus entspannten Menschen handeln muss. Straight outta Urlaub sagte er gleich zu, uns für den Machine Cast die Ehre zu erweisen. Doch anstatt sich nur cocktailschlürfend die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen, werkelte er nebenher an dem Set, für diese ganz besondere Ausgabe dieser Reihe. Durch Niklas Ibach fließt Musik und das spiegelt sich auch wunderbar in dem Set wider, das er für uns gemischt hat.

Neulich bin ich auch geflogen, was ich nur so halbgern mache, denn während ich einen Flug mit dem Durchlesen des inFlight-Shopping Katalogs, aus dem ich eh nie was kaufe verbringen muss, nutzt Niklas eben die Zeit um an Beats zu basteln. So isch des halt, weiß allgemein der versierte Schwabe in so einem Fall trocken zu bilanzieren. Kurz: Bei dem Typen läuft’s derzeit, kann man nicht anders sagen. Niklas Ibach hat ein unglaubliches Gespür für seine Musik, was nicht zuletzt wohl auch daran liegt, dass er auf eine vierzehnjährige Klavierausbildung zurückblicken kann und eine Mutter hat, die in ihm bereits in jungen Jahren das Interesse für Jazz, Oper und klassische Musik nahelegte.

NIKLAS IBACH - KIDKUTSMEDIA-7420

Anschließend ging es für ihn dann nicht nur den ein oder anderen BPM, sondern auch im Steilflug die musikalische Kariere nach oben. Seine Sets von House bis Techno verschafften Niklas bereits als Teenager Einlass in den Mile High Club der elektronischen Clubszene, wo Namen wie Nicolas Jaar als erste Inspiration auftauchten und ihn zu ersten eigenen Produktionen verlockten. Es folgten offizielle Remixe für Jake Isaac, Santa Maradonna und Milow, immer sold out concerts wie Jay-Z und ein millionenfach angehörter Remix zu Dotan’s „Hungry“, mit dem er sich in die Top 10 von Hyper Machines katapultierte. Born and raised in Stuttgart, ist er mit seinen 21 Jahren daher längst in der Welt zuhause, im Herzen aber blieb er immer auf dem Boden.

Ähnlich bodenständig, fast schon schüchtern gibt sich daher auch sein Set, das er uns für diese Ausgabe des Machine Casts gezaubert hat. Ziemlich am Anfang des Mixes kommt das Original von Sharkarchi & Stranéus‘ „Mogadishu“. Schön. Voll schön. Wie der ganze Mix: Fein abgestimmt, fühlt sich gut an und bietet angenehme Wärme für diesen (dann doch noch) hart gewordenen Winter. Rückenlehnen gerade, Klapptische nach oben, ich gönn‘ mir jetzt ’nen Tomatensaft und wünsche viel Vergnügen mit dem Bord-Entertainment von Niklas Ibach. Guten Flug.

Weitere Infos zu Niklas findet Ihr auf seiner Homepage, lasst ihm ein „Daumen hoch“ bei Facebook und ein Herzle bei Soundcloud.

Tracklist gibt’s wie immer gleich hier:

Loneliness – Luca Bacchetti & Guti

Mogadishu – Sharkarchi & Stranéus

Leif – Konstantin Sibold

Fayall – Alix Alvarez

Big Top – Basti Grub

Hole in the middle – Dani

Casarano & Felipe Aguja – Kaiserdisco

Tokyo – Federico Grazzini

Oh Ah (Traumprinz) – Dj Metatron

Montana – Gardens of God

Can U Dance – Kenny “Jammin’’Jason with Eddie Smith

Über den Autor

Markus xxx

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