Nicht alles ist Scheiße in Bitterfeld: 68% der Einwohner haben NICHT für die AfD gewählt

15.3.2016
Markus
Video, Web

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Bitterfeld: Jetzt und damals // Bild: Stern 

Ärger! Grrr! Alles Kacke und doof und sowieso blöd! Manche unserer Blogger-Kollegen (no hard feelings) haben in den letzten Tagen, basierend auf ein Video von Spiegel Online, wild mit der sad news umgeschmissen, dass 32% der wahlberechtigten Bewohner des sachsen-anhaltischen Bitterfelds für die AfD gewählt haben. Yo! Erschreckend! Keine Frage…dennoch geht die Tagesschau mit ihrem Bericht einen Weg, mit dem ich mich auf unserem „Friede, Freude, Pfannkuchen“-Blog“ bei all den schlechten Nachrichten in den letzten Tagen besser identifizieren kann.

Viele Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsens oder Sachsen-Anhalts, fühlen sich meiner Ansicht nach nämlich zurecht pauschal in eine Ecke gedrängt, in die viele nicht rein gehören. Mit Verlaub, ich möchte nicht abstreiten, dass sich im Osten unseres Landes ein Brennherd rechtspopulistischem Gedankenguts entfacht hat und es dort viele Probleme zu lösen gilt, den Blick, den die Tagesschau allerdings auf das Wahlergebnis in den Ort wirft, finde ich in Zeiten wo eben alles sonst Kacke zu sein scheint, aber irgendwie ansprechender. #positivethinking

Seit Sonntag ist #Bitterfeld in den Medien: Knapp 32 Prozent haben die AfD gewählt – auf Facebook kursieren Videos, die ausländerfeindliche Stimmen zeigen. Unser Reporter hat sich in der Stadt umgehört – und differenzierte Antworten bekommen. Denn 32 Prozent heißt auch: Zwei Drittel der Bitterfelder haben nicht AfD gewählt.www.mdr.de/sachsen-anhalt/bitterfeld-afd-waehler-100_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html

Posted by tagesschau on Tuesday, March 15, 2016

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Markus xxx

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