Chinesischer Tourist füllt versehentlich Asylantrag aus und muss in Unterkunft

08.8.2016
Willy
Web

Es gibt Sachen, die kann man sich einfach nicht erdenken. Diese hier ist eine davon.

So eine Rucksackreise kann ganz schön abenteuerlich sein. Überall lauern Missverständnisse und Gefahren: In fremden Großstädten nicht in die falsche Bar einkehren, in den Bergen nicht vom Weg abkommen, im Dschungel nicht den Überblick verlieren. Einen besonders tückischen Dschungel hat ein chinesischer Tourist kennenlernen müssen – im westfälischen Dülmen.

Weil er statt einer Diebstahlanzeige aus Versehen einen Asylantrag unterzeichnete, steckte der 31-Jährige fast zwei Wochen lang in einem Flüchtlingsheim im Münsterland fest. „Er hatte eine Maschinerie in Gang gesetzt, aus der er erst mal gar nicht wieder rauskam“, sagt Christoph Schlütermann, Kreisvorstand beim Deutschen Roten Kreuz, das das Heim in Dülmen betreibt.

Der Asylbewerber wider Willen war Anfang Juli mit einem Bus voller nicht registrierter Flüchtlinge aus Dortmund nach Dülmen gekommen – und schnell aufgefallen. „Er war so anders als die anderen. Sehr, sehr hilflos“, sagte Schlütermann.

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Über den Autor

Willy Dr. Lima

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