Wenn der McDonald’s „zu ghetto“ ist

04.3.2016
Markus
Web

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Hach ja, die Gentrifizierung. Soja-Latte ist längst schon ein alter Hut und wer „OBEY“ Sachen trägt ist „so 2013“. Wer in einem wirklich „hippen“ Viertel wie dem Prenzlauer Berg oder dem Londoner Brixton was zu sagen haben möchte, muss sich heutzutage an einen gewissen „street cred“ halten. Aber wie bringt man den „flair der Straße“ bloß in die von der Krise gebeutelten Frittenbuden von McDonald’s? Aber, aber. Die „high-creative heads“ von der Marketingabteilung von Mecces werden das schon irgendwie richten, sie haben nämlich einen ausgeklügelten Plan: Ab auf 123Wandtatätu.de geflixt und „dope“ Streetsymbole wie „Sk8“ (wegen „skate“ und „eight“, checksch?) bestellen und an die Wände der Filiale kleben. Geile Idee!

Blöd nur, wenn der „freshe style“ des im neuen (eigentlich alten, galt Brixton doch lange als künstlerisches Herz Londons) Glanz erscheinenden Restaurants nicht bei allen gut ankommt. Okay, mögt Ihr euch da denken. Wieso sollte es auch? – schließlich hat man solche Grafito, dass letzte mal als Extra 1998 in der Bravo Screenfun gesehen. Wenn es aber nach den gutbetuchten Bewohnern Brixtons geht, dann, weil es jetzt „too ghetto“ ist. Aha

via Munchies

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Markus xxx

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