Interview mit Teesy über Rap, Hunde & Wünsche // inkl. Ticketverlosung

28.7.2016
Sophie Krause
Gewinnspiel, Interviews, Music

„Ich bin nur ein kleiner Junge, der von allen gemocht werden will“, so hat sich Teesy gestern im Radiointerview mit Visa Vie bei Irgendwas mit Rap auf Fritz vorgestellt.

Wir haben uns „Wünschdirwas“ angehört. Eine Platte, die so fröhlich, sympathisch, und lebensbejahend ist, wie das erste Album von ihm. Es geht also gar nicht, diesen Teesy nicht zu mögen. Das Leben ist mein Jackpot, Baby!

Albumcover_Teesy_Wünschdirwas

Traditionelle Einstiegsfrage: Was hast du heute schon gegessen?

Frühstück im MotelOne! Zwei Croissants mit Butter und Schokolade, zwei Frühstückseier und zwei Pfefferminztee mit Honig.

Wir haben uns vor ziemlich genau 2 Jahren das letzte Mal zu „Glücksrezepte“ unterhalten. Was hat sich seit dem für dich verändert? 

Ich glaube, ich bin ein wenig ruhiger geworden. Aber wirklich nur ein wenig. Ich hab den Albumprozess jetzt ja einmal miterlebt und schön viele Erfahrungen daraus mitnehmen können. Deswegen ist das alles nicht mehr ganz so aufreibend. Das ist schön. Ansonsten hab ich meinen Bachelor abgeschlossen und mach mittlerweile Vollzeit Musik.

Wie hast du Zeit verbracht, mal abgesehen vom Arbeiten am neuen Album? Gab es irgendwelche besonders prägenden Erlebnisse?

Bei mir passiert im Prinzip auch nicht mehr als beim Ottonormalbürger. Ich hab mir in Berlin eine Wohnung gesucht, mich wieder in die Stadt eingelebt, viel mit meiner Familie gemacht, aber etwas zukunftweisendes ist nicht passiert.

Dein neues Album heißt „Wünschdirwas“. Da liegt wohl die Frage nahe, was du dir von der Zukunft wünschst. Frau, Haus, Fußballclub?

Im Prinzip wünsche ich mir für mich persönlich nicht allzu viel. Aber es wäre schön, wenn meine Freunde und meine Familie gesund blieben und wenn auf der Welt wieder ein wenig mehr Ruhe und Friede einkehren würde.

Auf dem Cover zur Platte ist ein Dalmatiner. Sind Hunde die besten Tiere der Welt?

Nö, ich hatte mal Fische, die nach drei vier Monaten in einer riesigen Mooskugel verendet sind, von daher bin ich nicht so sehr der Haustier-Typ. Aber meine Oma hatte mal einen Wellensittich, der uns alles nachgeplappert hat. Den fand ich sehr interessant.

Beim Peace by Peace Festival in Berlin hast du vor 22.000 Leuten gespielt. Ich schätze, dass war dein größtes Publikum bisher? Wie war das für dich?

Nee, es waren tatsächlich beim Njoy Sommerfest in Hannover noch ein paar Tausend mehr. Also, ich muss ehrlich gestehen, da geht einem schon krass die Düse. Andererseits ist das auch immer einer der Momente, wo ich mir denke, krass, du hast jetzt hier die Möglichkeit so vielen Menschen auf einen Schlag zu zeigen, dass du es drauf hast. Also warum diese Chance nicht nutzen. Die gibt es ja vielleicht nicht mehr so oft.

Ich habe dort allerdings die Fliege und die Hosenträger vermisst. Neues Album, neues Styling? Sind jetzt Punkte der neue Scheiß?

Nicht der neue Scheiß. Aber für mich eine willkommene Abwechslung. Ich wollte mal was anderes, was frisches, womit ich mich auf der Bühne noch ein wenig wohler fühlen kann. Pastell ist der neue Scheiß!

Auch beim splash! Festival hast dieses Jahr gespielt. War heiß, wa? Und das im doppelten Sinne.

Ja, Wahnsinn! Gesichtsfarbe zwischen lila und schwarz. Danach musste ich erstmal im See baden! Aber die Show war doch ganz gut, fand ich. So ein Feature-Set spielen wir eher selten. Aber hat echt riesigen Spaß gemacht.

Und du hast Rap-Feature mäßig einiges abgefeuert. Wie viel Rap steckt denn in dir?

Ganz schön viel. Ich rappe für mein Leben gern. Reime sind halt irgendwie mein Ding. HipHop hat mir im Leben viele schöne Sachen gezeigt.

Meinst du „Elisabeth“ war auch am Start? Oder wird es bei einer deiner zukünftigen Gigs sein? Ich glaube ja, dass jeder Rockstar eine Elisabeth braucht.

Wird auf jeden Fall nicht langweilig. Mittlerweile hab ich mich an sie gewöhnt und vermiss sie fast, wenn sie nicht da ist. (lacht)

Was steht bei dir demnächst noch an (abgesehen vom Album-Release & Tour)? Worauf freust du dich?

Ich werd diesen Sommer ganz viel in alle möglichen Seen springen, viel grillen und Tischtennis spielen. Mehr hab ich nicht auf dem Zettel. Musik ist halt auch n krasser Zeitfresser. Aber ein sehr sympathischer.

„Wünschdirwas“ ist am 15. Juli 2016 erschienen und u.a. hier zu bestellen.

Außerdem tourt Teesy noch ein bisschen. Wir verlosen 2×2 Tickets für seine Wünschdirwas Tour im Herbst. Was ihr dafür tun müsst? Einfach bis zum 31.07.2016 unseren facebook-Post zum Beitrag mit eurer Wunschstadt kommentieren und mit etwas Glück werdet ihr als Gewinner über facebook benachrichtigt.

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

 

Über den Autor

Sophie Krause Die 29jährige zugezogene Brandenburgerin mit Kodderschnauze und Speckgürtel-Dialekt, arbeitet nicht nur an der Fertigstellung ihres Romans, sondern schreibt auch mit großem Vergnügen über die Liebe an und in der Hauptstadt. Musik, Fashion, Party`s, Art - you name it.

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