Recap: Feuer & Flamme für Hip Hop: So war das splash! 2016 #summerup #sponsored

29.7.2016
Markus
Music, Werbung

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Kleine Recap, hot town, Hitze in the city. Der meteorologische Sommer startete scheinbar am 8. und ging bis zum 10. Juli. Auch schon wieder knapp drei Wochen her – das splash! In diesem Zeitraum fand nämlich das diesjährige Festival statt, bei dem ich neben Königswetter und einem Bomben Line-Up. „Denn das wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen“ – besang es bereits ein gewisser Jan Eißfeldt, der mir damit auch mein persönliches Motto für dieses splash!-Festival liefern sollte. Der Sommer hat dann noch sein übriges getan. Summer up!

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Das splash! ist aus der deutschen Festival-Landkarte natürlich schon länger nicht mehr wegzudenken und bietet jedes Jahr aufs Neue eine Pilgerstätte für Hip Hop Heads aus ganz Europa. Ich bin ja absoluter Anfänger was Festivals angeht. Ich war nämlich noch nie auf einem, abgesehen von den HipHop Open und Rock am See vor vielen Jahren. Umso erfreulicher blickte ich daher auf die Einladung von Desperados, bei der neunzehnten Ausgabe in Ferropolis dabei sein zu dürfen. Wohlwissend dem, zumindest die Flamme in meinem Herzen über die Tage niemals erlosch.

Meine persönlichen Highlights des splash! 19 möchte ich euch an dieser Stelle selbstverständlich nicht vorenthalten. Dabei möchte bzw. kann ich nicht den heißesten Scheiß des Festivals präsentieren, sondern einfach zeigen, was mir so über den Weg gelaufen ist und was ich während der Tage so am coolsten fand.

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Etwas Abseits des kollektiven Festivalwahnsinns: Das erste Highlight, dann gleich in der ersten Nacht oder besser den Morgen.

 

Jakarta Records (Green Stage)

An der Green Stage, die ihrem Namen alle Ehre machte, da sie Mitten im Wald lag (und nur deswegen), feierte das Jakarta Records Soundsystem ein wahres Funk, Soul, und Breakbeat-Feuerwerk ab, das bei immer noch lauen Temperaturen nicht vor 4 Uhr endete. IAMNOBODY, Habibi Funk, Malte und natürlich Suff Daddy legten dabei eine lässige Scheibe auf, die mich perfekt für die kommenden zwei Tage eingrooven sollte.

Am nächsten Tag ging es für mich gleich zu Beginn an die Desperados Aruba Stage, von der ich generell den Eindruck hatte, dass sie vor allen den eher etwas unbekannteren bzw. neueren Musikern eine Bühne bot, was ich nicht nur sehr begrüßte, sondern so war dieser Spot für mich auch ein spannender Fixpunkt während des gesamten Festivals.

 

Fatoni (Desperados Aruba Stage)

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Es hieß  wieder fit sein. Denn das erste Highlight des Samstags lieferte in der Sommerhitze des Ferropolis gleich zu Beginn in der prall gefüllten Desperados Aruba Stage niemand geringerer als Fatoni, der nicht nur gemeinsam mit seinen musikalischen Weggefährten Juse Ju und Edgar Wasser ältere Sachen, sondern auch Hits aus seinem aktuellen Album mit Dexter spielte.

Da sich im Anschluss langsam die ersten Ermüdungserscheinungen einstellten, stattete ich der Desperados Play It Loud Area einen Besuch ab und gönnte mir eine kurze Regeneration im Bällebad. Wie wir alle wissen, gibt es keinen entspannteren Ort als ein Bällebad.

 

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Doch das Nickerchen sollte nicht lange halten, denn wie sehr die Jungs und Mädels von Desperados Feuer & Flamme für Hip Hop sind, zeigte sich bereits kurze Zeit später als DJ Maxxx mich mit fetten Bässen aus der angrenzenden Bühne der Play it Loud Area aus dem Schlaf riss. Der perfekte Moment, um nachzutanken und sich unter die feiermutige Meute zu schmeißen, die das ganze Festival über die Bude von Desperados abriss.

DJ Maxxx (Desperados Play It Loud Area)

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(Wenn mir noch einer jemals erzählt, dass wir Männer keine Jäger sind, dann schick ich den- oder diejenige(n) einen Tag vor einen Desperados Stand. Jeder Bison auf dieser Erde muss sich unendlich von einen Tequila/Bier jagenden Mann fürchten.)

