Die ganze Leidenschaft in einem Schuh: Mit dem Nike Mercurial zu Top-Speed

15.6.2016
Markus
Shoeporn

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Olé Olé – zog sich anfangs noch bisschen wie der Käse aus der Pizzaburger EM-Edition, aber spätestens seit Sonntag ist die Fußball-Europameisterschaft voll im Gange. Zeit, auf den Wackel zu gehen, wie der Papa immer gesagt hat. Hm, glaub ich hab mich schon mit meiner ersten Zeile als Fußballexperte disqualifiziert. Ist aber auch nicht weiter tragisch, denn was ich hingegen stets zu schätzen weiß, ist ein ordentliches Handwerk. Etwas woran man merkt, dass da nicht nur Liebe, sondern auch spürbar viel Leidenschaft geflossen ist.

Weil ich nicht so viel Ahnung von Turnschuhen habe, maße ich es mir auch nicht an, über die zu urteilen, die vor Schuhgeschäften campieren, um überteuerte Schuhe von Kanye und Co. kaufen zu dürfen. Aber dieser musste sein. Für den würde ich campen.

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Vergangenes Wochenende hatte ich die Ehre bei der Vorstellung der neuesten Generation des legendären Nike Mercurial Fußballschuhs in Paris dabei gewesen zu sein und die schicken Treter persönlich und hautnah auf frischem Rasen testen zu können. Wo bei David Guetta vielleicht noch etwas am Handwerk gefeilt werden müsste, stehen unsere Freunde von Nike Football im Gegensatz dazu schließlich schon länger fest im Bizz und wissen natürlich gerade im Sportsegment mit ihren Produkten allerhöchster Qualität zu überzeugen.

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Da stand ich also auf dem Rasen und wusste gar nicht wie mir geschieht. Wie ich halt so bin, rutschte mir nicht ganz überhörbar ein „Alta, was geht denn hier eigentlich ab?“ raus, denn wenn man mit solchen Fußballschuhen ’ne Runde kicken kann, kommt das in etwa einer Offenbarung gleich. Bereits seit der Weltmeisterschaft 1998 (die passend ebenfalls in Frankreich stattfand) machte sich das zu dem Zeitpunkt im Fußballgeschäft noch unerfahrene Nike auf, mit dem Mercurial die Sportwelt auf den Kopf zu stellen. Inspiration für den ersten Mercurial war seinerzeit ein junger, aufstrebender Fußballer namens Ronaldo, der die brasilianische Nationalmannschaft mit seinen Nikes letztlich bis ins Finale dieser WM führen sollte. Seitdem steht Nike und insbesondere der Mercurial als Synonym für Innovationen im Bereich der Fußballschuhe.

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18 Jahre später hat sich für Nike eine Menge getan. Mit der bereits fünften Generation des Mercurials hat sich nicht nur das Design des Schuhs grundlegend verändert, sondern auch die Technik die dahintersteckt. Bei einem anschließenden Treffen sprach der Designer aus dem Nike Creation Center Max Blau davon, dass es den kreativen Sportverrückten von Nike auch bei der Entwicklung der aktuellen Generation wichtig war, dass der Schuh stets im Einklang zu „Art & Science“ steht. So stecken hinter der sich individuell gestaltbaren bunten Fassade des Fußballschuhs neben dem Flyknit-Obermaterial mit NikeSkin, welches für passgenauen Halt und mehr Kontrolle sorgt, auch eine komprimierte Nylon-Sohle mit Hohlstollen für eine bessere Traktion.

Doch nicht nur die Technik hat sich in der langen Geschichte des Mercurials verändert. So wuchsen mit ihr natürlich auch die Fußballtalente, die heutzutage wie einst der brasilianische Ronaldo auf den Mercurial schwören. Neben Eden Hazard, Anthony Martial und Sami Khedira ist es allen voran natürlich Superstar Cristiano Ronaldo, der nicht zuletzt auch Dank des Mercurials seine Sprintgeschwindigkeit von unfassbaren 32 Km/h voll ausnutzen kann. Wie das für mich als Hobbykicker aussehen könnte, zeigt der aktuelle Kurzfilm von Nike „The Switch“, in dem die Rollen von Cristiano und eines jungen talentierten Fußballspielers getauscht werden.

Yes! So kann das aussehen. Die jahrelange Entwicklungsarbeit in den Laboren von Nike, scheint sich ausgezahlt zu haben. Zumindest konnte mich der Mercurial in allen Punkten davon überzeugen, dass aus mir vielleicht doch nochmal ein echter Pro-Kicker wird.

Mit sportlicher Unterstützung durch Nike Football

Über den Autor

Markus xxx

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