Bruce Springsteen sagt Konzert ab und setzt ein Zeichen…

11.4.2016
wolfenwax
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…und zwar gegen Diskriminierung. Wie wir alle wissen, sind ja gerade die USA häufig ganz weit vorne mit dabei, wenn es darum geht, Schwule, Lesben und Transsexuelle als „nicht normal“ abzustempeln und jeder, der nicht zu 100% heterosexuell ist, ist häufig gleich „pervers“. Zumindest in den Köpfen vieler Politiker scheint diese Meinung noch sehr fest verankert zu sein.  Wie fest, dass zeigt eine Gesetzgebung in North Carolina. Dort wurde mit dem „HB2-Gesetz“, offiziell bekannt als „Public Facilities Privacy and Security Act“ ein Gesetz erlassen, das besagt, dass Menschen nur die öffentlichen Toiletten benutzen dürfen, die dem in ihrer Geburtsurkunde genannten Geschlecht entsprechen.

Wer sich nun dagegen ausspricht, war Bruce Springsteen, der ja schon immer als politischer Künstler gilt. Am Freitagabend sagte er nämlich sein Konzert in Grensboro, North Carolina, das für Sonntag den 10. April geplant war, ab. Im offiziellen Statement auf seiner Homepage bezeichnet Bruce das Gesetz als „Versuch den Fortschritt, den unser Land bei den Menschenrechten gemacht hat, wieder rückgängig zu machen. Unternommen von jenen, die diesen Fortschritt nicht ertragen können.“ Ein super move auf jeden Fall!

via tagesspiegel

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