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Gegen Nachmittag ging es für mich dann aber schnell wieder zurück an die Desperados Aruba Stage, um mir dann meine persönlich größte Überraschung des splash! 19 anzuschauen.

 

Rejjie Snow (Desperados Aruba Stage)

Rejjie Snow hat mich direkt in Brusthöhe gepackt. Der mir bis dato unbekannte (erst 23 Jahre alte) Rap-Künstler aus Irland, lieferte derartige Bretter ab, dass er die nach wie vor gut besuchte Stage ordentlich zum Schwitzen und die Ohren zum wackeln gebracht hat.

 

Super war auch der anschließende Gig von Schlachthofbronx.

Schlachthofbronx (Desperados Aruba Stage)

Das Münchner Kollektiv bestehend aus Jakob und Benedikt zauberte ein Trap-Set aus dem Hut, das es den Besuchern nochmal sauber aus den Socken gehauen hat. Kann ich mir nicht immer geben, aber war genau das richtige, um partymäßig die Nacht zum Sonntag einzuläuten. Da blieb ich zwischendrin schonmal auf der Strecke und ich mag Trap normalerweise so gerne wie Wirsing.

 

 

Ein sehr schönes Beispiel, wie man einen Live-Act mit Rap auch ohne pompöse Show würdig über die Bühne bringen kann, zeigten am Sonntag dann natürlich die wortgewandten Kölner Jungs Retrogott und Hulk Hodn.

Retrogott & Hulk Hodn (splash! Mag Stage)

Zwei coole Typen, ein Mikro und Plattenteller reichen völlig. Das Duo hat mich mit ihrem Einfallsreichtum ja geradezu ihrer Genialität schlichtweg begeistert. Jeder Vers ein Knaller, jede Strophe ein Meilenstein.

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Nach dem Gig von Retrogott und Hulk Hodn, war es abermals Zeit für eine kleine Verschnaufpause: Kühle Erfrischung, den roten Fuchs dabei aber schonmal aufgesetzt.

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Dann aber natürlich nichts wie rüber zur Main Stage, wo das Highlight des Abends, wenn nicht des ganzen Festivals, erwartet wurde. Whomp there it is!

 

Beginner (Main Stage)

Dieser Band bedarf es natürlich keiner großen Einleitung mehr. Der Auftritt der Beginner war wie zu erwarten nicht weniger als ein zeitloses Statement, sowohl in musikalischer, als auch in textlicher Hinsicht. Natürlich ist gerade Jan Delay auch heute noch äußert wortgewandt, aber bei dieser Performance hatte man schlicht und einfach das Gefühl, dass sich alle drei gesagt haben: „Wir gehen hier erst raus, wenn wirklich jeder Winkel des Festival-Geländes beschallt wurde.“

Nicht nur für mich, sondern für viele Besucher des splash!, stellten die Beginner den absolut krönenden Abschluss eines intensiven, fröhlichen, nicht zuletzt aber auch dank unserer Freunde von Desperados unglaublich ereignisreichen Wochenende dar, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde.

So, jetzt kommen wir aber zu dem, auf das Ihr alle schon gewartet habt: Bescherung! Uiuiui Bescherung! Desperados hat uns ein Paar schicke Stücke zur Verfügung gestellt, die wir zwar nur ungern (wir tuns aber trotzdem – weil wir euch lieben) verschenken wollen. Damit ihr nämlich auch noch den Rest des Sommers mit ordentlich Musik versorgt seid, verlosen wir eine Boombox im limitierten Desperados Design und 4×1 Desperados Strandstühle, auf denen es sich bei einem kühlen Drink auf dem Balkon verweilen lässt. Alles was Ihr dafür tun müsst, ist unter unten stehenden Facebook-Post zu kommentieren, wohin ihr eure Desperados Boombox mitnehmen würdet. Das Gewinnspiel läuft bis Donnerstag, 4. August 2016 und selbstredend wünschen wir euch viel Glück dabei! #boomupyoursummer

Desperados Berlin Boombox

Mit musikalischer Unterstützung durch Desperados // Verantwortungsbewusst genießen

Über den Autor

Markus xxx

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