Auf einem Festival stand ein Mini-Berghain, in das niemand reindurfte

03.8.2016
Markus
Web

Berghain

Für viele Techno-Jünger symbolisiert das Berghain in Berlin die pure Lust an der Musik. Die Atmosphäre des Clubs ist allerdings ebenso legendär, wie seine Regelungen an der Tür, denn bekanntlich öffnet sich diese nur für vergleichsweise wenige Nachtschwärmer. Aber selbst den Tempel einmal nur von außen zu sehen, ist für viele Menschen weltweit ein Traum.

Ein Festival in den Niederlanden bot seinen Besuchern vergangenes Wochenende daher einen ganz besonderen Service. Die Veranstalter bauten nämlich eine Mini-Version des Clubs nach, der die Atmosphäre des Berliner Originals authentisch rüberbringen sollte.

Auf der Facebook-Seite des Veranstalters hieß es dazu:

Time to train your in-the-line stance and „walk of shame“ skills,“. We built and simulated a certain club in Berlin in the middle of the festival site („Here we call in Berghenk,“) including fences, a facade, and little too pretentious dark techno.

Alles was die Besucher also machen konnten war: sich anstellen, warten, abgewiesen werden, die Schlange zurücklaufen und sich wieder von vorne anstellen. Denn auch im Mini-Berghain lautete die Devise: Niemand kommt rein. Und das natürlich während im Inneren ein DJ ein zwölf Stunden langes Set spielte.

 

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Markus xxx

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